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In die Grüne Tonne dürfen keine Plastiktüten

Geschrieben von .Redaktion am .

gruenetonne holgersteffe dorstenerzeitungFoto: Holger Steffe / Dorstener ZeitungDie Stadtverwaltung weist darauf hin, dass einige Grüne Tonnen wiederholt falsch gefüllt worden sind. Unter anderem ist bei den Leerungen festgestellt worden, dass darin Holz, wie zum Beispiel Bretter, aber auch Weidenkörbe, Essensreste (Kartoffelschalen, etc.), Papier, Pappe und Plastiktüten oder sogar Teile von Gartenzäunen gesammelt worden sind. Diese Abfälle gehören auf keinen Fall in die Grünen Tonnen. Statt dessen dürfen in die Grüne Tonne nur Gartenabfälle, wie zum Beispiel Strauchschnitt, Rasenschnitt, Laub, verwelkte Blumen, etc. entsorgt werden. Falsch befüllte Gefäße werden zukünftig nicht mehr geleert. Für weitere Informationen stehen die Mitarbeiter der Abteilung Abfallwirtschaft, Telefon 02364 933-331 und -332, zur Verfügung.

Wohnen im Alter: So wollen wir leben!

Geschrieben von Redaktion am .

CoverreaderDie Kinder gehen längst eigene Wege, das Haus oder die Wohnung ist mittlerweile viel zu groß. Mit zunehmendem Alter denken viele Menschen darüber nach, wie sie in Zukunft wohnen möchten. Das Magazin Reader’s Digest stellt in seiner aktuellen Ausgabe Frauen und Männer vor, die das für sie passende Modell gefunden haben. „Mit 70 wollte ich wissen, wo ich den Rest meines Lebens verbringen werde“, sagt beispielsweise eine Bewohnerin der Göttinger „Alten-WG Am Goldgraben“. Das von den Bewohnern selbst organisierte Projekt gilt bis heute als Vorreiter für neues Wohnen im Alter. In einer Wohngemeinschaft zu leben ist nur eines von drei Konzepten, die Reader’s Digest ausführlich beschreibt.

„Wohnen für Hilfe“ heißt ein anderes Modell, das wachsenden Zuspruch findet. In rund 40 Städten organisieren Vereine oder Verbände Wohnpartnerschaften zwischen älteren Menschen, die ihr Haus oder ihre Wohnung nicht aufgeben möchten, und jungen Menschen, die auf Wohnungssuche sind. Eine verwitwete 85-jährige Kielerin nimmt zum Beispiel bereits seit 2013 Studierende bei sich auf. Diese unterstützen sie unter anderem bei der täglichen Hausarbeit und der Gartenpflege. Damit das gemeinsame Wohnen funktioniert, ist von beiden Seiten Offenheit und Toleranz gefragt – darüber ist sich die Kielerin mit den beiden Studentinnen, die derzeit bei ihr leben, einig.

Wer viel Wert darauf legt, im Pflegefall nicht umziehen zu müssen, findet im betreuten Wohnen in der Seniorenresidenz eine interessante Alternative. Die Komfort- und Pflegeangebote haben allerdings ihren Preis. In einer Residenz am Hamburger Hafen beispielsweise kostet eine kleine 2-Zimmer-Wohnung ab 3100 Euro pro Monat. Für ein Ehepaar aus Niedersachsen, das dort eingezogen ist, stehen die vielfältigen Angebote und die Möglichkeit einer Rundumbetreuung im Vordergrund. „Natürlich haben wir jetzt deutlich weniger Platz als vorher und mussten uns von vielen Sachen trennen“, sagt die Wahl-Hamburgerin. „Dafür müssen wir uns nicht länger um Haus und Garten kümmern und genießen die Freiheit, spontan und unbeschwert zu verreisen.“

Konzentration, Arbeit und Spaß an sechs Stationen

Geschrieben von Jürgen Chmielek am .

aktionstagAktionstag ‚Sturzprophylaxe‘ des Halterner Judo-Clubs 66 gut angenommen


Gemeinsam mit dem Kreissportbund Recklinghausen hatte der Halterner Judo-Club 66 eingeladen zu seinem zweiten Aktionstag in diesem Jahr und mehr als dreißig überwiegend ältere Halterner Bürger und Bürgerinnen sind diesem Aufruf gefolgt. Der älteste Teilnehmer war siebenundachtzig, eine Teilnehmerin fünfundachtzig. An sechs Stationen konnten die Interessenten lernen, wie sie richtig fallen können ohne sich ernsthaft zu verletzen. Dabei galt es, Handgelenke, Schultern und nicht zuletzt auch den Kopf zu schützen. Dr. Thomas Thies, Oberarzt in der Medizin im Alter, St. Sixtus, wies an Hand von Statistiken auf die Gefahr hin, insbesondere im Alter zu stürzen. „Je älter der Mensch ist, desto größer ist die Gefahr, dass ein Sturz gefährlich bis tödlich sein kann“, so sein Fazit. 

Daher war es den Akteuren auch wichtig, zunächst auf die Ursachen von Stürzen hinzuweisen, wie solche vermieden werden könnten und was man tut, wenn ein Sturz unausweichlich war. Bernd Zöfelt, ehemaliger Arzt aus Sythen: „Um den Alltag sicher gestalten zu können, ist es dabei also nicht nur wichtig, richtig zu fallen, sondern die Gefahren rechtzeitig zu erkennen und körperlich gewappnet zu sein“.

Die Teilnehmer konnten an einigen Stationen lernen, Gleichgewicht zu halten, sicher zu laufen und zu balancieren. Viel Spaß hat es ihnen gemacht, dann doch mal das Fallen auf eine der ausgelegten Matten zu probieren. Je nach körperlicher Fitness und Mut, versuchten sie sich an unterschiedlich dicken Unterlagen.

Den Ernst der Übungen hatten alle verstanden, aber auch der Humor kam nicht zu kurz. Es machte Spaß, sich gegenseitig zu helfen, sich richtig auf die dicke Matte zu setzen, vom Boden aufzustehen oder langsam zu Boden zu gleiten. Die helfenden Hände der Judoka waren aber auch immer in der Nähe, um im Notfall eingreifen zu können.

Dass es anschließend noch Kaffee und Kuchen gab, wurde von allen gerne angenommen. Die Teilnehmer waren des Lobes nicht überdrüssig und erklärten einstimmig, dass diese praktische Übungen für sie unbedingt notwendig waren und sie einiges mit nach Hause nahmen. Zum Schluss wollten einige Teilnehmer dann doch noch wissen, wie es ist, einen Judo-Wurf selbst anwenden zu können. Wer weiß, vielleicht sind das ja die neuen Mitglieder beim Seniorentraining an den kommenden Sonntagen.

Drusushalle, Sonntag von 10.15 Uhr bis ca. 12.00 Uhr

Pedelec und E-Bike - Polizei bietet in Kooperation mit der VHS-Haltern kostenlosen Workshop für Senioren in Haltern am See an

Geschrieben von .Redaktion am .

ebike 2261979 640Bild von fbenedict auf PixabayViele Menschen in den Städten steigen aus Umwelt- bzw. Gesundheitsaspekten auf Zweiräder um. Pedelecs und E-Bikes bieten zudem gerade für ältere Menschen neue Mobilitätsmöglichkeiten. Dies ist ein positiver Trend, der jedoch auch zu mehr Unfällen mit Zweirädern führt. Allein von 2017 auf 2018 stieg die Zahl der verunglückten Pedelec / E-Bike-Nutzer von 47 auf 79. Viele der Betroffenen waren ältere Menschen, für welche die Handhabung und insbesondere höhere Geschwindigkeiten von Elektrofahrrädern gerade in der Anfangsphase oft ungewohnt sind.

Die Sicherheit von Radfahrern steht schon seit Jahren im besonderen Fokus der Verkehrssicherheitsarbeit des Polizeipräsidiums Recklinghausen. Die bestehenden Konzepte sind speziell für ältere Menschen um den Bereich Pedelec / E-Bike - Nutzung erweitert worden. In Kooperation mit der VHS Dülmen - Haltern am See - Havixbeck bieten Fachleute der Polizei kostenlose Workshops an. Am 16.10.2019 findet die "Kick-Off-Veranstaltung" statt, weitere Workshop-Termine folgen 2020.

Im theoretischen Teil des Workshops werden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern u. a. die Geschwindigkeitsrisiken mit einem Elektrofahrrad und dessen Unfallfolgen verdeutlicht. Aber auch die Handhabung des Fahrzeuges und die Leistungsfähigkeit von Rad fahrenden Senioren werden unter die Lupe genommen. Der anschließende praktische Teil besteht aus einem Parcours, der alltägliche Verkehrssituationen mit dem Fahrrad nachstellt. Die Teilnehmer durchfahren den Parcours unter Aufsicht und Anleitung von den polizeilichen Verkehrssicherheitsberatern.

"Wer die Kontrolle über sein Fahrrad hat und sein eigenes Leistungsvermögen abschätzen kann, verringert das Risiko im Straßenverkehr zu verunglücken. Der Schwerpunkt unseres Konzeptes liegt deshalb darauf, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die sichere Handhabung des Elektrofahrrades zu vermitteln", sagt Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen.

Die Anmeldung für den kostenlosen Workshop erfolgt ausschließlich über die VHS und ist entweder online unter www.vhs-haltern.de oder telefonisch unter 02364 933442 möglich.

Neben dem Workshop am 16.10.2019 16 Uhr, findet am 16.04.2020 ein weiterer Kurs an der VHS in Haltern am See statt. Die maximale Teilnehmerzahl liegt aus organisatorischen Gründen bei 24 Personen. Die Teilnehmer benutzen bei dem Workshop ihre eigenen Fahrräder.

Praktische Sturzprophylaxe

Geschrieben von .Redaktion am .

judoEinige der Akteure sind selbst schon in einem Alter, in dem die Knochen und Gelenke nicht mehr so wollen, wie noch vor Jahren. Die Mitglieder der Gruppe 55+ des Halterner Judo-Club 66 kennen das Problem und arbeiten dagegen an. Der Deutsche Judo Bund hat dazu ein Programm aufgelegt, das den Teilnehmern neben dem Judo auch die Prophylaxe vor ungewohnten Stürzen bieten soll.  Dieses haben nun der Halterner Judo-Club 66 und der Kreissportbund aufgenommen und einen entsprechenden Aktionstag Gesundheit im Sport vorbereitet. Dieter Drees, Mitorganisator des Aktionstags: „Mehr als 4 Millionen Menschen im Jahr stürzen in Deutschland, dabei erleiden mehr als 100.000 einen Oberschenkelhalsbruch oder sonstige Brüche. Aus den Gesprächen mit den Geriatern des Halterner Sixtus-Krankenhaus, Dr. Martin Presch und Dr. Thomas Thies, wissen wir, dass insbesondere ältere Menschen Probleme beim Stürzen haben.“ Bekannt ist auch, dass es die vielen kleinen Stolper- und Rutschstellen im Haushalt sein können, die Teppichkante oder das spiegelglatte Badezimmer. Gerd Neuberth, ebenfalls Teammitglied: „Vermeiden wäre das wichtigere Ziel, doch auch das richtige Fallen und Aufstehen danach, muss gelernt sein“. Gemeinsam mit dem Kreissportbund wollen die Veteranen des hiesigen Judo-Club 66  ihre Kenntnisse und Erfahrungen jetzt gerne an die älteren Menschen in Haltern weitergeben und laden daher zum Aktionstag ’Sturzprophylaxe‘ ein: Sonntag, 15.09.2019 von 10.00 Uhr bis ca. 14.00 Uhr, Turnhalle Drususstraße Haltern am See, Drususstraße 2. Dabei sollen Praktische Übungen zur Gleichgewichtsfindung, der Reaktionsfähigkeit, Beweglichkeit und Muskelstärke im Vordergrund stehen. Vor Ort begleitet wird der Aktionstag von den Ärzten Dr. Thomas Thies und Bernd Zöfelt. Mitmachen ist sicher sinnvoll aber keine Pflicht. Petra Völker vom Kreissportbund: „Ich danke den Halterner Judoka für das Angebot an die älteren Menschen in Haltern und hoffe, dass viele Menschen daran teilnehmen werden“!

Bild: Die Judo-Veteranen des HJC beim Test der Stationen für das richtige Hinfallen