Termine

Gedenkveranstaltungen zum Volkstrauertag

Geschrieben von Stadt Haltern am See am .

denkmal neuEhrenmal in Hullern
Foto: Klaus Büttner
Zur Wahrung und Pflege des Gedenkens an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft findet am Vorabend des Volkstrauertages, am Samstag, 16. November, um 16.30 Uhr am Mahnmal an der Römerstraße in Haltern am See eine öffentliche Feierstunde statt. Dazu laden Rat und Verwaltung der Stadt Haltern am See sowie der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ein. Bei dieser zentralen Veranstaltung in Haltern am See wird Bürgermeister Bodo Klimpel reden. Das Programm gestalten der Kolpingchor, die Schützengilde Haltern sowie die Lavesumer Blasmusik.
Darüber hinaus gibt es an anderen Stellen im Stadtgebiet zum Volkstrauertag Gedenkveranstaltungen. Hier ein Überblick: In Lavesum treffen sich die Teilnehmer des Gedenkens am Samstag, 16. November, um 17.45 Uhr an der Kirche. Die Messe beginnt um 18 Uhr, anschließend spricht Kämmerer Dirk Meussen, bevor es zur Kranzniederlegung geht.
Alle weiteren Termine sind am Sonntag, 17. November: In Sythen beginnt die Messe in St. Joseph um 11.30 Uhr, anschließend spricht dort Bürgermeister Bodo Klimpel, dann geht es zur Kranzniederlegung. In Hullern ist um 10.15 Uhr Treffen am Dorfplatz, um dann zur Kranzniederlegung zu gehen. Dort spricht Baudezernentin Dr. Andrea Rüdiger. Um 11.30 Uhr beginnt die Messe. In Flaesheim ist um 10 Uhr Messe, anschließend ist Abmarsch zur Kranzniederlegung am Ehrenmal. Dort spricht gegen 10.45 Uhr die stellvertretende Bürgermeisterin Hiltrud Schlierkamp. In Lippramsdorf beginnt um 10 Uhr die Messe, um 10.45 Uhr ist Treffen bei Teltrop, um gemeinsam zur Kranzniederlegung zu gehen. Dort spricht der stellvertretende Bürgermeister Heinrich Wiengarten.

Spotlight-Vortrag: "Wo bleibt das Positive?"

Geschrieben von Redaktion am .

freie gemeinde logo„Alles geht den Bach runter!“ Wenngleich diese Redewendung schon sehr alt ist, könnte sie – betrachten wir aufmerksam die Beiträge zahlreicher Zeitgenossen – doch unserer Zeit entstammen. Und auch wir selbst müssen feststellen, dass wir uns mitunter diesem Gefühl kaum entziehen können.
Was sind die Gründe dafür, dass die Gesellschaft geradezu süchtig nach schlechten Nachrichten ist, der Blick auf unsere Welt zunehmend von einer negativen Sicht geprägt wird?
Diesen Fragen geht der Spotlight-Vortrag von Gerd Kube am 22. November im Gemeindezentrum Weseler Str. 69 nach, der den Titel trägt: „Wo bleibt das Positive?“
Beginn der öffentlichen Veranstaltung der Freien Gemeinde Wendepunkt ist um 19.30 Uhr.
gerd kube 1497215168Im Vortrag von Kube geht es allerdings nicht nur um die Negativsicht, sondern ebenso um ihre Verbindung zu den Konzepten der „Selbsterlösung“, die auch aktuell wieder Hochkonjunktur haben: der unermüdliche Mensch, der sich aufschwingt zum Retter der Welt – mit „unangenehmen“ Folgen.
Kube kommt aber auch darauf zu sprechen, wie befreiend es sein kann, wenn wir selbst nicht als „die Autoren der eigenen Geschichte“ auftreten, sondern eingebettet sind in eine Geschichte, die ein anderer erzählt und die gut ausgeht.
Der Referent Gerd Kube (62 J.) ist Lehrer für Philosophie, Theologie und Germanistik und wohnt mit seiner Frau seit einigen Jahren wieder in der Seestadt. Er ist als Schulleiter am Gymnasium Voerde (Niederrhein) tätig. Kube referiert mehrfach im Jahr zu philosophischen und theologischen Themen und leitet in der Freien Gemeinde den Männerkreis.
Eingerahmt wird der Vortrag musikalisch von zwei Abiturientinnen, Fiona Kalberg (Piano) und Xenia Schefer (Gesang). Sie tragen Stücke des Komponisten Stephen Schwartz („For good“ und „When you believe“) sowie von den Sängerinnen Beth Hart und Jasmine van den Bogaerde (Birdy) und von Tim Bendzko vor. Nach dem Vortrag wird ein Imbiss gereicht. Im Anschluss besteht Gelegenheit zu Gesprächen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.
Zum Format Spotlight: Seit über 15 Jahren beleuchten die Spotlight-Vorträge mehrere Male im Jahr aktuelle, gesellschaftlich relevante Themen wie auch unterschiedlichste Lebens-Fragen, oftmals in aufgelockerter Bistro-Atmosphäre.

Die 1st. German Indoor Highland Games, Hullern erfolgreich durchgeführt.

Geschrieben von Klaus Büttner am .

highlander 3Mit einer Pressekonferenz  im Seehof, am Freitag 01.11.2019, wurde der Start des „1st German Indoor Highland Games“ eingeläutet. Der nächste Tag wurde dann das Hullerner Bild rund um die Dieter Hachtkämper Sporthalle geprägt von Schottenrock tragenden muskelgepackten Frauen und Männer, bestimmt. Nach monatlichen Vorbereitungen wurde dann um 11 Uhr das Signal mit Dudelsack und Trommel, gespielt von der Pipe-Band The Castle Piper aus Wassenberg, gegeben.  Thorsten Stüer ( 1. Vorsitzender, SV Hullern ) begrüßte die zahlreichen Gäste und die Sportler und bedankte sich bei allen die im Vorfeld die Vorbereitung für dieses Event mit getragen haben....................mehr

In die Grüne Tonne dürfen keine Plastiktüten

Geschrieben von .Redaktion am .

gruenetonne holgersteffe dorstenerzeitungFoto: Holger Steffe / Dorstener ZeitungDie Stadtverwaltung weist darauf hin, dass einige Grüne Tonnen wiederholt falsch gefüllt worden sind. Unter anderem ist bei den Leerungen festgestellt worden, dass darin Holz, wie zum Beispiel Bretter, aber auch Weidenkörbe, Essensreste (Kartoffelschalen, etc.), Papier, Pappe und Plastiktüten oder sogar Teile von Gartenzäunen gesammelt worden sind. Diese Abfälle gehören auf keinen Fall in die Grünen Tonnen. Statt dessen dürfen in die Grüne Tonne nur Gartenabfälle, wie zum Beispiel Strauchschnitt, Rasenschnitt, Laub, verwelkte Blumen, etc. entsorgt werden. Falsch befüllte Gefäße werden zukünftig nicht mehr geleert. Für weitere Informationen stehen die Mitarbeiter der Abteilung Abfallwirtschaft, Telefon 02364 933-331 und -332, zur Verfügung.

Wohnen im Alter: So wollen wir leben!

Geschrieben von Redaktion am .

CoverreaderDie Kinder gehen längst eigene Wege, das Haus oder die Wohnung ist mittlerweile viel zu groß. Mit zunehmendem Alter denken viele Menschen darüber nach, wie sie in Zukunft wohnen möchten. Das Magazin Reader’s Digest stellt in seiner aktuellen Ausgabe Frauen und Männer vor, die das für sie passende Modell gefunden haben. „Mit 70 wollte ich wissen, wo ich den Rest meines Lebens verbringen werde“, sagt beispielsweise eine Bewohnerin der Göttinger „Alten-WG Am Goldgraben“. Das von den Bewohnern selbst organisierte Projekt gilt bis heute als Vorreiter für neues Wohnen im Alter. In einer Wohngemeinschaft zu leben ist nur eines von drei Konzepten, die Reader’s Digest ausführlich beschreibt.

„Wohnen für Hilfe“ heißt ein anderes Modell, das wachsenden Zuspruch findet. In rund 40 Städten organisieren Vereine oder Verbände Wohnpartnerschaften zwischen älteren Menschen, die ihr Haus oder ihre Wohnung nicht aufgeben möchten, und jungen Menschen, die auf Wohnungssuche sind. Eine verwitwete 85-jährige Kielerin nimmt zum Beispiel bereits seit 2013 Studierende bei sich auf. Diese unterstützen sie unter anderem bei der täglichen Hausarbeit und der Gartenpflege. Damit das gemeinsame Wohnen funktioniert, ist von beiden Seiten Offenheit und Toleranz gefragt – darüber ist sich die Kielerin mit den beiden Studentinnen, die derzeit bei ihr leben, einig.

Wer viel Wert darauf legt, im Pflegefall nicht umziehen zu müssen, findet im betreuten Wohnen in der Seniorenresidenz eine interessante Alternative. Die Komfort- und Pflegeangebote haben allerdings ihren Preis. In einer Residenz am Hamburger Hafen beispielsweise kostet eine kleine 2-Zimmer-Wohnung ab 3100 Euro pro Monat. Für ein Ehepaar aus Niedersachsen, das dort eingezogen ist, stehen die vielfältigen Angebote und die Möglichkeit einer Rundumbetreuung im Vordergrund. „Natürlich haben wir jetzt deutlich weniger Platz als vorher und mussten uns von vielen Sachen trennen“, sagt die Wahl-Hamburgerin. „Dafür müssen wir uns nicht länger um Haus und Garten kümmern und genießen die Freiheit, spontan und unbeschwert zu verreisen.“