Seniorin fällt NICHT auf Corona-Trickbetrug rein

Geschrieben von Klaus Büttner.

impfenFoto: Gedesby1989/PixabayEine aufgeweckte Seniorin hat in Recklinghausen einen möglichen Corona-Trickbetrug verhindert. Am Montag hatten unbekannte Männer bei der 94-jährigen Frau geklingelt. Sie gaben an, mit der älteren Dame ein Vorgespräch zur Corona-Impfung führen zu wollen. Die Frau reagierte absolut richtig und öffnete nicht die Tür und ließ auch niemanden in die Wohnung. Stattdessen sprach sie nur über die Gegensprechanlage mit den Personen und ließ sich auf nichts ein. Wie sich herausstellte, war die Seniorin vorab von Pflegepersonal sensibilisiert worden, grundsätzlich keine fremden Personen herein zu lassen. Die 94-Jährige konnte noch sehen, wie die beiden Männer in einen Bulli oder Kleintransporter stiegen und damit wegfuhren. Sie sollen weiße (Schutz-)Overalls getragen haben.

Die Polizei warnt an dieser Stelle vor Trickbetrug im Zusammenhang mit Corona. Die Maschen der Betrüger sind variantenreich und haben alle nur ein Ziel: Sie wollen ihren Opfern Geld aus der Tasche ziehen. Aktuell nutzen sie dafür auch die Situation rund um die Corona-Pandemie aus. Deshalb der Hinweis: Es gibt derzeit keine Hausbesuche für Vorgespräche zur Impfung. Es werden auch keine Impfstoffe an der Haustür verkauft.

Neuer Parkplatz am Bahnhof

Geschrieben von Stadt Haltern am See.

parkplatzbahnhofFoto: Stadt HalternBürgermeister Andreas Stegemann freut sich, dass die Bahn AG Wort gehalten hat. Seit einigen Tagen ist am Halterner Bahnhof die Behelfsbrücke gesperrt, so dass Bahnfahrerinnen und -fahrer nun durch den neu erstellten Tunnel zu den Gleisen 2 und 3 gehen können. Gleichzeitig ist dieser Tunnel nun in Richtung Süden erweitert worden. Dort ist inzwischen auch der neue Parkplatz geöffnet, so dass hier nun eine deutliche Erleichterung zu spüren ist.

Ebenso hat die Stadtverwaltung ihr Versprechen umgesetzt und nach Öffnung des neuen Parkplatzes nun die Straße Zum Ikenkamp für den Verkehr geöffnet. So soll die dringend notwendige Entlastung auf der Recklinghäuser Straße erreicht werden. Außerdem weist Bürgermeister Andreas Stegemann darauf hin, dass der bisherige Parkplatz nördlich der Bahngleise nur noch bis zum 31. Januar genutzt werden darf. Danach steht nur noch der neue zur Verfügung.

In den nächsten Monaten, so hat es die Bahn AG erklärt, wird der Bahnhof Haltern am See endlich auch barrierefrei, wenn nämlich die Aufzüge eingebaut sind, um auch so zu den Gleisen gelangen zu können.

In Haltern am See: Maskenverweigerer leistet Widerstand

Geschrieben von Klaus Büttner.

In der Innenstadt von Haltern am See sind am Montagabend,4.Januar 2021, gegen 18 Uhr, mehrere Personen aufgefallen, die keine Masken trugen. Zeugen riefen daraufhin die Polizei. Vor Ort stellten die Beamten eine Handvoll Personen fest, die keinen Mund-Nasen-Schutz trugen. Bei der Personalienfeststellung zeigten ein paar der Personen eine "Maskenbefreiung" vor. Die Befreiung wird noch entsprechend geprüft. Ein Mann weigerte sich, seine Personalien anzugeben. Er wurde deshalb - zur Identitätsfeststellung - mit zur Wache genommen. Er leistete über längeren Zeitraum erheblichen Widerstand. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Kommentar
Ich frage mich, wo diese Menschen der Maskenverweigerung die Sicherheit hernehmen von einem Coronavirus nicht angesteckt zu werden und im schlimmstenfall auf einer Intensivstation eines Krankenhauses um das Leben zu kämpfen. Woher nehmen sich diese Menschen das Recht andere Menschen eventuell mit dem Corvid 19 Virus anzustecken, Das ist Körperverletzung.
§ 223 StGB Körperverletzung sagt aus: (1) Wer eine andere Person körperlich mißhandelt oder an der Gesundheit schädigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Der Versuch ist strafbar.
Das würde bedeuten, unter Anwendung dieses Paragraphen, das diese Verweigerungsmenschen, die uneinsichtig sind und auch noch Wiederstand leisten, im Strafmaß unter diesen Paragraphen fallen. Ein Bußgeld oder ein Verwarngeld reicht da nicht aus.

In der Corona-Krise entdecken die Deutschen das kontaktlose Bezahlen

Geschrieben von Klaus Büttner.

Das kontaktlose Bezahlen an der Ladentheke hat sich im Zuge der Corona-Pandemie fest etabliert. Mehr als drei Viertel (79 Prozent) der Bundesbürger geben an, in den drei Monaten von September bis November bis zum jüngsten Lockdown mit der Schließung der meisten Geschäfte mindestens einmal kontaktlos mit Karte, Smartphone oder Smartwatch bezahlt zu haben. Dabei nutzen 7 Prozent die Möglichkeit mehrmals täglich, 11 Prozent zumindest einmal am Tag, 28 Prozent mehrmals pro Woche und weitere 20 Prozent zumindest einmal pro Woche. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 1.002 Personen in Deutschland ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Obwohl die klassische Debit- oder Kreditkarte noch dominiert, gewinnen Smartphone und Smartwatch an Bedeutung. Bereits 4 von 10 Befragten (39 Prozent) haben in dem Drei-Monats-Zeitraum mit einem dieser Geräte zumindest vereinzelt an der Kasse bezahlt. Von ihnen nutzen 3 Prozent Smartphone oder Smartwatch mehrmals täglich, 5 Prozent täglich, 11 Prozent mehrmals die Woche und 12 Prozent zumindest einmal die Woche. „Noch vor kurzem war es ein exotischer Anblick, wenn jemand an der Kasse sein Smartphone gezückt hat oder seine Smartwatch an das Kartenlesegerät hielt. Heute ist es Alltag, auch dank des Schubs für das digitale Bezahlen durch die Corona-Pandemie. Das Smartphone ist für die meisten Menschen ständiger Begleiter und eignet sich daher ideal auch als Ersatz für die Brieftasche“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.
kontaktlose bezahlen
Gerade bei der täglichen Nutzung liegt die kontaktlose Kartenzahlung inzwischen nur noch knapp vor Smartphone und Smartwatch. So geben 4 Prozent an, mehrmals täglich die Karte an der Kasse zu zücken, 6 Prozent mindestens einmal am Tag. 23 Prozent nutzen die kontaktlose Kartenzahlung mehrmals pro Woche, weitere 17 Prozent einmal pro Woche. „Wer häufig einkauft, lernt die Vorzüge von Smartphone und Smartwatch offenbar besonders zu schätzen. Dazu gehört auch die hohe Sicherheit, da die Geräte vom Nutzer erst entsperrt werden müssen und dazu auch biometrische Merkmale wie der Fingerabdruck genutzt werden können“, so Rohleder. „Damit die Bürger echte Wahlfreiheit beim Bezahlen haben, sollte in jedem Geschäft und jeder Gaststätte mindestens eine europaweit nutzbare digitale Bezahlmöglichkeit angeboten werden.“