Neuer Start in Haltern-City für den ComputerTreff

Geschrieben von Klaus Büttner.

vitus aussenFoto: Siegmar SchmidtNach einer langen Phase der Corona-bedingten Untätigkeit, teilweise auch geschuldet dem bisherigen diesbezüglich kritischen Tagungsort, haben Klaus Büttner (für die Tablets und Smartphones) und Siegmar Schmidt sich nach alternativen weniger „empfindlichen“ Räumlichkeiten umgesehen. Fündig geworden sind sie schließlich beim Verein VITUS e.V., der sich in der Lippstr. 7-9 in jeder Hinsicht um Integration und Teilhabe bemüht. Die Räumlichkeiten des Vereins werden derzeit noch renoviert. Auch soll noch eine Küche und in einem der Räume eine Theke (für Kaffee und andere nichtalkoholische Getränke) eingebaut werden.
Allerdings haben wir auch strenge Vorschriften zu beachten. So dürfen nur Personen teilnehmen, die nachweisen können, dass sie entweder von Corona genesen, aktuell negativ getestet sind oder aber vollständigen Impfschutz (2 Corona-Impfungen plus der 14-tägigen Wartezeit nach der 2. Impfe) genießen.

Am 19.07. 2021 wird der ComputerTreff starten. Dieser Termin ist aber ausschließlich nur für die Laptopbesitzer und interessierten. Für die Tablet und Smartphone-Besitzer wird vorraussichtlich 14 Tage später der Start eingeläutet. Da wird es aber noch eine Information geben.

Schutz vor Microsofts Bananen-Patches

Geschrieben von .Redaktion.

microsoft updateBild: Wilson Nantes / PixabayIn Ausgabe 4/19 gibt c’t Tipps zum Selbstschutz, damit der Anwender weiter alle Sicherheits-Updates erhält, ohne sich dabei andere Software zu zerschießen.

Im vergangenen Jahr veröffentlichte Microsoft immer wieder Updates, durch die Treiber beschädigt wurden, Dienste sich nicht mehr starten ließen, Konfigurationen verloren gingen oder Netzwerkverbindungen gekappt wurden. „Es erwächst bereits seit Längerem der Eindruck, dass Microsoft dabei nicht einfach nur Pech hat, sondern das Thema Qualitätssicherung sträflich vernachlässigt“, erklärt c’t-Redakteur Axel Vahldiek. „Der Konzern lässt die Patches beim Anwender reifen.“ Betroffen sind alle aktuellen Windows-Versionen von 7 bis10.

Es gilt also, Updates so zu steuern, dass sie möglichst wenig Ärger verursachen. Dabei sollte man zunächst zwischen Updates und Upgrades unterscheiden. Erstere sollen Sicherheit, Stabilität und Zuverlässigkeit verbessern. Sicherheits-Updates werden automatisch eingespielt, die anderen kann man von Hand über die Schaltfläche „Nach Updates suchen“ laden. Vahldiek empfiehlt: „Lassen Sie das besser, denn sonst erhalten Sie unfertige Patches". Das automatische Einspielen sollte man zudem verzögern: „Vermurkste Patches hat Microsoft üblicherweise nach spätestens vier Tagen zumindest zurückgezogen oder sogar schon korrigiert“, so Vahldiek. Derzeit geht dies aber nur mit den Windows-Versionen Pro, Enterprise und Education.

Upgrades hingegen heben Windows 10 auf einen neueren Versionsstand und bringen neue Funktionen mit. Weil solche Upgrades direkt nach der Veröffentlichung im Regelfall diverse kleine oder auch gravierendere Bugs haben, rät der c’t-Experte dazu, Windows so einzustellen, dass neue Windows-10-Versionen erst um einige Monate verzögert installiert werden. Ärgerlicherweise geht aber auch das nicht mit der Home-Edition von Windows 10.

Lückenlose Abdeckung mit Mesh-Systemen

Geschrieben von Klaus Büttner.

wlan 2088655 640Hannover, 27. Oktober 2017 – Je größer die Wohnung, desto mehr Funklöcher klaffen im WLAN. Mesh-Systeme sollen diese Lücken schließen. Das Computermagazin c’t hat in seiner aktuellen Ausgabe 23/17 untersucht, wie gut die Geräte dieses Versprechen halten, und zeigt, wie man sie optimal aufstellt.

Mesh-Kits sind Gerätesätze mit zwei oder drei Funkbasen, die Daten untereinander weiterleiten. Der Vorteil gegenüber herkömmlichen WLAN-Repeatern liegt in ihrer einfachen Bedienbarkeit per Smartphone-App. Verteilt man die Basen strategisch im Haus und schafft so mehrere Hotspots, können alle Bewohner gleich schnell surfen – das versprechen zumindest die WLAN-Hersteller und hoffen auf neues Absatzpotenzial.

Ganz so einwandfrei funktionierten die neun Mesh-Systeme im Test allerdings nicht. „Bei den meisten fanden wir den einen oder anderen Stolperstein“, erklärt c’t-Redakteur Ernst Ahlers, „sei es eine unvollständige IPv6-Umsetzung oder nicht an allen Ports funktionierendes Multicast-Streaming.“ Wer eine moderne Fritzbox samt passenden Repeatern besitzt, braucht kein Geld in ein neues System zu investieren, sondern nur etwas Zeit für ein Firmware-Upgrade. „So flexibel und gut ausgestattet wie die Fritzbox war im Test kein anderer Router“, betont Ahlers.

Wer keine Fritzbox hat, sollte laut Ahlers bei der Wahl des Mesh-Kit vor allem die persönlichen Anforderungen bedenken: „Steht Performance über allem, dann sind Systeme mit separatem WLAN-Backbone wie Netgear Orbi, Asus Lyra oder Linksys Velop interessant.“ Will man einfach nur Internet, dann locken Google Wifi mit besonders eingängigem Setup und gefälligem Design sowie TP-Link mit dem niedrigsten Preis.

Am Ende kommt es auch auf die Ausrichtung der einzelnen Elemente an. „Um etwas Ausprobieren kommt man kaum herum, denn manchmal reicht schon geringfügiges Drehen oder Verschieben, um die Funkverbindung drastisch zu verbessern“, erklärt Ahlers. Dabei sollte man darauf achten, dass der Funkweg zwischen den Geräten immer möglichst kurz ist und möglichst gerade durch die Wände geht. „In unserem Test konnten wir allein durch die richtige Positionierung den Durchsatz immer wieder mal eben verdoppeln.“

Neues Smartphone - Vorsicht beim SIM-Stanzen!

Geschrieben von .Redaktion.

tn Stanze 92929 uma jg EPasst die alte Mini-SIM nicht ins neue Smartphone mit Nano-SIM-Slot, hilft nur das Anfordern einer neuen SIM-Karte oder das Zuschneiden aufs richtige Maß. In den Betriebsanleitungen wird vor dem SIM-Stanzen häufig ausdrücklich gewarnt. Zurecht? Mini- und Mikro-SIM-Karten sind 0,76 mm dick, eine Nano-SIM nur 0,67 mm. Diese Abweichung kann dazu führen, dass die Karte im SIM-Schacht hängenbleibt oder die Kontakte beim Einlegen beschädigt. Außerdem haben ältere Karten oft großzügig bemessene Kontaktflächen, die nach dem Umstanzen bis zur Kante der Karte reichen. In metallenen SIM-Karten-Trägern kann das zu Kurzschlüssen führen. Gestanzte Karten müssen oft mit einem scharfen Messer oder einer Feile entgratet werden, dabei kann auch leicht ein kleiner Abstand zwischen Kontaktfläche und Träger entstehen. Bestellt man heute eine neue SIM-Karte, erhält man meist eine Triple-SIM im Format Mini, aus der sich bei Bedarf eine Mikro- oder Nano-Karte herausbrechen lässt. Benötigt man eine solche Karte wieder in einem größeren Format: Bitte keinesfalls versuchen, sie an der Stelle einzusetzen, wo man sie herausgebrochen hat. Die Karte wird bei erster Gelegenheit wieder herausfallen wird und sich im schlimmsten Fall im Gerät verkantet. Stattdessen einen passenden Adapter verwenden, der die Karte sicher fixiert. Diesen und über 8.000 weitere c't-Tipps finden Sie unter ct.de/hotline