Digitales Erbe: Was passiert mit Online-Zugängen nach dem Tod?

Geschrieben von .Redaktion.

  • 32 Prozent der Internetnutzerinnen und -nutzer regeln ihren digitalen Nachlass
  • Aber: Digitale Vorsorge geht seit Corona-Jahren zurück
  • 60 Prozent wollen ihre digitalen Inhalte auch nach dem Tod vor anderen verbergen

nachlass digital copyKI GoogleBerlin, 17. Oktober 2025
Fotos in der Cloud, Chatverläufe auf dem Smartphone oder Profile bei sozialen Netzwerken – unser digitales Leben hinterlässt viele Spuren. Doch nur ein knappes Drittel der Internetnutzerinnen und Internetnutzer (32 Prozent) legt fest, was nach dem eigenen Tod damit passieren soll. 16 Prozent haben ihren digitalen Nachlass vollständig geregelt, weitere 16 Prozent zumindest teilweise. Das geht aus einer repräsentativen Befragung unter 1.003 Personen in Deutschland ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom hervor, darunter 917 Nutzerinnen und Nutzer des Internets. 22 Prozent von ihnen planen zumindest, ihr digitales Erbe künftig zu regeln – 43 Prozent werden und wollen dies nicht tun. Damit geht die Zahl der Menschen, die sich um ihr digitales Erbe kümmern, seit der Corona-Pandemie erneut zurück. 2021 hatte der Anteil mit 40 Prozent seinen bisherigen Höchststand erreicht, 2023 waren es 37 Prozent. „Jeder und jede sollte sich frühzeitig darum kümmern, was im Falle des eigenen Todes mit dem eigenen digitalen Erbe geschieht. Wer rechtzeitig Regelungen trifft, entlastet Angehörige und schützt seine Privatsphäre über den Tod hinaus“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Während der Pandemie waren die Themen Vorsorge und digitaler Nachlass besonders präsent, jetzt rücken sie wieder in den Hintergrund.“
Unter jenen, die ihren digitalen Nachlass aktuell ganz oder zumindest teilweise geregelt haben, ist am weitesten verbreitet, Hinterbliebenen einen Zugang zu Geräten wie Smartphone, Laptop oder Tablet zu ermöglichen. 77 Prozent haben die entsprechenden Login-Daten oder PINs hinterlegt. Jeweils 45 Prozent haben dies mit den Zugängen für das Online-Banking bzw. zu E-Mail-Konten oder Messenger-Diensten wie WhatsApp getan. Ein Drittel (33 Prozent) hat den Zugriff für Hinterbliebene auf Online-Speicher oder Cloud-Dienste wie Google Drive oder Dropbox sichergestellt. Den Verbleib der eigenen Hardware und Geräte haben 31 Prozent geregelt, nur 15 Prozent haben jedoch Vorsorge für ihre Zugänge zu sozialen Medien getroffen. Dieser Bereich ist für viele besonders sensibel. 60 Prozent der Internetnutzerinnen und -nutzer möchten explizit nicht, dass jemand nach ihrem Tod Zugriff auf ihre digitalen Inhalte hat. Und 40 Prozent wünschen, dass ihre Profile in sozialen Netzwerken auch nach ihrem Tod bestehen bleiben. Doch nur 3 Prozent haben bei Online-Diensten oder Netzwerken auch eingestellt, dass ihr Profil nach ihrem Tod in einen Gedenkzustand versetzt wird.
Unter denjenigen, die ihr digitales Erbe ganz oder teilweise geregelt haben, hat die große Mehrheit (78 Prozent) eine Vertrauensperson aus dem Umfeld benannt, die sich um den digitalen Nachlass und die Online-Accounts kümmern soll. Ein Drittel (34 Prozent) hat alle Zugänge und Passwörter für Hinterbliebene in einer Datei oder einer Notiz hinterlegt. Immerhin 15 Prozent haben testamentarisch vorgesorgt. Fast niemand (1 Prozent) nutzt eine kommerzielle Plattform oder App für die digitale Nachlassplanung. „Wenn im Testament oder in einer Vollmacht nichts anderes festgelegt ist, geht mit dem Erbe auch der Zugang zu digitalen Geräten und Konten über – und damit liegen alle Inhalte gegenüber den Erben offen“, erklärt Rohleder. „Man sollte sich rechtzeitig überlegen, ob man diese völlige Offenheit wirklich will.“
Bitkom-Tipps zum Umgang mit dem digitalen Nachlass:

Neu in Hullern, Fit für Jung und Alt

Geschrieben von Klaus Büttner.

fitimalter hullern1 kleinGrafik: ATV HalternIn der heutigen Zeit ist es wichtiger denn je, aktiv und fit zu bleiben – unabhängig vom Lebensalter. Die Hullerner kfd (Katholische Frauenbewegung) und der ATV Haltern (Arbeiter-Turnverein) haben sich zusammengetan, um ein einzigartiges Fitnessprogramm anzubieten, das speziell auf die Bedürfnisse von Senioren ausgelegt ist. Unter dem Motto „Fit mit Hocker“ wird Energie und Lebensfreude in einer Atmosphäre gefördert, die motiviert und begeistert.

Das Programm „Fit mit Hocker“ bietet eine wunderbare Möglichkeit, sich sanft und doch effektiv zu bewegen. Der Hocker dient dabei nicht nur als Unterstützung, sondern wird auch in verschiedenen Übungen integriert, um verschiedene Muskelgruppen anzusprechen. Die Kurse sind so gestaltet, dass sie sowohl körperliche Fitness als auch das soziale Miteinander fördern. Hier treffen sich Menschen, um gemeinsam Spaß zu haben, neue Freundschaften zu knüpfen und die eigene Gesundheit zu stärken.
Die Zusammenarbeit zwischen der Hullerner kfd und dem ATV Haltern ermöglicht es, ein vielfältiges Angebot zu schaffen. Von mobilitätsfördernden Übungen bis hin zu leichten Krafttrainings – hier ist für jeden etwas dabei. Die Trainerinnen und Trainer sind bestens geschult und stellen sicher, dass alle Teilnehmer sich wohlfühlen und die Übungen entsprechend ihrer individuellen Möglichkeiten ausführen können.
Egal ob Sie bereits aktiv sind oder einfach etwas Neues ausprobieren möchten – die Kurse sind offen für alle Senioren, die ihre Fitness in einer freundlichen und unterstützenden Umgebung steigern wollen. Schauen Sie einfach vorbei und erleben Sie selbst, wie viel Spaß Bewegung machen kann.
Die Hullerner kfd und der ATV Haltern setzen mit ihren Programmen „Fit mit Hocker“ und "Fit in jedem Alter" ein Zeichen für Gesundheit und Gemeinschaft. Lassen Sie sich inspirieren und nehmen Sie Ihre Fitness in die eigenen Hände – für mehr Lebensqualität in jedem Alter!

Reparatur-Café prüft letztmalig Windows 11-Fähigkeit von älteren PCs und Laptops

Geschrieben von Siegmar Schmidt.

Am 14.Oktober 2025 wird Microsoft zum letzten Mal Updates für Windows 10 zum Download ins Internet stellen. Danach werden dann noch vorhandene Sicherheitslücken dieser Windows-Version nicht mehr beseitigt. Am Montag, 06.10.2025, besteht daher die letzte Möglichkeit, im Reparatur-Café des Hullerner ComputerTreffs (Pfarrheim St. Sixtus, 17 bis 19 Uhr) testen zu lassen, ob der (eventuell schon etwas ältere) Rechner Windows 11-fähig ist oder nicht. Auch auf älteren Rechnern kann oftmals, entgegen den Aussagen von Microsoft, Windows 10 durch Windows 11 problemlos ersetzt werden.

Neue Website der Stadt Haltern am See ist online

Geschrieben von .Redaktion.

Foto: Stadt Haltern am SeeSich kurz auf dem Sofa mit dem Handy über einen Service der Stadtverwaltung zu informieren, ist nun noch einfacher. Die Stadt Haltern am See hat ihren Internetauftritt komplett erneuert und ein zusätzliches Angebot in Form eines Freizeit- und Tourismusportals geschaffen. Bei der Erstellung der Seiten standen ein modernes, klares Design, eine gute Struktur und die optimale Bedienung über mobile Endgeräte im Vordergrund.

Das hat sich beim städtischen Internetauftritt getan

Schlichte Formen und die für die Stadt charakteristische Welle bestimmen das Bild des neuen städtischen Auftritts. „Wir haben die Webseite so konzipiert, dass sie auf allen Geräten gut funktioniert und alle Inhalte im Idealfall innerhalb weniger Klicks gefunden werden können“, erklärt Projektleiterin Sophie Gessler. Nutzerinnen und Nutzer haben die Möglichkeit, einen Begriff im Suchfeld einzugeben, auf die verschiedenen Themenbereiche der Startseite zu klicken oder sich durch das Menü zu navigieren. Der Auftritt setzt auf viele Slider (Elemente, bei denen zur Seite gewischt werden kann) und aufklappbare Menüs, damit eine Übersichtlichkeit auch auf kleineren Displays gegeben ist. Die wichtigsten Online-Services sind an zentraler Stelle verlinkt. „Gerade die Stadtbücherei, die Musikschule, die Feuerwehr, das Trigon und die städtischen Kindertageseinrichtungen haben von dem neuen, zusätzlichen Gestaltungsspielraum profitiert“, sagt Sophie Gessler: „Aber auch die klassischen Verwaltungsleistungen sind durch das klare Layout nun übersichtlicher aufgearbeitet.“

Während es in den letzten Jahren immer wieder kleinere Anpassungen und Verbesserungen gegeben hat, geht der letzte große Relaunch auf das Jahr 2013 zurück. Das nun neue, frische Design konnte die Stadtverwaltung dank eigener Expertise selbst anfertigen, sodass hierfür kein externer Dienstleister hinzugezogen werden musste. Für die Umsetzung ist die GKD Recklinghausen verantwortlich, mit der die Stadt bereits seit vielen Jahren zusammenarbeitet.

Besonders die Barrierefreiheit war ein großes Anliegen des Relaunchs. „Wir haben alle Seiten im Zuge der Umgestaltung überarbeitet und dabei auf diesen Bereich das Augenmerk gelegt“, betont Bürgermeister Andreas Stegemann. Er freut sich über den neuen, attraktiveren Internetauftritt: „Mir war es wichtig, dass wir den Bürgerinnen und Bürgern eine Seite bieten können, auf der sie sich zurechtfinden und die trotzdem unser breites Angebot sowie unsere vielfältigen Themengebiete widerspiegelt. Ich denke, das ist uns gelungen.“ Die Seite ist über www.haltern-am-see.de abrufbar.

Haltern am See hat ein neues Freizeit- und Tourismusportal

Der Freizeit- und Tourismusbereich ist nun durch eine eigenständige Seite vertreten. Diese ist über die Stadthomepage auffindbar oder kann direkt über den Link https://www.haltern-tourismus.de/ angesteuert werden. Optisch ähneln die Haupt- und die Tourismusseite einander, sodass die Stadtfamilie einheitlich bleibt. „Der Aufbau einer eigenen Freizeit- und Tourismusseite bietet uns die Flexibilität, Zielgruppen gezielt anzusprechen“, sagt Bernd Bröker, Leiter der Stadtagentur. Das Portal ist so aufgebaut, dass es die idealen Voraussetzungen bietet, um sich den Aufenthalt in der Seestadt zielgerichtet nach den eigenen Interessen zu gestalten. „Gerade die Strukturierung der Angebote nach der zur Verfügung stehenden Zeit entspricht den aktuellen Standards der Branche und ist sehr gefragt“, weiß Touristikerin Andrea Böing von der Stadtagentur.

Die Seite der Stadtagentur wird über den Münsterland e.V. gehostet. „Das hat den Vorteil, dass wir an eine bestehende Struktur angebunden sind, die auf den Tourismusbereich zugeschnitten ist, und wir so klare Synergieeffekte erzielen können“, erläutert Böing: „Unter anderem wird der Zugriff auf das Open-Data-Portal Münsterland e.V. ermöglicht, wodurch eine größere Reichweite der Inhalte erzielt wird. Zudem reduzieren sich Pflegaufwand sowie Rechercheaufwand.“

Die Stadt Haltern am See lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich ab sofort durch das neue Webangebot zu klicken.

"Klimabäume"-Aktion gestartet – Stadt Haltern am See ruft Vereine zur Teilnahme auf

Geschrieben von .Redaktion.

baumpflanzenFoto: © IGA 2027Die Stadt Haltern am See macht auf die neue Aktion "Vereine pflanzen Zukunft" des Regionalverbandes Ruhr (RVR) und der Internationalen Gartenausstellung 2027 Ruhrgebiet (IGA 2027) aufmerksam, die gerade gestartet ist. Gemeinnützige Vereine im Verbandsgebiet des RVR – und damit auch in Haltern am See – sind aufgerufen, ungenutzte Grünflächen auf ihren Vereinsgeländen ökologisch aufzuwerten.

Mit der Aktion „Klimabäume“ setzen der RVR und die IGA 2027 ihre Bemühungen für mehr Biodiversität, Umweltbildung und grüne Infrastruktur im Ruhrgebiet fort. Profi-Vereine wie der FC Schalke 04 in Gelsenkirchen unterstützen die diesjährige Aktion. Im Zentrum steht die Idee, Kinder und Jugendliche aktiv in die Gestaltung und Pflege naturnaher Vereinsflächen einzubinden. So sollen nicht nur neue Lebensräume für Insekten, Kleinsäuger und Amphibien entstehen, sondern auch lebendige Lern- und Erlebnisorte für junge Vereinsmitglieder geschaffen werden.

Teilnahmeberechtigt sind gemeinnützige, eingetragene Vereine aus dem Gebiet des Regionalverbandes Ruhr. Voraussetzung ist, dass sich die zu bepflanzende Fläche auf dem Vereinsgelände befindet und entweder im Eigentum des Vereins steht oder eine schriftliche Nutzungserlaubnis des Eigentümers vorliegt.

Die Unterstützung durch den RVR und die IGA 2027 umfasst:

  • Pflanzpakete mit regionalem Saatgut, Gehölzen und weiterem Material

  • Schulungen im Rahmen eines „Train-the-Trainer“-Formats

Den Abschluss der Aktion bilden die Greendays – umweltpädagogische Familien-Erlebnistage an den Standorten der regionalen Profivereine. Mit buntem Programm, Mitmachaktionen, Markt der Möglichkeiten und einer Bühnenshow werden die Aktivitäten öffentlich präsentiert. Kinder und Jugendliche, die sich im Projekt besonders einsetzen, bekommen eine Auszeichnung.

Ab sofort können sich alle interessierten Vereine, die über geeignete Pflanzflächen verfügen, auf der Webseite www.klimabaeume.ruhr informieren und bewerben. Bewerbungsschluss ist Ende November 2025.