Termine

Kreisweite Einführung einer gelben Tonne/Wertstofftonne

Geschrieben von .Redaktion am .

gelbetonneDie Städte des Kreises Recklinghausen möchten möglichst zum 1. Januar 2019 eine einheitliche Wertstoffsammlung in Zusammenarbeit mit den Dualen Systembetreibern in einer gelben Tonne einführen. Soweit der Plan, die Grundlagen für die weitere Vorgehensweise sollen im Juni in den politischen Gremien der Kreisstädte beschlossen werden, so auch in Haltern am See. Der Bau- und Verkehrsausschuss wird sich damit am 5. Juni beschäftigen, es folgen der Haupt- und Finanzausschuss sowie der Rat am 19. und 21. Juni. Das Ziel ist die gemeinsame Sammlung von Leichtverpackungen und Wertstoffen in einem Behälter, nicht zuletzt um den Verbrauchern die Mülltrennung zu vereinfachen. Während bisher nur Verkaufsverpackungen (in der Regel mit dem Grünen Punkt) in die gelben Säcke bzw. Tonnen gehören, sollen künftig auch alle Haushaltsabfälle aus Kunststoff und Metall in der Gelben Tonne gesammelt werden, wie zum Beispiel Blumentöpfe, Spielzeug, Aluschalen von Teelichtern, Siebe, Besteck, Eimer, Schüsseln, CDs/DVDs und viele weitere Gegenstände, die dann nicht mehr mit dem Restmüll verbrannt, sondern für die Wiederverwertung verfügbar würden. Diese Entsorgungsstrategie wird von den kreisangehörigen Städten vor dem Hintergrund des Kreislaufwirtschaftsgesetzes und des neuen Verpackungsgesetzes verfolgt. Voraussetzung für die Umsetzung ist allerdings auch eine Einigung mit den Dualen Systembetreibern, die ihr Interesse zwar grundsätzlich erklärt haben, eine verbindliche Übereinkunft steht jedoch noch aus. In Haltern am See würden mit der Einführung der Wertstofftonne gleichzeitig die gelben Säcke entfallen, ohne dass dadurch dem Bürger Gebühren entstehen. Für eine wirtschaftlich sinnvolle, haushaltsnahe Wertstoffsammlung gemeinsam mit dem Dualen System wird zudem eine interkommunale Zusammenarbeit angestrebt, letztlich um höhere Recyclingquoten zu vertretbaren Preisen erreichen zu können. Nach derzeitigen Berechnungen würde die gesetzlich vorgeschriebene Wertstoffsammlung eine voraussichtliche Mehrbelastung von etwa acht Euro pro Jahr für den durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt bedeuten Foto: Serdar Ablak / Pixabay

Mit E-Bike oder Pedelec sicher unterwegs

Geschrieben von Super User am .

radfahrerSeniorenbeirat organisiert Training.
Wer kürzlich in Haltern das „Sattelfest“ besuchte, konnte einmal mehr feststellen: E-Bikes und Pedelecs entwickeln sich rasant, Ausstattung, Qualität und Leistungsfähigkeit werden immer besser. Immer mehr Seniorinnen und Senioren nutzen die Möglichkeiten der E-Mobilität und sind wesentlich schneller und wohl auch häufiger unterwegs als früher. Entsprechend steigt die Zahl der Unfälle. “Es ist sinnvoll, sich mit den besonderen Eigenarten und Besonderheiten des Rades auseinanderzusetzen und spezifische Handlungsabläufe zu trainieren“, so die Polizei. Der Seniorenbeirat der Stadt Haltern am See (SBR) bereitet zurzeit ein Trainingsangebot vor, das Ende Juni realisiert wird. Geleitet wird es von Manfred Huckschlag von der Verkehrswacht Recklinghausen-Land e. V., und zwar am Mittwoch, den 27. Juni 2018, in der Zeit von 13:00 bis 16.30 Uhr, an der Seestadthalle. Für Teilnehmer ohne eigenes Elektrorad stehen Leihräder zur Verfügung. Der Aspekt „Sicherheit“ wird ein Schwerpunkt sein, und hier speziell der Helm. Wer also einen Fahrradhelm besitzt, sollte diesen mitbringen. Eine rechtzeitige Anmeldung ist unbedingt erforderlich, da die Zahl der Teilnehmer begrenzt ist. Ansprechpartner beim SBR ist Siegfried Lindemann, Telefon 7417, E-Mail: siegfried.lindemann@seniorenbeirat-haltern.de. Foto: Manfred Antranias Zimmer / Pixabay

Wieder Kapelle verwüstet - Zeugen gesucht

Geschrieben von .Polizeipräsidium Recklinghausen am .

kapelle streylRecklinghausen (ots) - Auf der Hullerner Straße, in der Nähe des Stausees, ist zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit eine Kapelle verwüstet worden. Der oder die unbekannten Täter zerstörten Blumenbeete, rissen eine Jesus-Figur vom Kreuz und warfen mehrere Gegenstände aus der Kapelle in ein benachbartes Waldstück. Der oder die Täter konnten unerkannt flüchten. Vor etwa zwei Wochen hatte es an der Kapelle einen ähnlich Vorfall gegeben. Die Polizei sucht Zeugen, die zwischen Dienstag- und Mittwochvormittag verdächtige Personen an oder in der Nähe der Kapelle beobachtet haben. Hinweise nimmt das zuständige Regionalkommissariat in Marl unter Tel. 0800/2361 111 entgegen.

Spamangriff

Geschrieben von Super User am .

spam 940521 640 1Einige Nutzer dieser Webseite haben heute, 11.05.2018, eine Mail bekommen mit der Aufforderung einen Kommentar freizugeben. Diese Mail ist nicht gewollt und sollten sie sofort löschen. Der Hacker hatte sich über das Kommentarmodul Zugang geschaffen. Um weitere Angriffe zu vermeiden, habe ich das Modul abgeschaltet. Gegen solche Angriffe ist man manchmal machtlos.Ich bitte um Entschuldigung.
Foto: 
AndyPandy / Pixabay

Krankenhaus-Spitze begründet das Aus der Geburtshilfe

Geschrieben von Klaus Büttner am .

baby 1531060 640Zahlreiche Besucherinnen und Besucher erlebten am Mittwochabend eine informative, aber auch eine teils emotionsgeladene Ratssitzung, die sich ausschließlich um die Schließung der Geburtshilflichen Abteilung im Sixtus-Krankenhaus drehte. Am Ende votierte die SPD allein mit zehn Stimmen für ihren Resolutionsentwurf, sich für den Erhalt der Abteilung stark zu machen. Dagegen standen 26 Stimmen aus CDU, Grünen, WGH und FDP, die diesen, wie sie es sagten, Alleingang der SPD nicht mittrugen, der nach deren Ansicht auch an vielen Stellen inhaltlich fehlerhaft und deshalb nicht akzeptabel sei. Bereits vor der Abstimmung hat Bürgermeister Bodo Klimpel deutlich gemacht: „Ich werde mit oder auch ohne Resolution das zuständige Ministerium anschreiben, denn wir alle in Haltern am See wollen, dass die Geburtshilfe bei uns erhalten bleibt. Aber ich werde hier nicht suggerieren, dass dieses erfolgreich sein wird.“ In der Ratssitzung haben Geschäftsführer Andreas Hauke und auch der Medizinische Geschäftsführer Dr. Andreas Weigand erläutert, was den Aufsichtsrat des Katholischen Klinikums Ruhrgebiet Nord (KKRN) am 24. April veranlasst hat, den Beschluss zu treffen, die Abteilung zum 30. Juni zu schließen. Dabei spielten die sinkenden Geburtenzahlen, die erheblichen personellen Probleme bei der Rekrutierung von Ärzten und Hebammen sowie die seit vielen Jahren defizitären Ergebnisse die Hauptrolle. Dem Vorwurf, dass nur wirtschaftlichen Gründe ausschlaggebend gewesen seien, begegneten die Geschäftsführer deutlich. „Wenn nur dies ein Kriterium gewesen wäre, hätten wir sie schon vor zehn oder 15 Jahren schließen müssen, denn so lange haben wir pro Jahr stets einige Hunderttausend Euro Schulden gemacht.“ Deshalb habe sich der Aufsichtsrat entschieden, so zu handeln, um letztlich das Sixtus-Hospital mit seinen anderen Abteilungen zu stärken, um eine möglichst breite medizinische Versorgung für die Bevölkerung vorhalten zu können. Gleichzeitig gehe es darum, im gesamten Klinikverbund die Dorstener Geburtshilfe zu stärken, um sie zu sichern. Die Verantwortlichen des Krankenhauses machten ebenso deutlich, dass dieser gesamte Prozess stets auch mit der Mitarbeitervertretung abgestimmt gewesen sei. So würden auch künftig die Hebammen und die Krankenschwestern ihren Arbeitsplatz behalten, ihre Wünsche würden berücksichtigt. Zu dem neuen Konzept gehöre es auch, die Gynäkologie im SixtusKrankenhaus bestehen zu lassen sowie die geburtshilfliche Betreuung vor und nach der Geburt ebenso in Haltern am See zu belassen und sogar auszubauen. Lediglich die Geburt werde dann z.B. in Dorsten stattfinden müssen. Hauke abschließend: „Auch wir sind wegen der Schließung traurig, es geht aber nicht anders. Für uns ist das ein Schritt, der nicht rückgängig zu machen ist.“

Kommentar: Vor Jahren wurde die Geburtshilfestation modernisiert und erweitert. Die Geburtshilfe im Halterner Sixtus Krankenhaus hatte immer einen hohen Stellenwert und ist beliebt auf Grund der individuellen Betreuung und Pflege. Die Mütter fühlen sich gut aufgehoben. Nun wird auch diese Abteiung im Zuge der Zusammenlegung, von Krankenhäusern und Zentralisierung, in diesem Krankenhaus geschlossen. Der wirtschaftliche Aspekt steht mal wieder über den Bedürfnissen der Menschen. Geburten werden in Haltern am See zu einem Abenteuer und jede Geburt wird zu Reise ins Ungewisse. Werdene Mütter und Väter werden sich auf dem Weg zur entsprechenden kilometerweiten Klinik fragen müssen: "Schaffen wir das noch?" Solche Bilder wie das obige wird es im St. Sixtus Krankenhaus in Haltern am See nicht mehr geben.

Foto: jas / Pixabay