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Betrüger missbrauchen erneut den Namen Microsoft

Geschrieben von Klaus Büttner am .

telefonman 76218 640Landeskriminalamt und Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz warnen aus aktuellem Anlass vor Telefonanrufen angeblicher Microsoft-Mitarbeiter

Vor dreisten Telefonanrufen angeblicher MicrosoftMitarbeiter warnen das Landeskriminalamt und die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Vor allem von Verbraucherinnen und Verbrauchern, die rund um Mainz und Bad Kreuznach wohnen, kommen derzeit vermehrt Hinweise bei der Verbraucherzentrale an. Die Anrufer fordern Zugang zu privaten Computern. Die zumeist englisch sprechenden, falschen Service-Kräfte versuchen, ihre Opfer am Telefon zum sofortigen Hochfahren des Computers zu überreden. Angeblich sei der Rechner von einem Virus befallen. Um die Schadsoftware zu entfernen sei es notwendig, dass der Betroffene bestimmte Schritte am PC unter der Anleitung der Betrüger ausführt. Ziel der Anrufe ist, dass der Computernutzer eine Fernwartungssoftware auf seinem PC installiert. Damit ist es den Betrügern möglich, von außen aktiv und uneingeschränkt auf den fremden Rechner zuzugreifen, um auf diese Weise sensible Daten des Benutzers wie Bank- und Kreditkartendaten auszuspähen und zusätzliche Schadsoftware auf dem Rechner der Opfer zu installieren. „Die Anrufer nutzen häufig eine ausländische Nummer“, weiß Christian Gollner, Referent Verbraucherrecht und Datenschutz bei der Verbraucherzentrale RheinlandPfalz. „Damit können die Anrufe kaum zurückverfolgt und der Anschlussinhaber ermittelt werden.“ Das erschwert es, rechtliche Schritte gegen die Betrüger einzuleiten. Teilweise endet der vermeintliche Service-Einsatz auch mit der Aufforderung, dafür Geld zu zahlen. Die geforderten Beträge variieren und können bis zu mehrere hundert Euro betragen. Oftmals wird neben der Service-Pauschale auch noch ein Servicevertrag (Jahresgebühr) angeboten und den gutgläubigen Geschädigten aufgedrängt. Die Art und Weise der Bezahlung kann unterschiedlich sein. „Die Anrufer sind sehr überzeugend. Durch die Verwendung des bekannten Firmennamens erwecken sie den Eindruck, man habe es tatsächlich mit dem Unternehmen zu tun", warnt Gollner. Eine dreiste Täuschung, wie das LKA betont: Denn die Firma Microsoft meldet sich bei Kunden nicht telefonisch und hält auch keine spezielle Supporthotline vor, die sich um infizierte Systeme von Privatanwendern kümmert. Gollner empfiehlt, bei ungebetenen Anrufern, die plötzlich Zugang zum heimischen PC verlangen, grundsätzlich misstrauisch zu sein und einfach aufzulegen. Wer Betrügern bereits den Zugriff auf seinen PC gewährt und Geld bezahlt hat, sollte den Rechner durch einen Experten eingehend überprüfen lassen und sofort Anzeige bei der Polizei erstatten, rät das Landeskriminalamt.

Auch wenn diese Meldung aus dem Bereich Rheinland-Pfalz kommt, heißt dies nicht, das auch diese Betrugsmasche auch hier in NRW eingesetzt wird. Also vorsicht und am besten gleich auflegen und sich erst garnicht auf ein Telefongespräch einlassen, aber trotzdem diesen Anruf bei der Polizei melden.

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EC-Karte gestohlen - Geld abgehoben

Geschrieben von .Polizeipräsidium Recklinghausen am .

SnipImageRecklinghausen (ots) - Am Mittag des 07.09.2017 wurde einer Seniorin beim Einkaufsbummel in der Halterner Innenstadt die EC-Karte gestohlen. Nur wenige Minuten später hob der unbekannte Mann Bargeld von ihrem Konto ab. Dabei wurden Aufnahmen von ihm gemacht. Die Polizei fragt: Wer kennt diesen Mann? Bei Hinweisen bitte die Polizei unter der Telefonnummer 0800-2361-111 kontaktieren.

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Deutsch für Asylanten

Geschrieben von Klaus Büttner am .

Nicos WegDie Caritas Haltern, Frau A. Haverkamp (Asylkreis) teilt mit, dass die Deutsche Welle ein Angebot zum Deutsch lernen macht: "Einfach und mobil Deutsch lernen mit der DW" Dieses neue kostenlose Online-Angebot zum Deutschlernen ist für den Desktop-PC und alle Mobilgeräte geeignet. Es kann über die URL "learngerman.dw.com" genutzt werden – oder als App "DW Learn German" für Android und iOS. Das Angebot ist in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit entstanden und besteht aus einem Basiskurs, Nicos Weg, sowie ergänzenden Spezialmodulen.

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T-online E-Mail Adresse bei Wechsel behalten?

Geschrieben von Klaus Büttner am .

emailFür viele Nutzer von E-Mail Adressen die bei t-online sind, stellt sich immer wieder die Frage, was passiert wenn ich von t-online zu einem anderen Internetanbieter wechsel. Dazu bietet T-online die Möglichkeit seine Adresse nach der Kündigung noch 6 Monate zu behalten um Zeit zu haben entprechende Maßnahmen zu Sicherung von Kontakten oder auch e-mail Archive vorzunehmen. Nach 6 Monaten wird dann die T-online e-mail Adresse gelöscht. Hier auf dieser Hilfeseite von T-online ist alles erklärt mit der Bereitstellung eines entsprechenden Formulars.

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Flammendes Licht

Geschrieben von Redaktion am .

flammendes lichtEine Geschichte zu Weihnachten von  Ludger Pötter

Sein Blick glitt hinauf. Hinauf zu den Wolken. Ja die Wolken, - sie zogen schnell. Sehr schnell. - Zu schnell!
Er stürzte auf sein Haus zu, stieß die Haustür auf, und eilte zum Kamin. Mit zitternder Hand hielt er einen Holzspan an die Flammen. Damit entzündete er den Docht in einem Windlicht. 
Rasch begab er sich zur Mitte des Raumes. Mit einem gezielten Tritt schleuderte er einen Flickenteppich zur Seite. Darunter verbarg sich eine hölzerne Klappe.
Beim Öffnen gab sie ein quietschendes Stöhnen von sich.
Mit dem Windlicht in der Hand stieg er eine schmale steinerne Treppe hinab und verschloss die Luke über sich. Unten setzte sich der hagere Mann auf ein Butterfass. Seine fahle Haut spannte sich über den knochigen Schädel.
Wie von stählernen Pflugscharen eingeritzte Furchen zogen sich die Falten durch sein Gesicht.
Er hieß Imarius und lebte in diesem kleinen Haus, weit entfernt vom Dorf. Den Kontakt zu den Leuten in dem kleinen Ort mied er, wo es eben möglich war. Sie nannten ihn einen komischen Kauz, einen Eigenbrötler. Imarius  liebte die Natur und beobachtete gern das Spiel der Wolken. Deshalb hatte er sofort erkannt was gleich geschehen würde.Ehrfürchtig betrachtete er die kleine Flamme, wie sie mit Leichtigkeit hin und her zuckte und Schatten über die kargen Kellerwände huschen ließ.

„Flammendes Licht”, murmelte er.

Ja Flammendes Licht nannten sie es. Es war den Dorfbewohnern vor Jahrhunderten geschenkt worden. Eines Nachts hatte der Blitz in einem Wacholderbusch eingeschlagen. Dieser hatte lichterloh gebrannt und die Menschen aus der Nähe waren gekommen, um Fackeln anzuzünden. Das flammende Licht hatten sie heimgetragen, es gehütet und weitergegeben, über Jahre, Jahrzehnte, ja sogar Jahrhunderte. Niemand in diesem Land vermochte es selbst Feuer zu machen. Die Menschen hatten es nie gelernt, und sie brauchten es auch nicht. Das Feuer wurde immer weitergereicht.
Als Imarius dort unten in seinem Keller hockte, setzte ein Sturm ein. Gleichzeitig begann es zu schneien. Das Schneegestöber sauste um die Ecken des Hauses. Es wurde heftiger. Die Blendläden klapperten. Ein gewaltiger Schneesturm fegte über das Land hinweg. So etwas hatte er noch nie erlebt. Der Sturm drückte gegen die Fenster der Häuser, bis sie aufsprangen. Wirbelte durch die Räume und löschte  sämtliche Lichter. Im ganzen Land. Nur eines nicht.

Und das war das Licht des Imarius.

Die kleine Flamme in seinem Windlicht. Nachdem sich der Sturm gelegt hatte, stieg Imarius wieder empor. Er schloss die Fenster, fegte den Schnee aus dem Haus und entzündete sein Herdfeuer an der Flamme des Windlichtes.
Plötzlich klopfte es an seiner Haustür. Imarius schreckte auf, ging zur Tür, öffnete aber nicht. Es klopfte ein zweites Mal und eine Stimme ertönte, „Imarius bei dir brennt ja noch Licht. Darf ich mein Windlicht daran entzünden?”, fragte Thalita, eine Frau aus dem Dorf.
„Nein!”, stieß er schroff hervor  „Das ist mein Licht!”
„Aber Imarius”, sagte Thalita freundlich. „Die Leute im Dorf frieren. Ihre Kamine sind erloschen. Wir sitzen alle im Dunklen. Niemand wird dir dein Licht wegnehmen. Ich möchte nur meine Leuchte an deinen Flammen anzünden.” 
„Nein!”, rief Imarius, „und jetzt geh!” 
Thalita ging. Imarius wartete einige Zeit, dann öffnete er die Tür. Tiefe Spuren zogen sich durch den Schnee. Flocken tanzten zu Boden. Auf der Treppenstufe bemerkte er etwas Rotes. Imarius beugte sich hinab und hob es auf. Es war ein Glas Marmelade.

„Erdbeermarmelade!”, rief Imarius begeistert.

Er nahm sie mit ins Haus. Doch dann wurde er nachdenklich. Argwohn stieg in ihm auf. Warum brachte Thalita ihm Erdbeermarmelade mit? Woher wusste sie überhaupt, dass er so gern Erdbeermarmelade aß? Er stellte das Glas auf ein Regal in die Küche. Warum? Warum brachte sie ihm die Marmelade, wo sie doch selber kaum zu essen hatte? , grübelte er, während er das Glas betrachtete. Warum gab sie etwas ab?  Das verstand er nicht.
Am Abend des folgenden Tages nahm er die Marmelade vom Regal, öffnete das Glas, strich sie dick aufs Brot und ließ es sich schmecken. Thalita ist nicht dumm, überlegte er erneut. Sie wird einen Grund haben, etwas zu verschenken. Vielleicht steckt ja ein Sinn darin, etwas abzugeben, jemanden zu beschenken. Er beschloss, dieses noch am selben Abend zu ergründen.
Er nahm sein Windlicht, entzündete es am Kamin und stapfte durch den hohen Schnee ins Dorf. Nach einer Weile klopfte er an Thalitas Haustür. Sogleich vernahm er eilige Schritte.
Thalita öffnete und empfing ihn mit einem Lächeln das heller leuchtete als sein Licht. „Oh du bis extra ins Dorf gelaufen. Das ist sehr nett von dir.“ Ihr Gesicht strahlte nur so vor Freude.
Ohne ein Wort zu sagen, hielt ihr Imarius das Windlicht vor die Nase. Eilig holte sie ihre eigene Lampe. Sie entzündete einen Holzspan an seiner Flamme und führte  ihn zum Docht ihrer Laterne.
Abrupt drehte er sich um und ging davon.
„Danke Imarius“, rief sie ihm nach. 
Thalita gab das Licht sogleich an ihre Nachbarn weiter und diese wiederum an ihre Nachbarn bis aus allen Fenstern des Dorfes Licht schimmerte. Imarius begab sich auf den Heimweg.
Als er an einer Anhöhe vorbeikam stieg er hinauf und lehnte sich an den Stamm einer mächtigen Eiche. Er ließ seinen Blick über das Dorf schweifen. Dort funkelte und glitzerte es. Schornsteine pusteten weißen Rauch in die Luft. Imarius betrachtete sein Windlicht. „Flammendes Licht“, murmelte er. „Wie diese  kleine Flamme ein ganzes Dorf zum Leuchten bringen kann, das ist wirklich beeindruckend.“
Doch dabei würde es nicht bleiben … „Von diesem Dorf wird das Licht ins nächste und ins übernächste weitergegeben, bis das ganze Land leuchtet“, hauchte er leise in die Winterlandschaft hinein.
„Und sämtliches Licht stammt von dieser kleinen Flamme, und dabei hat sie weder an Größe noch an Schönheit verloren.“
Imarius spürte etwas in sich aufsteigen, das er bisher noch nicht gekannt hatte.Er fühlte eine wunderbare Leichtigkeit, eine Freude die ihn lächeln ließ und einen tiefen inneren Frieden. Beschwingt ging er heim.
Es dauerte nicht lang, da klopfte es an seiner Haustür. Imarius öffnete sie.
Foto: Jonny Lindner / Pixabay

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