Senioren können Impftermine absprechen

Geschrieben von .Redaktion.

spritze aufziehenFoto: DoroT Schenk / PixabayDie Stadt Haltern am See bietet telefonische Unterstützung an

In diesen Tagen erhalten die über 80-Jährigen von der Kreisverwaltung eine Impfbenachrichtigung und weitere Informationen rund um das Thema Impfung gegen das Coronavirus. Wichtig ist ganz besonders, dass die Angeschriebenen ab Montag, 25. Januar, Termine zur Impfung im Impfzentrum vereinbaren können. Für die Terminkoordination ist die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) zuständig. Termine können telefonisch unter der kostenlosen Nummer 0800 116 117 02 vereinbart werden oder im Internet unter www.116117.de.
Neben den Informationen zur Terminvereinbarung enthält das Anschreiben umfangreiche Informationen zur Impfung, zum Ablauf im Impfzentrum Recklinghausen sowie eine Anfahrtsskizze. Die Lage des Impfzentrums wurde so ausgewählt, dass es mit dem Pkw und öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen ist.

„Falls Sie das Impfzentrum nicht besuchen können und zu Hause geimpft werden möchten, muss ich Sie leider noch um ein wenig Geduld bitten, bis wir einen geeigneten Impfstoff haben", so NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann in einem Schreiben. Der derzeit zur Verfügung stehende Impfstoff sei zwar wirkungsvoll, aber in der Handhabung nicht einfach. Deshalb könne er nicht von Haus zu Haus transportiert werden. „Wir müssen in diesen Fällen leider abwarten, bis Impfstoffe zugelassen sind, die auch durch das Hausarztsystem genutzt werden können“, schreibt Laumann.

Bürgermeister Andreas Stegemann ist bewusst, dass es hilfsbedürftige Menschen in Haltern am See geben wird, die über keine Angehörigen in der Nähe, Nachbarn oder Bekannte verfügen, die ihnen bei der Kontaktaufnahme zur Vereinbarung eines Impftermines helfend zur Seite stehen. Deshalb bietet die Stadt Haltern am See ab dem 25. Januar unter der Telefonnummer 02364 933-372 von Montag bis Donnerstag zwischen 9 Uhr und 15 Uhr sowie Freitag zwischen 9 Uhr und 11 Uhr eine telefonische Unterstützung an. „Gerne können Sie sich auch unter der E-Mailadresse impfung@haltern.de an uns wenden. Es können aber keine medizinischen Fragen beantwortet werden“, sagte Stegemann.

Er gibt ebenso zu bedenken, dass sich dieses Angebot bei knapp 2900 Seniorinnen und Senioren über 80 Jahren in der Stadt Haltern am See wirklich nur an die Menschen richten kann, die in ihrer Familie, ihrem Bekanntenkreis oder ihrer Nachbarschaft überhaupt keine Person haben, die ihnen bei der Kontaktaufnahme helfen kann. Positiv vermerkt Stegemann, dass Personen, die vom Arzt einen Krankentransportschein bekommen haben, die Fahrt mit einem Taxi- oder Krankentransportdienst in Anspruch nehmen können.

Impfeinwilligung- und Anamnesebogen

Aufklärungsbogen

Hier gibt es weitere Informationen die laufend aktualisiert werden.

Seniorin fällt NICHT auf Corona-Trickbetrug rein

Geschrieben von Klaus Büttner.

impfenFoto: Gedesby1989/PixabayEine aufgeweckte Seniorin hat in Recklinghausen einen möglichen Corona-Trickbetrug verhindert. Am Montag hatten unbekannte Männer bei der 94-jährigen Frau geklingelt. Sie gaben an, mit der älteren Dame ein Vorgespräch zur Corona-Impfung führen zu wollen. Die Frau reagierte absolut richtig und öffnete nicht die Tür und ließ auch niemanden in die Wohnung. Stattdessen sprach sie nur über die Gegensprechanlage mit den Personen und ließ sich auf nichts ein. Wie sich herausstellte, war die Seniorin vorab von Pflegepersonal sensibilisiert worden, grundsätzlich keine fremden Personen herein zu lassen. Die 94-Jährige konnte noch sehen, wie die beiden Männer in einen Bulli oder Kleintransporter stiegen und damit wegfuhren. Sie sollen weiße (Schutz-)Overalls getragen haben.

Die Polizei warnt an dieser Stelle vor Trickbetrug im Zusammenhang mit Corona. Die Maschen der Betrüger sind variantenreich und haben alle nur ein Ziel: Sie wollen ihren Opfern Geld aus der Tasche ziehen. Aktuell nutzen sie dafür auch die Situation rund um die Corona-Pandemie aus. Deshalb der Hinweis: Es gibt derzeit keine Hausbesuche für Vorgespräche zur Impfung. Es werden auch keine Impfstoffe an der Haustür verkauft.

Neuer Parkplatz am Bahnhof

Geschrieben von Stadt Haltern am See.

parkplatzbahnhofFoto: Stadt HalternBürgermeister Andreas Stegemann freut sich, dass die Bahn AG Wort gehalten hat. Seit einigen Tagen ist am Halterner Bahnhof die Behelfsbrücke gesperrt, so dass Bahnfahrerinnen und -fahrer nun durch den neu erstellten Tunnel zu den Gleisen 2 und 3 gehen können. Gleichzeitig ist dieser Tunnel nun in Richtung Süden erweitert worden. Dort ist inzwischen auch der neue Parkplatz geöffnet, so dass hier nun eine deutliche Erleichterung zu spüren ist.

Ebenso hat die Stadtverwaltung ihr Versprechen umgesetzt und nach Öffnung des neuen Parkplatzes nun die Straße Zum Ikenkamp für den Verkehr geöffnet. So soll die dringend notwendige Entlastung auf der Recklinghäuser Straße erreicht werden. Außerdem weist Bürgermeister Andreas Stegemann darauf hin, dass der bisherige Parkplatz nördlich der Bahngleise nur noch bis zum 31. Januar genutzt werden darf. Danach steht nur noch der neue zur Verfügung.

In den nächsten Monaten, so hat es die Bahn AG erklärt, wird der Bahnhof Haltern am See endlich auch barrierefrei, wenn nämlich die Aufzüge eingebaut sind, um auch so zu den Gleisen gelangen zu können.

In Haltern am See: Maskenverweigerer leistet Widerstand

Geschrieben von Klaus Büttner.

In der Innenstadt von Haltern am See sind am Montagabend,4.Januar 2021, gegen 18 Uhr, mehrere Personen aufgefallen, die keine Masken trugen. Zeugen riefen daraufhin die Polizei. Vor Ort stellten die Beamten eine Handvoll Personen fest, die keinen Mund-Nasen-Schutz trugen. Bei der Personalienfeststellung zeigten ein paar der Personen eine "Maskenbefreiung" vor. Die Befreiung wird noch entsprechend geprüft. Ein Mann weigerte sich, seine Personalien anzugeben. Er wurde deshalb - zur Identitätsfeststellung - mit zur Wache genommen. Er leistete über längeren Zeitraum erheblichen Widerstand. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Kommentar
Ich frage mich, wo diese Menschen der Maskenverweigerung die Sicherheit hernehmen von einem Coronavirus nicht angesteckt zu werden und im schlimmstenfall auf einer Intensivstation eines Krankenhauses um das Leben zu kämpfen. Woher nehmen sich diese Menschen das Recht andere Menschen eventuell mit dem Corvid 19 Virus anzustecken, Das ist Körperverletzung.
§ 223 StGB Körperverletzung sagt aus: (1) Wer eine andere Person körperlich mißhandelt oder an der Gesundheit schädigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Der Versuch ist strafbar.
Das würde bedeuten, unter Anwendung dieses Paragraphen, das diese Verweigerungsmenschen, die uneinsichtig sind und auch noch Wiederstand leisten, im Strafmaß unter diesen Paragraphen fallen. Ein Bußgeld oder ein Verwarngeld reicht da nicht aus.