Irrtümer über Leitungswasser

Geschrieben von .Redaktion.

Trinkwasser adpic vhsFoto: © VZ NRWMythen und Missverständnisse über das Wasser aus dem Hahn

Trinkwasser ist ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Alltags – sei es zum Trinken, Kochen oder für die Körperpflege. In Deutschland genießen wir den Vorteil, dass unser Leitungswasser von hoher Qualität ist und nahezu überall bedenkenlos genutzt werden kann. Dennoch sorgen diverse Mythen und Fehlinformationen für Verunsicherung, sodass Verbraucher:innen oft unnötig viel Geld für abgefülltes Wasser ausgeben oder teure Wasserfilter anschaffen. Zum Weltwassertag am 22. März klärt Hannah Zeyßig von der Verbraucherzentrale NRW einige weit verbreitete Irrtümer auf und informiert über die tatsächliche Qualität und Sicherheit von deutschem Leitungswasser.

Neue Verkaufsmasche: Gesundheitsfalle für Menschen mit Diabetes

Geschrieben von .Redaktion.

pillenFoto:pillen/ © VZ NRW/Die Verbraucherzentrale NRW warnt vor einer aktuellen Betrugsvariante, die gefährliche Auswirkungen haben kann

  • Menschen mit Diabetes werden Nahrungsergänzungsmittel als Ersatz für das Arzneimittel Metformin aufgedrängt, teils auch als Abo
  • Das Absetzen von ärztlich verordneten Medikamenten kann jedoch schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben
  • Betroffene haben bei telefonisch oder online abgeschlossenen Verträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht

Ernährungsfachleute der Verbraucherzentrale NRW warnen vor einer neuen Betrugsmasche. Betroffen sind Menschen mit Diabetes, denen medizinisch wirkungslose Nahrungsergänzungsmittel angeboten werden als Ersatz für Arzneimittel wie Metformin. „Wir warnen davor, solche dubiosen Angebote anzunehmen“, sagt Angela Clausen, Teamleiterin Lebensmittel im Gesundheitsmarkt bei der Verbraucherzentrale NRW und Expertin für Nahrungsergänzungsmittel.

Irrtümer über Supermarkt-Apps

Geschrieben von .Redaktion.

Supermarkt Apps adpicFoto: Verbraucherzentral NRWFast drei Viertel der Smartphone-Nutzer:innen verwenden Apps von Supermärkten, um Rabattcoupons einzulösen oder an Treueprogrammen teilzunehmen. Das ergab eine Umfrage des Digitalverbands Bitkom. „Viele Verbraucher:innen überschätzen jedoch die Vorteile dieser Apps“, sagt Christine Steffen, Datenschutzexpertin bei der Verbraucherzentrale NRW. „Der Spar-Vorteil ist oft geringer als gedacht und Verbraucher:innen zahlen für die Rabatte mit der Preisgabe umfangreicher persönlicher Daten.“ Verbraucher:innen sollten die Werbeversprechen der Anbieter daher krititisch hinterfragen. Diese Irrtümer über Rabatt-Apps sind besonders verbreitet:

Aufmerksamer Bankmitarbeiter verhindert Betrug

Geschrieben von .Polizeipräsidium Recklinghausen.

pressebild senioren frau telefonBeispielbild: PolizeiIm Stadtteil Sythen wäre eine Seniorin beinahe auf eine Betrugsmasche hereingefallen. Die 77-Jährige war bereits bei der Bank. Dort durchschaute ein aufmerksamer Mitarbeiter glücklicherweise den Betrugsversuch - und konnte Schlimmeres verhindern. Die Seniorin hatte gegen 11.30 Uhr (27.02.25) einen Anruf bekommen. Ein angeblicher Polizist erzählte der Frau, in der Nähe sei eingebrochen worden - in einem Notizbuch sei auch der Name und die Anschrift der Seniorin vermerkt. Zur Sicherheit solle die Frau von ihrem ersparten Geld Gold kaufen und das in einem Schließfach deponieren. Die Seniorin wurde unter Druck gesetzt - sie wurde auch aufgefordert, niemanden davon zu erzählen. Verunsichert ging die 77-Jährige daraufhin direkt zur Bank. Dort fiel der Betrug rechtzeitig auf. Die Polizei nimmt diesen Fall zum Anlass, erneut vor Betrügern zu warnen. Die Maschen sind unterschiedlich, aber es geht immer darum, an Geld bzw. Wertsachen - vor allem von älteren Menschen - zu kommen. Wie Sie sich schützen können und wie die Betrüger vorgehen, können Sie auch auf unserer Internetseite nachlesen:

https://recklinghausen.polizei.nrw/artikel/falsche-polizeibeamte-und-andere-betrueger

Falsche Bankmitarbeiter betrügen Seniorin

Geschrieben von .Polizeipräsidium Recklinghausen.

Betrug Senioren telefonFioto: PolizeiEine ältere Dame aus Sinsen-Lenkerbeck hat am Freitag (21.02.2025) einen angeblichen Anruf ihrer Bank bekommen. Die Mitarbeiter am Telefon gaukelten der Frau vor, auf ihrem Konto seien "Unregelmäßigkeiten" aufgefallen. Zur Sicherheit müsse die Bankkarte abgeholt werden. Wenig später erschien ein Mann bei der Seniorin am Borgsheider Weg, holte die Bankkarte und die dazugehörige PIN ab. Der Abholer wurde wie folgt beschrieben: männlich, 20 bis 25 Jahre, ca. 1,75m groß, bekleidet mit T-Shirt oder Pullover.
Ein Vermögensschaden ist offenbar nicht entstanden, weil die Karte rechtzeitig gesperrt wurde. Trotzdem nimmt die Polizei diesen Vorfall zum Anlass, um vor Betrügern und Trickdieben zu warnen. Seien Sie grundsätzlich vorsichtig, wenn es um die Weitergabe von persönlichen Angaben oder Wertgegenständen geht. Betrüger sind erfinderisch und gehen oft geschickt vor. Übergeben Sie niemals Geld an Unbekannte - auch nicht an angebliche Polizeibeamte, Staatsanwälte oder Bankmitarbeiter. Weitere Infos zu diesem Thema finden Sie auf der Internetseite: https://recklinghausen.polizei.nrw/artikel/falsche-polizeibeamte-und-andere-betrueger

Hier ein weiterer Fall der sich in Dorsten-Wulfen ereignete: 
Betrüger haben mit der Masche "Schockanruf" eine Seniorin im Stadtteil Wulfen hereingelegt - und eine größere Menge Bargeld und Schmuck erbeutet.
Die ältere Dame bekam am Freitagnachmittag (21.02.2025) einen Anruf von einer angeblichen Psychologin. Sie erklärte der Frau, ihr Sohn haben einen schlimmen Verkehrsunfall verursacht - bei dem zwei Menschen ums Leben gekommen seien. Der Sohn selbst sei nur leicht verletzt, müsse aber in Haft. Sollte die Frau allerdings eine Kaution bezahlen, käme der Sohn wieder frei. Die Seniorin wurde emotional unter Druck gesetzt und nach Wertgegenständen ausgefragt. Im Hintergrund konnte die Dorstenerin auch einen weinenden Mann hören, der wie ihr Sohn klang. Am Ende packte die Frau Geld, Schmuck und eine Münzsammlung in eine Tasche - und übergab alles einem Kurier. Die Übergabe fand am frühen Freitagabend an der Straße Kleiner Ring statt. Der Kurier ging in Richtung Hervester Straße weg. Beschreibung des Mannes: etwa 30 bis 40 Jahre, ca. 1,70m groß, "braune Haut", schwarze Haare.
Die Polizei sucht Zeugen, die nähere Angaben zu dem "Kurier" machen können. Hinweise nimmt das zuständige Kriminalkommissariat unter Tel. 0800/2361 111 entgegen.
Die Masche des "Schockranrufs" ist bekannt, trotzdem fallen nach wie vor immer wieder ältere Menschen darauf herein. Mal sind angebliche Polizeibeamte am Hörer, mal Staatsanwälte oder medizinisches Personal, so wie in diesem Fall eine angebliche Psychologin. Wie Sie sich und Ihre Angehörige schützen können, haben ist auf dieser Internetseite zusammengefasst: https://recklinghausen.polizei.nrw/artikel/falsche-polizeibeamte-und-andere-betrueger