„Älter werden im Kreis Recklinghausen“
Die neue Auflage des Seniorenwegweisers vom Beratungs-Infocenter Pflege (BIP) im Kreis Recklinghausen ist da. Die Broschüre gibt wertvolle Tipps und Hinweise rund ums Thema Älterwerden und die damit verbundenen Lebensumstände. Mitnehmen können sie Interessierte auch im neuen Halterner Rathaus. Wie kann ich möglichst lange in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben? Was bedeutet Pflegebedürftigkeit und welche Leistungen zahlt die Pflegekasse? Wo kann ich mich kostenlos zum Thema Pflege beraten lassen? Antworten auf diese und weitere Fragen finden Interessierte in der 58 Seiten starken Broschüre „Älter werden im Kreis Recklinghausen“. Die Themen reichen von Wohnen im Alter, Leistungen der Pflegeversicherung, ambulante und teilstationäre Hilfen bis hin zu Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Sterbebegleitung. Darüber hinaus enthält der Ratgeber zahlreiche Ansprechpartner für die verschiedenen Lebenslagen im Alter. Die Broschüre verzichtet bewusst auf Auflistungen einzelner Angebote, da sich Anbieter, Ansprechpartner und Preise fortwährend ändern. Aktuelle Adressen und Ansprechpartner der verschiedenen Hilfeangebote können gern beim örtlichen BIP sowie in der Koordinationsstelle im Kreishaus erfragt werden. Viel Wert werde außerdem darauf gelegt, dass die Inhalte der Broschüre leicht verständlich aufbereitet seien. Der druckfrische und kostenlose Seniorenwegweiser ist in einer Auflage von 10.000 Stück erschienen und ab sofort in den Beratungs-Infocentern Pflege (BIPs vor Ort), im Kreishaus und in allen Rathäusern der kreisangehörigen Städte erhältlich. Außerdem gibt es den Wegweiser online unter www.kreis-re.de/bip zum Download.



Die Kinder gehen längst eigene Wege, das Haus oder die Wohnung ist mittlerweile viel zu groß. Mit zunehmendem Alter denken viele Menschen darüber nach, wie sie in Zukunft wohnen möchten. Das Magazin Reader’s Digest stellt in seiner aktuellen Ausgabe Frauen und Männer vor, die das für sie passende Modell gefunden haben. „Mit 70 wollte ich wissen, wo ich den Rest meines Lebens verbringen werde“, sagt beispielsweise eine Bewohnerin der Göttinger „Alten-WG Am Goldgraben“. Das von den Bewohnern selbst organisierte Projekt gilt bis heute als Vorreiter für neues Wohnen im Alter. In einer Wohngemeinschaft zu leben ist nur eines von drei Konzepten, die Reader’s Digest ausführlich beschreibt.