Termine (nichts los in Haltern?)

Das "Sprachrohr" wurde übergeben.

Geschrieben von Super User am .

Braun chmilek35 - 40 Din A4 Seiten einfach an der linken oberen Ecke geklammert, das ist das Sprachrohr "Eine Zeitung für uns Ältere in Haltern" so der Titel einer Zeitung in ihrem äußerlichen Auftreten einfach und bescheiden, aber im Innerern immer wieder überraschend mit seinen Artikeln und Geschichten. Geschrieben von einem Redaktionsteam bei dem zu spüren ist das das geschriebene Wort von Herzen kommt. Frau Ursula Braun hat diese Zeitung 16 Jahre lang geführt. 1999 übernahm sie die Leitung von Frau Schrief. Jetzt zur Herrausgabe der 95sten Ausgabe hat sie dieses Amt an Herrn Jürgen Chmielek weitergegeben. In einer kleinen Feier, bei der auch der stellvertretende Bürgermeister Heinrich Wiengarten und die Vorsitzende des Seniorenbeirates, Siegrid Geipel teilnahmen um Frau Braun den Dank der Stadt Haltern und des Seniorenbeirates für die geleistete ehrenamtliche Aufgabe auszusprechen. redaktionsteam sprachrohrHerr Wiengarten machte in seiner Dankesrede deutlich, das dieses Projekt nur Bestand hat durch überzeugende, sozialen Einsatz, den Frau Ursula Braun in all den Jahren auf den vielfältigsten Gebieten in der Stadt Haltern am See durchführte. Frau Siegrid Geipel wies nochmal in einem kleinen Rückblick auf das sozialen Engaments von Frau Ursula Braun, und machte deutlich das sie dann schließlich auch im Jahr 2005 mit dem Ehrenamtspreis der Stadt Haltern am See ausgezeichnet wurde. Auch wenn Frau Braun nicht mehr an der Spitze des Sprachrohr ist, wird sie weiterhin der Redaktion treu bleiben und Jürgen Chmielek wird sich bestimmt auch hin und wieder Rat und Unterstützung holen. Mit Spannung wird die nächste Ausgabe an ihren Auslegestellen, Banken, Ämtern, Gemeindehäuser erwartet und die Inhalte werden mit Freude gelesen.

Fitness ab 60

Geschrieben von Redaktion am .

stuhlgymnastik1Die Evangelische Familienbildungsstätte bietet zwei neu Kurse im Paul-Gerhardt-Haus , Reinhard-Freericks-Straße 17 , an.
Fitness und Funktionsgymnastik am Abend ab 60 Jahre bietet ein gezieltes Ganzkörpertraining mit gymnastichen Übungen zur Kräftigung und Dehnung der gesamten Muskulatur, Haltungsschwächen werden vorgebeugt oder entgegengewirkt. Dieser Kurs läuft immer dienstags von 17.30 bis 18.30 Uhr.
Stuhlgymnastik- Bewegung und Kreativität ist das Motto gerade für ältere Menschen die nicht so gut auf den Beinen sind aber ohne Probleme auf einem Stuhl sitzend entsprechende gymnastische Übungen zu machen. Locker vom Hocker heißt es bei den rückenschonenden Übungen für den gesamten Bewegungsapparat. Einfache spielerische Übungen für das Gedächtnis runden das Programm ab. Dieser Kurs läuft immer mittwochs von 11.15 bis 12 Uhr. Auskunft und Anmeldung unter Tel. 02364 924840, oder e-Mail: infofamibi@diakonie-kreis-re.de, Webseite: www.famibi-marl.de

Hans-Josef Schild vom Seniorenbeirat zu Gast beim Frühstück der kfd in Hullern

Geschrieben von Klaus Büttner am .

schild fruestueck2"Heute ist euer Muttertag bei uns, der ja immer etwas ganz besonderes war. Wir Elisabeth, Ann, Heti und ich (Wilma) wünschen euch Mütter und Väter natürlich auch, dass die kommenden nächsten Jahre frei von Krankheit und Plage sind. Das in angenehmen Runden ihr erlebt noch viele heitere Stunden und euch geliebt und glücklich fühlt."

Mit diesen Worten begrüßte Wilma Plucinski wieder "ihre" Gäste der kfd-Frühstücksrunde. Der Tisch war wieder reichlich gedeckt und frühlingshaft geschmückt. Ein ganz besonderer Gast hatte sich angesagt, Hans-Josef Schild als Mitglied des Seniorenbeirates, bedankte sich bei den Anwesenden für die vergangene Wahl und stellet sich und den Seniorenbeirat mit seinen Aufgaben kurz vor. Auch konnte ergenaueres Berichten was den Ausbau des "Alten Postweg" zum Radschnellweg betrifft, der ja in einer Breite von 3 Meter und jeweils rechts und links mit einer Schotterbankette von je 1 Meter erstellt wird. Momentan ruhen die weiteren Maßnahmen da es verschiedene Einsprüche gibt, u.a.das eine gefahr für die Pantoffeltierchen besteht den asphaltierten Weg zu begehen, "da sie sich die Füße verbrennen". Weiter konnte Hans-Josef Schild berichten, das es ernsthafte Überlegungen gibt einen Bürgerbus einzurichten, so wie er schon mit Erfolg in Lüdinghausen und Olfen angeboten wird. In Bezug auf die Pläne der Vestischen ihre Buslinien auszudünnen, ist dieses Thema der Bürgerbusse brandaktuell. Weitere Pläne sind angedacht, verschiedene Fahradwege, die heute noch Feld- und Waldwege sind, aber schon als Radwege ausgewiesen wurden, aber nicht sicher befahrbar sind auszubauen. Anmerkung der Redaktion: Leider scheint es keine Überlegungen zu geben einen Radweg entlang der Westruperstrasse zu bauen, da das Befahren dieser Strasse mit dem Rad lebensgefährlich ist und sollte eigentlich für Radfahrer gesperrt werden. Die Ausführungen von Hans-Josef Schild wurden mit sehr großem Interesse angenommen. Die nächste Frühstücksrunde findet am 10. Juni 2015 um 9 Uhr im Pfarrheim St. Andreas Hullern statt. Übrigens, jeder Gast des Frühstücks bekam zur Verabschiedung eine Rose überreicht. Für weitere Informationen in Bezug des Seniorenbeirates steht Hans-Josef Schild gerne zur Verfügung und ist unter der Telefonnummer 02364 4284 erreichbar.

Ein Senior, eine Seniorin ist.......!

Geschrieben von Klaus Büttner am .

seniors 653719 640Dazu weiß Wikipedia zu berichten:
"Übernommen wurde die Bezeichnung Senior bereits im 14. Jahrhundert aus dem Lateinischen senior für Ältere, Älteste, Altmeister, Vater (im Verhältnis zum Sohn), älterer oder alter Mensch und bezeichnete als Gegenwort zu Junior einen erwachsenen, reifen Mann von etwa 45 bis 60 Jahren. Er stellt einen Komparativ zu lat. senex (Gen. senis, senicis) ‚alt, bejahrt, das wiederum für der Alte, Greis, Mann über 60 Jahre‘ substantiviert wurde (vgl. Seneschall). Seit dem 18. Jahrhundert wurde Senior für das ‚Oberhaupt (der Familie), Altmeister‘ geläufig, in der Kaufmannssprache auch für ‚älterer Teilhaber, Geschäftspartner‘. Im Freizeit- und Leistungssport wird heute ein dem Jugendalter entwachsener ‘älterer Sportler’ als Senior bezeichnet."

Damit sollte eigentlich alles gesagt sein. Aber trotzdem tun sich sehr viele "älter Menschen" schwer mit dem Begiff ein Senior zu sein. Der Verein Fuss e.V. hat dazu auf seiner Webseite einige Artikel veröffentlicht aus dem das folgende Zitat stammt:
"Die reinen Altersdefinitionen sind sicher für statistische Aussagen notwendig, für die Einordnung des menschlichen „Alterungsprozesses“ allerdings problematisch. Und weil viele Menschen es auch nicht hören wollen, dass sie „alt“ sind, reagiert die Gesellschaft mit Verschönerungen wie z.B. „Best Agers“, „Golden Agers“, „reife Generation“ usw. oder mit Aufmunterungen wie z.B. der Bezeichnung „junge Alte: dynamisch und agil, spontan und mobil, konsumfreudig und neugierig.“ „Ältere Menschen definieren sich selbst nach Aspekten, die vorrangig den individuellen Biografien, psycho-physischen Kompetenzen und Lebenswelten entsprechen.“

Deutlich ist in der Welt der älteren Menschen ein Umbruch zu spüren in Hinblick, die Moderne auch zu nutzen und nicht mit der Ausrede: " Dafür bin ich zu alt." zu ignorieren. Das Problem ist nur, das gerade auf dem Gebiet der Technik, von den Entwicklern und Programmierern, die Bedienung nicht auf die Problematiken von älteren Menschen angepasst ist. Durch die Verwendung von englischen Begriffen, die auch eingedeutscht werden könnten, entstehen schon die ersten Schwierigkeiten , Begrifflichkeiten zu verstehen. Der ältere Mensch hatte in seinem bisherigen Leben nicht die Gelegenheit sich mit der englischen Sprache auseinander zu setzen. Es entsteht die erste verzweifelte Erkenntnis: "Das versteh ich nicht, ich bin zu alt dazu!" Ein Gerät ein und aus zu schalten ist ja kein Problem, aber ein Gerät zu " konfigurieren ", funktioniert überhaupt nicht. Der ältere Mensch "Senior" kommt an seine Grenzen, und wie ist seine Reaktion: " Ich bin zu alt dazu!"

Das was schon von der Jugend an gelernt wurde ist auch im Alter kein Problem, z.B. das Auto fahren, das ist Routine, kann aber auch eine gefährliche Routine sein ( siehe Falschfahrer ), oder das verminderte Vermögen Geschwindigkeiten einzuschätzen, Entfernungen zu deuten und die natürliche nachlassende Sehschärfe. In der Motorik kommt noch die steigende Unbeweglichkeit und nachlassende Empfindlichkeit (Fingerspitzen) dazu.

Im Großen und Ganzen wird der ältere Mensch langsamer im Denken und Handeln. Solange dies nicht von der Umwelt (Wirtschaft und Mitmenschen) erkannt wird, sind die älteren Menschen weiterhin außen vor. Da kann auch ein spezielle Konsumwerbung für ältere Menschen nicht erreichen. Das ist rausgeschmissenes Geld.

Fazit: es sollte viel mehr auf die Bedürfnisse von der derzeitigen Generation 50+ eingegangen werden. Es sollten diese Menschen beobachtet werden, wie sie mit der derzeitigen Umwelt zurechtkommen. "Geht nicht, gibt es nicht!" Es geht alles man, muss nur wollen.

 

Großes Interesse beim Thema Schloss Sythen

Geschrieben von Redaktion am .

schloss sythen 2 stahlkocherGroßes Interesse zeigten zahlreiche, vor allem Sythener, Bürgerinnen und Bürger, um die Ideen von Michael Buttgereit zu hören, was er sich mit seinem Unternehmen „Gute Botschafter“ für den Standort Schloss Sythen vorstellen kann. Diese Gedanken stellte Buttgereit am Donnerstagabend im Stadtentwicklungs-und Umweltausschuss vor. Gleichzeitig hatten Vertreter aus Politik und Bürgerschaft die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Michael Buttgereit, Mitinhaber des Halterner Kommunikations-und Designbüros „Gute Botschafter“ erläuterte zunächst seine betrieblichen Vorstellungen: Von derzeit insgesamt 40 Mitarbeitern (32 in Haltern am See, sieben in Köln und einer in Wien) möchte er bis 2020 auf 80 expandieren, davon 50 in Haltern am See. „Deshalb benötigen wir einen neuen Standort, bei dem wir genügend Raum für die Büros, aber auch für eine Akademie, für Symposien und Seminare haben.“ Das alles in einem ansprechenden Ambiente. Buttgereit, selbst SythenerBürger, ist deshalb auf das Schlossgelände gestoßen, das nach seinen Vorstellungen diese Voraussetzungen erfüllen könnte, um -nach dem Bau vor zusätzlichen Gebäuden auf diesem Gelände –Platz bieten könnte, um Büroflächen von 1000 bis 1200 qm sowie einen etwa 250 bis 350 qm großen Veranstaltungsraum zu bieten. Dami will er auch dem Anliegen von vielen engagierten Sythenern gerecht werden, um diese -beispielsweise den Förderverein Schloss Sythen (Rentnerband), Schützenverein und weitere Gruppen -weiterhin einzubinden. „Meine Vision ist es, einen Ort für alle Bürgerinnen und Bürger zu schaffen, wo mehr möglich ist als bisher, wir wollen also einen Mehrwert erzielen und alle Interessierten und Engagierten mit einbinden.“ Zudem gehe es nach seinen Worten darum, die Qualitäten und Angebote dieses Ort zu erhalten und zu ergänzen und nicht darum, es einzuschränken oder zu verdrängen. Der Vorsitzende des Schlossvereins, Willi Haverkamp, erklärte, dass er zum derzeitigen Zeitpunkt noch keine Stellung beziehen könne. „Wir werden es sacken lassen, natürlich wollen wir, dass das Schloss erhalten bleibt.“ So sieht es auch die Politik, die ab sofort in einen offenen Dialog mit dem Menschen eintreten wird. Ausschussvorsitzender Manfred Ernst regte an, nun zunächst in Ruhe nachzudenken und dann in einer weiteren Veranstaltung in Sythen gemeinsam mit der Öffentlichkeit und dem Ideengeber zu sprechen. Bürgermeister Bodo Klimpel erklärte, dass eine Reihe von planungsrechtlichen und förderrelevanten Fragen geklärt werden müssen. Insofern sei es derzeit noch viel zu früh, um Fragen nach der Machbarkeit zu beantworten