Grillsaison, Picknicksaison, Zeckensaison!

Geschrieben von zecken.de.

Pfizer FSME 5D MG 0747 la05 0Im Frühjahr scharren sie bereits ungeduldig mit den Füßen: Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen zieht es die Grill- und Picknickliebhaber auf die Wiesen Deutschlands. Dann ist die Luft geschwängert von dem Geruch gebrutzelter Würstchen, marinierter Steaks und rauchiger Holzkohle. Angesichts dieser kulinarischen Aussichten läuft dabei nicht nur so manchem Naturliebhaber das Wasser im Munde zusammen. Denn auch die Zecke nutzt diesen Trubel, um ihren Hunger zu stillen – und stellt für Picknick- und Grillfreunde eine nicht zu unterschätzende Gefahr dar.  

Kleiner Körper, großer Vielfraß
Obwohl hinsichtlich der Körpergröße den Picknick- und Grillfreunden klar unterlegen, ist die Zecke in Sachen Heißhunger oben auf. Welcher Mensch kann schon von sich behaupten, das bis zu 200-Fache seines Körpergewichts mit nur einer Mahlzeit verdrücken zu können? Für die Zecke ist das kein Problem. Der nur einige Millimeter große Parasit ist bei seiner Mahlzeit nur wenig anspruchsvoll. Hauptsache, Blut steht auf dem Speiseplan. Ob von Mensch oder Tier, ist dabei zweitrangig. Auch wenn es darum geht, wie lange die letzte Mahlzeit den Magen füllt, ist das Spinnentier weit vorne: Mit einer einzigen Blutmahlzeit kann eine Zecke sehr lange überleben. Unter Testbedingungen im Labor konnten Zecken, die vorher Blut gesaugt hatten, bis zu zehn Jahre lang ohne weitere Nahrung auskommen.  

Gefährlicher Überträger
Obwohl die Zecke im Idealfall nur selten auf die Jagd geht, ist die von ihr ausgehende Gefahr immens. Bereits ein Stich kann ausreichen, um ihren Wirt zu infizieren. Neben ihrem Appetit auf Blut bringt der Parasit nämlich noch weitere unliebsame Besucher mit sich. Insgesamt trägt die Zecke mehr als 50 verschiedene Krankheitserreger in sich, die zum Teil schwere Krankheiten auslösen können. Dazu zählt neben der bakteriell bedingten Borreliose auch die von einem Virus verursachte FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis), eine Erkrankung des zentralen Nervensystems, die zu dauerhaften Lähmungen, Schluck- und Sprechstörungen oder Atemschwäche führen kann. 

Naturbursche mit stichhaltigem Argument
Das Jagdgebiet der Zecke ist die freie Natur. Die in Deutschland am häufigsten vorkommende Zeckenart ist der Gemeine Holzbock, zugehörig der Familie der Schildzecken. Er lebt im Freien, vorzugsweise an Waldrändern, in Gärten, an Lichtungen oder an Bächen. Aber auch in Stadtparks sind die kleinen Spinnentiere zu finden. Zecken bewegen sich am Boden, im hohen Gras oder in Gebüsch und Unterholz. Beim Durchstreifen der Natur können Menschen dabei schnell zum Kletterziel werden oder durch Abstreifen der Zecke mit ihr an Haut oder Kleidung in Kontakt kommen. Bei einem erwachsenen Menschen sitzt sie häufig in den Kniekehlen oder im Bauch- und Brustbereich, während die Zecke bei Kindern Kopf, Nacken oder Haaransatz bevorzugt. Der Stich der Zecke, bei dem sie mit ihren scherenartigen Mundwerkzeugen (Cheliceren) die Haut des Wirts aufreißt, bleibt oft unbemerkt. Die Zecke sondert bereits während des Stechens mit ihrem Speichel ein Mittel ab, das die Einstichstelle betäubt. Die Folge: Der Wirt spürt den Stich nicht und ist sich so der akuten Gefahr, in der er sich befindet, nicht bewusst.zecke

Möglichkeiten, vorzubeugen
Um sich die Grill- und Picknicksaison von dem kleinen Plagegeist nicht vermiesen zu lassen, ist Vorsorge das A und O. Die richtige Kleidung, das Einsprühen mit Repellents sowie das gründliche Absuchen der Haut nach dem letzten Ausflug in die Natur können helfen, der Zecke das unbemerkte Andocken am Menschen zu erschweren. Um die Vorsorge vor FSME zu erhöhen, kann außerdem eine Impfung eine mögliche Vorbeugungsmethode sein. In Deutschland reicht die Zeckensaison meistens von Februar bis Oktober, der ideale Zeitpunkt für den Beginn der Grundimmunisierung liegt daher im Winter. Möglich ist aber auch eine Schnellimmunisierung im Frühjahr. Für einen ausreichenden Impfschutz für die aktuelle Saison sind je nach Impfstoff zwei bis drei Impfungen innerhalb weniger Wochen erforderlich.

Café mit Verkehrssicherheit

Geschrieben von Jürgen Chmielek.

jahreszeitencafe april 2016Das Vierjahreszeiten Café veranstaltet vom Senirenbeirates war wieder ein voler Erfolg. Bei Kaffee und Kuchen wurden die Gäste von den beiden Polizeibeamten Detlef Marx und Peter Große Gering in die Regeln des Straßenverkehrs eingeführt. Insbesonder eben auch aus der Sicht des Autofahrers, des Fußgängers und auch des Radfahrers. Die Senioren ware hellauf begeistert und hatten nach dem Vortrag noch viele tieferführende Fragen die dann gerne von den beiden Beamten beantwortet wurden. Detlef Marx wurde auch gleich wieder verpflichtet in einem der nächsten Café einen weiteren Vortrag zu halten, diesmal über die Verkehrsregeln für den Radfahrer. Die nächste Cafe-Veranstaltung wird im alten Rathaus am 15. Juli 2016 um 15 Uhr stattfinden.

Osterfeuer in Hullern

Geschrieben von Astrid Korste.

osterfeuer 2Um 19:00 Uhr hat das Osterfeuer mit einer Andacht in der St. Andreas-Kirche begonnen. Mit einer Abordnung des Blasorchesters Hullern (BOH) wurde das Licht der Osterkerze von der Kirche zum Feld an der Antruper Straße gebracht. Dort hatte die Leiterrunde der Gemeinde St. Andreas das Holz aufgeschichtet das sie in Hullern gesammelt hatten. Mit dem Licht von der Osterkerze wurde dann das Feuer angezündet.

In geselliger Runde waren mehr als 400 Leute zusammengekommen um bei kühlen Getränken, Würstchen, belegten Broten und bunten Eiern miteinander ins Gespräch zu kommen. Bis das Feuer runtergebrannt war, achteten die Männer von der freiwilligen Feuerwehr Hullern darauf, dass auch brandtechnisch alles gut läuft.

Besonders zu erwähnen, ist die hervorragende Arbeit der „Leiterrunde“, die alle Vorbereitung von der Planung, dem Sammeln und färben der (Oster-)Eier, dem holen des Holzes und der Vorbereitung des Platzes für diese traditionelle Veranstaltung bis hin zum Abbau der Zelte und der Aufräumarbeiten auf dem Feld nachdem alle Anderen gegangen sind übernommen haben. Den jungen Leuten gehört wohl unserer aller Anerkennung für ihr Engagement und die investierte Zeit. Sie haben der Dorfgemeinschaft in Hullern einen guten Dienst erwiesen. Jeder konnte am Osterfeuer Freunde und Bekannte treffen und die gemütliche Atmosphäre dort genießen. Eine gelungene Veranstaltung. Weitere Bilder hier.

Polizei sucht Computerbetrüger mit einem Foto

Geschrieben von .Polizeipräsidium Recklinghausen.

cbma131015Jetzt erreicht uns eine Meldung der Polizei Recklinghausen das dieser auf dem Bild abgebildeter Mann gesucht wird. Die Tat fand vor 5 Monaten statt.

Wer kann sich da jetzt noch daran erinnern.

Es bleibt die Frage, warum solche Taten mit Foto nicht sofort veröffentlicht werden, denn so wie jetzt ist die Wahrscheinlichtkeit diesen Täter zu ermitteln, recht gering.

Recklinghausen (ots) - Am 13. Oktober 1915, gegen 10.30 Uhr, entwendeten Unbekannte in einem REWE-Markt an der Breddenkampstraße einer 76-jährigen Marlerin die Geldbörse. Mit der darin befindlichen EC-Karte hob der auf dem Foto abgebildete Mann kurze Zeit später an einem Geldautomaten in der Nähe unberechtigt Bargeld ab. Dabei wurde der Täter gefilmt.

Wer kennt den auf dem Foto abgebildeten Mann?

232 Unterschriften übergeben

Geschrieben von Stadt Haltern.

backmann unterschriftenGenau 232 Unterschriften – davon rund 100 direkt aus der Marienschule - übergab Dominique Backmann-Stockhofe am Montagnachmittag an Bürgermeister Bodo Klimpel. Die stellvertretende Vorsitzende der Schulpflegschaft der Marienschule setzt sich seit geraumer Zeit dafür ein, die Verkehrsinsel am Schüttenwall (Kreuzung zur Lippstraße) sicherer zu machen. Bürgermeister Bodo Klimpel sicherte zu, diese Unterschriften weiterzuleiten an die zuständigen Stellen. Gleichzeitig stellte er aber auch klar, dass die aufgekommene Kritik, die Stadt Haltern am See habe bisher nichts unternommen, falsch sei. „Wir haben sofort mit dem Straßenbaulastträger Kontakt aufgenommen und auch dieses Anliegen unterstützt. Allerdings sind wir an dieser Stelle nicht die Entscheider.“ Dem stimmte Dominique BackmannStockhofe ausdrücklich zu. Sie unterstrich, dass das hiesige Ordnungsamt sehr gute Arbeit geleistet habe. Nach aktuellem Stand werden die Lichtsignale am mittleren Ampelmast auf der Verkehrsinsel abgebaut. Davon erhoffen sich die Verantwortlichen, dass der Fußgänger nicht mehr auf der Mittelinsel stehen bleibt und in einem Zug die komplette Fahrbahn überquert. Zudem wird die Grünphase verlängert, so dass diese zusammen mit dem Umspringen auf „Rot“ (= Räumzeit für den Fußgänger) ausreichend Zeit für eine sichere Überquerung bietet wird. Straßen NRW hatte bereits am 3. März mitgeteilt, dass mit einer Umsetzung dieses Plans Ende März/Anfang April gerechnet wird.