Bürgerbefragung „Generation 55plus“ läuft an
Die Stadtverwaltung verschickt ab sofort die Unterlagen für die Fortschreibung der Bürgerbefragung „Generation 55plus“. Insgesamt 1.450 (10%) Bürgerinnen und Bürger aus der Gruppe der über 55- jährigen wurden nach dem Zufallsprinzip ausgewählt. Damit den Befragten keine Kosten entstehen, ist ein Freiumschlag für die Rücksendung beigefügt. Die Befragung ist selbstverständlich anonym. Einsendeschluss für die Fragebögen ist der 15. Dezember 2017. Der Fragebogen enthält insgesamt 47 Fragen und soll u.a. umfassend Aufschluss geben über die Einkommens- und Wohnsituation, die Umzugsbereitschaft im Alter, das Freizeitverhalten und die Mobilität (z.B. ÖPNV). Wichtig ist der Verwaltung darüber hinaus die Meinung zu vorhandenen Angeboten im Freizeit-, Bildungs- und Kulturbereich wie auch die Rückmeldung zur Zufriedenheit im Bereich der örtlichen Nahversorgung (Geschäfte, Post, Banken, Ärzte etc.). „Der demographische Wandel erfordert auch in Haltern am See Anpassungen und Veränderungen im Bereich der Seniorenpolitik. Wir wollen zukunftsorientierte Handlungskonzepte entwickeln, um älteren Menschen möglichst lange ein selbständiges und selbstbestimmtes Leben in ihrer gewohnten Umgebung zu ermöglichen. Damit dies bedarfsgerecht geschieht, ist es nur vernünftig, die betroffene Personengruppe mit einzubinden“ erläutert Bürgermeister Bodo Klimpel den Hintergrund für die Bürgerbefragung. „Wichtig ist der Verwaltung auch, dass nicht nur die heutigen Senioren beteiligt werden“ ergänzt der Leiter des Fachbereichs „Ordnung und Soziales“ Helmut Lampe. „Der Fragebogen ist ganz bewusst schon an Menschen ab dem 55. Lebensjahr gerichtet, damit diese Personengruppe die eigenen Vorstellungen in die Konzepte von morgen mit einbringen kann.“ Bereits im Jahr 2007 hatte die Verwaltung vor diesem Hintergrund eine erste Bürgerbefragung durchgeführt. Dank der hohen Rücklaufquote konnten valide Erkenntnisse gewonnen werden, die unter anderem zu folgenden konkreten Ergebnissen geführt haben:
Einrichtung einer Wohnberatungsstelle im Neuen Rathaus. Hier erhalten Interessierte Hinweise zur Verbesserung Ihres Wohnumfeldes und zu Fördermöglichkeiten.
Initiierung und Begleitung eines Wohnprojekts. Daraus hat sich das Seniorenwohnprojekt „LiNa“ am Hennewiger Weg entwickelt.
Einrichtung der Beratungsstelle und der Stellenbörse „EhrenAmt“.
Sicherung von städtischen Flächen im Baugebiet „Elterbreischlag“ in Sythen für seniorenrelevante Wohnformen. Dort steht heute das Seniorenpflegeheim.
Die Zusammensetzung der Zielgruppe hat sich inzwischen auf vielfältige Weise verändert. Insofern ist es nur folgerichtig, die Befragung aus 2007 fortzuschreiben und die Vorstellungen, Wünsche und Bedürfnisse der heutigen „Generation 55plus“ zu ermitteln. „Mir ist natürlich bewusst, dass der Fragebogen ziemlich umfangreich ist. Ich möchte dennoch alle Personen, die einen Fragebogen erhalten haben, bitten, sich 20 bis 25 Minuten Zeit zu nehmen, um ihn auszufüllen“ wirbt Bürgermeister Bodo Klimpel für eine rege Teilnahme. „Denn nur bei genügend Rücksendungen hat die Auswertung die erhoffte Aussagekraft. Zwar gelten bei postalischen Befragungen schon Rücklaufquoten ab 40 Prozent als ausgesprochen gut, ich setze aber auf die Halterner Bürgerinnen und Bürger und hoffe darauf, die 50-Prozent-Marke zu knacken.“ Der Fragebogen wurde im Fachbereich „Ordnung und Soziales“ entwickelt. Dort erfolgt auch die Auswertung und Berichtslegung. Hierbei erhält Fachbereichsleiter Helmut Lampe tatkräftige Unterstützung der Auszubildenden Lena Bürgers, die sich schon im Vorfeld mit dem entsprechenden Computerprogramm vertraut gemacht hat. Die Verantwortlichen rechnen damit, erste Auswertungsergebnisse und mögliche Handlungsempfehlungen bis März vorstellen zu können.


Nach den einleitenden Worte von Hans Kirschbaum vom Bürgerbusverein (Öffentlichkeitsarbeit, Marketing), wusste Bürgermeister Bodo Klimpel in seiner Festrede: "...das Innerhalb der letzten rund zweieinhalb Jahre den Fürsprechern gelungen ist, alle Hürden zu überwinden, so dann wir nun den Bürgerbus hier vor der Tür stehen haben, um starten zu können."
Thomas Kremer (Betriebsleiter Vestische Straßenbahnen GmbH) wusste in Sachen Fachkompetenz der ÖPNV (Öffentlicher Personen Nahverkehr) begleitend zur Einrichtung des Bürgerbusse einiges zu sagen
Der 1. Vorsitzender, Werner Mohr, des Bürgerbusvereins Haltern am See, konnte mit einem Rückblick zur Umsetzung des Bürgerbusses nocheinmal deutlich machen, das der Prozess von der Idee bis zum fahrenden Bus ein recht langwieriger und dornenreicher Weg sein kann.
Nicht zuletzt konnte auch Jürgen Chmielek, 2. Vorsitzenden Seniorenbeirat Haltern am See, in Vertretung von Otto K. Rohde 1. Vorsitzinder SBR,

In den letzten Tagen haben sich wiederholt verschiedene Personen als Mitarbeiter von Deutsche Glasfaser ausgegeben. Deutsche Glasfaser betont ausdrücklich, dass die Hausbegeher und Monteure einen Mitarbeiterausweis mitführen und diesen auf Anfrage zeigen. Das von DG zertifizierte Generalunternehmen ist seit einigen Wochen in den Orten unterwegs, um die Position des Hausanschlusses und die Leitungswege zu besprechen. Auch die ersten Anschlussaktivierungen wurden bereits umgesetzt. Sollten die Bewohner sich unsicher sein, ob die Person vor der Haustür zum Unternehmen Deutsche Glasfaser gehört, sollten sie nach dem Mitarbeiterausweis fragen. Auf diesem ist auch eine ID-Nr. enthalten, welche über die Hotline 02861 890 600 jederzeit geprüft werden kann. Alle Informationen über Deutsche Glasfaser und die buchbaren Produkte sind online unter www.deutsche-glasfaser.de verfügbar.