Verwaltung der Stadt Haltern am See spendet 26 Laptops
Foto: Stadt HalternWeil für viele Kinder das derzeitige Homeschooling, das Lernen daheim, auch wegen eines fehlenden Computers oder Laptops schwer fällt oder gar nicht möglich ist, ist auch der Caritasverband bemüht, hier Abhilfe zu schaffen. David Schütz hat sich deshalb an die Stadtverwaltung gewandt, um nach Lösungen zu suchen. Das mit Erfolg. Denn am Freitag konnten Bürgermeister Bodo Klimpel, Heinz Korte, Fachbereichsleiter im Schul- und Sportamt, sowie Jürgen Bially, der sich im Schulamt sich schwerpunktmäßig um die EDV-Ausstattung und -Einrichtung kümmert, eine beachtliche Spende weiterreichen. Sie übergaben 26 Laptops an den Vertreter des Caritasverbandes, der nach eigener Aussage genügend Bedarf sieht, diese Geräte sinnvoll zu nutzen. Zuvor hat die Verwaltung die gebrauchten Laptops gewissermaßen „auf Null“ gesetzt und mit einer frei zugänglichen Software ausgestattet. Das ermöglicht jetzt den Kindern und Jugendlichen die Aufgaben, die sie digital aus der Schule bekommen, zu bewältigen. „Dabei ist es natürlich nicht entscheidend, dass diese Geräte keine Kamera haben“, sagt David Schütz. Gemeinsam mit den Schulen und hauseigenen Schulsozialarbeit werden die Verantwortlichen nun absprechen, wie genau die Laptops verliehen werden. Denkbar ist dies auf unterschiedliche Weise: direkt in Familie, in den Gruppenräume der Unterkünfte oder auch in Pfarrheime, wo ehrenamtliche Kräfte die Hilfestellung leisten. In dieses Projekt eingebunden ist ebenso die Firma soft-consult, die zum Beispiel weitere technische Hilfe in Form von W-Lan und Druckern leistet, ebenso der Asylkreis, für den Hermann Döbber spricht: „Wir haben dafür 3000 Euro zur Verfügung gestellt. Das Geld stammt aus Spenden von Privatpersonen sowie von CDU, SPD und Grünen vor Ort. Daran wird deutlich, wie breit diese Hilfe aufgestellt ist.“ Das lobte auch Bürgermeister Bodo Klimpel ausdrücklich. Alle waren sich einig, dass es für die Kinder und Jugendlichen wichtig ist, auch noch für längere Zeit diese Hilfe zu bekommen. Wer sich diesbezüglich in der schulischen Unterstützung der Kinder ehrenamtlich engagieren möchte, kann sich an David Schütz, Telefon 02364 109054, wenden.

Der Titel des neuen und dritten Haltern Krimis von Wolfgang Wiesmann bezieht sich auf den Tatort. In einer Turnhalle an der Conzeallee wird eine Lehrerin erhängt an den Ringen aufgefunden. War es Mord? Die Kommissare Amber und Mörris stoßen auf zahlreiche Motive. Das Spektrum erstreckt sich von Zwist und Missgunst unter den Kollegen bis hin zu Mobbing durch die Schüler. Auch der Schulleiter spielt eine dubiose Rolle. Eine heimliche Rivalität zwischen ihm und der Ermordeten macht ihn verdächtig. Alte Seilschaften zeigen ihr marodes Gesicht und komplizieren die Ermittlungen. Für das Kollegium stellt sich die Frage: Wer war Freund und wer war Feind, falls es kein Mord, sondern Selbstmord war.
Wenn ab Montag, 11. Mai, die Gastronomiebetriebe wieder öffnen dürfen, müssen sie eine Reihe von Hygiene- und Infektionsschutzstandards einhalten. Diese Coronaschutzregeln hat nun die NRW-Landesregierung bekannt gegeben. Dazu gehören zum Beispiel, dass die Tische einen Mindestabstand von 1,5 Meter haben müssen, dass Desinfektionsmöglichkeiten gegeben sind, dass möglichst Reservierungen genutzt werden sollten, dass Kundenkontaktdaten erhoben und vier Wochen gesichert aufgehoben werden müssen. Es dürfen zudem nur Familien, die gemeinsam leben, an einem Tisch sitzen. Erlaubt sind auch Personen aus zwei Hausgemeinschaften. Festgelegt ist auch, dass über Tischanordnungen und Bewegungsflächen ist eine Raumskizze zu erstellen ist, aus der sich die Abstände erkennen lassen. Gebrauchsgegenstände (Bestecke, Zahnstocher) dürfen nicht offen auf den Tischen stehen. Die Speisen werden ausschließlich als Tellergerichte serviert; Buffetsysteme mit Selbstbedienung bleiben bis auf weiteres unzulässig. Beschäftigte mit Kontakt zu den Gästen müssen eine Mund-Nase-Bedeckung tragen. Gäste werden durch Hinweisschilder, Aushänge usw. über die einzuhaltenden Regeln informiert. Die Umsetzung der vorstehenden Vorgaben erfordert ein gemeinsames Zusammenwirken aller Beteiligten. Das kann sowohl eine Anpassung der Personalstärke wie auch eine größere Geduld der Gäste für die zusätzlichen Arbeitsschritte erfordern. Wer alle Regeln nachlesen will – auch für die Bereiche Friseure, Fitnessstudios, podologische Behandlungen, podologische Fußpflege und Fußpflege, Kosmetikbetriebe, Nagelstudios, Maniküre sowie Massage/Massagestudios findet die kompletten 
