Termine

Bürgerbus "Bewegte Stadt?"

Geschrieben von Klaus Büttner am .

bus 151098 640 halternAm 31. Mai 2016 wird in der 9. Sitzung des Bau- und Verkehrsausschusses u.a. die Vorlage "Einrichtung eines Bürgerbusbetriebs in Haltern am See" auf der Tagesordnung behandelt. In dieser Vorlage ist, was die Bürgerbusinitiative aus Hullern betrifft, folgendes zu entnehmen:

"Auf dem derzeitigen Liniennetz der Vestischen Verkehrsbetriebe Gmbh ist ein stündliches Angebot im ÖPNV vorhanden (in Hullern vormittags allerdings nur zweimal im Zwei-Stunden-Takt). Außerhalb dieses Liniennetzes haben nicht nur viele ältere Menschen, sondern bspw. auch Mütter mit Kinderwagen usw. erhebliche Probleme, aus den Randgebieten der Stadt sowie aus den umliegenden Ortsteilen ohne PKW Alltägliches im Stadtkern zu erledigen! Arzt- und Apothekenbesuche, Termine im Rathaus und Jobcenter, bei der Krankenkasse oder zu Einkäufen, Verwandten- und Bekanntenbesuche, Wochenmarktbesuche dienstags und freitags oder einfach mal Einkaufen gehen im Stadtzentrum – ohne PKW bzw. Führerschein für viele ältere und junge nicht mobile Menschen unserer Stadt kaum möglich."

Weiter heißt es zum Buergerbus in der Vorlage:

"Die Hullerner wollten gerne einen eigenen Bürgerbus. Aufgrund der Wettbewerbsregelung für Bürgerbusse ist dies jedoch nicht realisierbar. Bürgerbusse können das vorhandene Liniennetz des Verkehrsbetriebes nicht ersetzen bzw. parallel zum vorhandenen ÖPNV fahren, sondern lediglich ergänzen, ohne der „Linie“ und somit sich selber einer unnötigen Wettbewerbssituation auszusetzen."

Die Planung des Bürgerbusses der in Hullern stationiert sein sollte, nun aber von der Verwaltung der Stadt Haltern am See in der Zusammenarbeit mit der Vestischen Straßenbahn GmbH, ist nach dieser Vorlage nicht mehr relevant. Offenbar werden Begrifflichkeiten in wie "Linienführung" in die Diskussion geworfen die aber in Verbindung mit dem Bürgerbus aus Hullern keine Anwendung findet. Der Bürgerbus aus Hullern ist von Anfang an als bedarfsorientierter Bus geplant und sollte nie einen Linienfahrplan bekommen. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass der Bus in keiner Weise die Linie der Vestischen Straßenbahnen GmbH berührt. Es findet kein Regelfahrplan statt.
Nur durch diese Fahrweise des Busses können auch die Bevölkerungsteile weit außerhalb von Hullern erreicht werden. (Antrup, Westtrup, Greinenkamp). Hier wohnt eine Bevölkerungsgruppe die nie einen Bus der Vestischen Straßenbahngesellschaft GmbH genutzt hat, sondern gleich mit dem priv. PKW direkt zum Ziel in die Halterner Innenstadt gefahren wurde oder ist. Der ländliche Bus (bedarfsorientiert) entspricht genau den Vorstellungen des Projektes "Bewegtes Land" der Regio 2016. Dort ist zu lesen:

"Betrachtet man die besondere Siedlungsstruktur der Region mit ihren vielen Bauerschaften und Einzelhoflagen und zieht dabei auch die zu erwartende Altersentwicklung der Bevölkerung und die stetig steigenden Spritkosten in Betracht, dann wird deutlich, dass zukünftig immer weniger Menschen mit dem eigenen Auto unterwegs sein können. Neue Formen der Mobilität und eine Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs sind erforderlich. Besonders wichtig ist dabei die „letzte Meile“, die Wege von der eigenen Wohnung zur nächsten Bushaltestelle oder von der Bushaltestelle zur Arztpraxis. Mit dem Projekt "Bewegtes Land – Mobilität in die Fläche bringen" soll das Nahverkehrsangebot in der Region attraktiver gestaltet werden. Kern ist die Schaffung bedarfsgerechter Angebote: Der Nahverkehr soll sich nicht mehr starr an Linienführungen und Haltestellensystemen orientieren, sondern an den tatsächlichen Bedürfnissen der Nutzer. Entstehen sollen beispielhafte Lösungsansätze für die Zukunft der Mobilität im ländlichen Raum."buergerbus olfen land

Es ist deutlich von "Bewegtes Land" die Rede und nicht von "Bewegte Stadt".
Der bedarfsorientierte Bürgerbus entspricht genau der Vorgabe in diesem Projekt der Regio 2016.

In dem Sachverhalt der Beschlussvorlage ist zu lesen:

"Mittlerweile konnten für einen Bürgerbusverein in Haltern am See dreißig Bürgerinnen und Bürger gewonnen werden; davon sind bisher 19 Personen bereit als Bürgerbusfahrerin bzw. –fahrer eingesetzt zu werden."

In Hullern steht das Projekt "Bedarfsorientierter Bürgerbus" fix und fertig in den Startlöchern. Die nötige Anzahl von Fahrern (30) für den Bürgerbus Standort Hullern sind vorhanden, ein Haltestellenkonzept liegt vor und die Kostenfrage entspricht der des Busses der in Haltern Stadt seine Runden drehen soll.
Es bleibt abzuwarten wie die Politik bei der Ratssitzung am 16. Juni 2016 entscheidet, denn die hat das letzte Wort.
Foto: Stadt Olfen

Kommentar (1) Aufrufe: 24

In Hullern wurde geschwärmt

Geschrieben von Klaus Büttner am .

imkerarbeit"Ich war im Garten und hörte ein lautes Summen und Brummen. Über mir kreiste eine riesige dunkele Wolke," so berichtete Wilhelm Nottenkämper aus Hullern, An der Wohrt, am Samstag den 21.Mai 2016, sein Erlebnis mit einem schwärmenden Bienenvolk. "Nach einer gefühlten halben Stunde ließen sich die Bienen in dem gegenüberliegenden Straßenbaum nieder und bildeten ein große pulsierende Traube", erzählte Nottenkämper immer noch aufgeregt weiter, "und nachdem ich ins Haus geeilt war um die Fenster zu schließen erreichte ich telefonisch den Hullerner Imker Franz-Josef Bonberg." Der Hobbyimker kam auch sofort mit einer leeren Bienenkiste, einem großen Spezialkescher und entsprechender Schutzkleidung. Hier geht es weiter

Kommentar (0) Aufrufe: 30

Folgen Sie doch mal den Spuren einer TV-Sendung „Land & Lecker…“

Geschrieben von Redaktion am .

bus eddyDie Stadtagentur bietet am Samstag, 18. Juni 2016, noch Plätze für die beliebte Tagestour mit dem Oldtimerbus Eddi an. „Land & Lecker“ erleben und genießen die Teilnehmer in der Gruppe bei einer Fahrt mit dem Oldtimerbus entlang der herrlichen Natur- und Seenlandschaft Halterns. Das Tagesprogramm beinhaltet eine Führung mit Pilzkostprobe und einem Gläschen Sekt auf dem Pilzbetrieb Schmöning, ein saisonalen Drei-Gang-Menü im Landhaus Föcker und zum Abschluss eine Fahrt mit dem Fahrgastschiff Möwe auf dem Halterner Stausee. Die Tour startet um 10 Uhr am Bahnhofsvorplatz und endet dort gegen 16 Uhr. Anmeldungen nimmt bis zum 8. Juni 2016 die Stadtagentur, Markt 1, entgegen. Telefon 02364 933- 355 oder -366.

Kommentar (0) Aufrufe: 44

Helmut Kanter von der Sparkasse informiert Seniorenbeirat

Geschrieben von Seniorenbeirat am .

kanter seniorenbeiratSparkassen-Vorstand Helmut Kanter kam der Einladung des Seniorenbeirats der Stadt Haltern am See nach und berichtete vor dem Gremium über den Stand des ‚Geld-Bringe-Dienstes‘; dieser war zunächst für Hamm-Bossendorf eingeführt worden. Die Einladung war ausgesprochen worden von Otto K. Rohde, Vorstand des Beirates und seinem Kollegen Jürgen Chmielek während ihres Gesprächs am 17.02. mit Kanter und Bürgermeister Klimpel. Der Seniorenbeirat hatte um das Gespräch gebeten, da sie die Filialschließungen in Flaesheim, Hamm-Bossendorf, Hullern und Lippramsdorf angesichts der demographischen Entwicklung der Menschen in Haltern und den damit verbundenen möglichen Mobilitätsproblemen der älteren Sparkassenkunden kritisierten. Die Verantwortlichen der Stadtsparkasse konnten jedoch in diesem Gespräch die betriebswirtschaftliche Notwendigkeit der Schließungen mit guten Argumenten belegen. Vor dem Seniorenbeirat nutze Helmut Kanter jetzt noch einmal die Gelegenheit, die Unabdingbarkeit der Entscheidung darzustellen. Gleichzeitig berichtete er über seine Erfahrungen mit dem ‚Bringe-Dienst‘ in Hamm-Bossendorf. Nur sehr wenige Menschen hatten diese für den Notfall kreierte Möglichkeit genutzt. Man werde aber trotzdem diesen Service für ältere und immobile Menschen der betroffenen Stadtteile umsetzen und aufrechterhalten. Kanter verwies dabei aber auch auf die entstehenden Kosten, die die Sparkasse zu tragen habe. Auf Nachfrage des Seniorenbeirats bestätigte der Vorstandvorsitzende auch, dass auf überschaubare Sicht keine Kontoführungsgebühren erhöht oder Negativzinsen an die Sparer weitergegeben würden. Helmut Kanter versprach, den Seniorenbeirat weiter über die Erfahrungen des ‚Geld-Bringe-Dienstes‘ auf dem Laufenden zu halten.

Kommentar (0) Aufrufe: 49

Freies Internet für freie Bürger

Geschrieben von Klaus Büttner am .

ipad 632394 3200Unter diesem Motto wird es noch in diesem Jahr möglich sein, sogenannte Hotspots ohne die Gefahr der Abmahnung für den Betreiber zu installieren. D.h. für den Nutzer des Internets, das er viel häufiger die Möglichkeit hat das Internet in den Städten und auf Plätzen oder auch in Geschäften also im öffentlichen Bereich zu nutzen. Bisher war dies recht problematisch, da bei Urheberrechtsverletzungen immer der Betreiber des Routers für den freien Internetzugang haftbar war. Um dies bei dem derzeitigen Rechtstand zu vermeiden, musste sich jeder Nutzer registrieren und anmelden, damit eine Spur zum Nutzer gelegt werden kann. Mit der neuen Regelung haben es die "Abmahner" schwer diese Vergehen zu verfolgen und damit wird ein einträgliches Geschäft, welches durch das Internet geschaffen wurde vom Aufwand her für diese Rechtsanwälte nicht mehr so interessant sein. Das soll aber nicht heißen, das damit das Urheberrecht außer Kraft gesetzt wurde, das gilt nach wie vor. Jeder Nutzer von Bilder, Texte oder auch Videos muss sich immer im klaren sein das der Hersteller dieser Materialen davon lebt und ihm sollte schon auch ein entsprechendes Honorar zur Verfügung gestellt werden. Das Urheberrecht sorgt für den Schutz des Urhebers und muss berücksichtigt werden. Nun können auch ohne große Bedenken entsprechende Internetzugänge in Haltern am See geschaffen werden.

Kommentar (0) Aufrufe: 115