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Windräder im Wald und nahe Hullern nicht vermeidbar

Geschrieben von Redaktion am .

windraeder2SPD und WGH konnten sich in der außerplanmäßigen Ratssitzung am Donnerstagabend nicht durchsetzen. Die beiden Fraktionen hatten diese beantragt mit dem Ziel, dass die Verwaltung sämtliche ihr bekannten Genehmigungsanträge für Windkraftanlagen zurückzustellen. Dagegen argumentierten CDU, Grüne und FDP, dass dieses aus rechtlichen Gründen gar nicht zulässig ist. Außerdem stellte die Verwaltung klar, dass es derzeit gar keine Anträge gibt. Wichtiger ist jedoch, wie Bürgermeister Bodo Klimpel und Baudezernentin Anette Brachthäuser mehrfach betonten, dass Anträge, wenn sie denn vorlägen, nur unter verschiedenen Voraussetzungen vom Kreis Recklinghausen zurückgestellt werden dürften. So muss zum Zeitpunkt einer Zurückstellung das Ende des Planungszeitraums für die Windkonzentrationszonen absehbar sein. Außerdem müsste ein neues Windkraftrad den konkreten Planungen entgegenstehen. Mit anderen Worten: Nur wenn nun Rat und Verwaltung den längst vorliegenden Auftrag realisieren, neue Windvorrangzonen zu benennen und dann Anträge für neue Anlagen außerhalb dieser Zonen kämen, könnten diese überhaupt zurückgestellt werden. Insofern bleibtes bei dem seit März gültigen Ratsbeschluss, aufgrund der bereits vorliegenden Untersuchungen das Stadtgebiet -inklusive der Waldflächen -nach potenziellen Windvorrangzonen zu überprüfen. Diesbezüglich hatte Anette Brachthäuser zwischenzeitlich im Landesministerium und auch mit dem Regionalverband Ruhr Gespräche geführt, weil aus ihrer Sicht nur ein gemeinsames Handeln zielführend ist. Wiederholt stellte Brachthäuser auch klar, dass aufgrund der bekannten Potenzialanalyse folgende Bereiche als Windvorrangzonen in Frage kommen: Die Hohe Mark, nördlich der B 58 und nahe Hullern. Die Dezernentin berichtete ebenso aus dem Gespräch in Düsseldorf: Im Umweltministerium vertrete man die klare Meinung, dass der Landesentwicklungsplan (LEP) den Wald als potenzielle Fläche für Windenergieanlagen vorsehe, hier gäbe es für Haltern am See keine Alternativplanung. Eine Ausnahme bilde lediglich die Haard, die als kulturlandschaftlicher Bereich angesehen werde und deshalb für Windräder ausscheide. So bleibt es bei dem einstimmigen Ratsbeschluss vom 23. März, dass die Verwaltung für den nächsten Sitzungszyklus im Juni/Juli einen qualitativen Vorschlag vorlegen wird, an welchen Stellen im Stadtgebiet  künftig Windvorrangzonen eingerichtet werden sollten. Darüber werden der Stadtentwicklungs-und Umweltausschuss sowie der Rat entscheiden. Bis diese Zonen dann rechtswirksam sind, ist von einem mehrjährigen Planungsverfahren auszugehen.

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Glasfaser beginnt mit der Hausbegehung

Geschrieben von .Redaktion am .

glasfaserverlegungDie PoPs (Verteilerstationen für den Glasfaserausbau) werden in den Halterner Ortsteilen bis Ende Mai aufgestellt sein. Parallel dazu startet das durch die Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser beauftragte Generalunternehmen Allinq Networks GmbH (ehem. Fiber4All) ab Montag, 8. Mai, mit den Hausbegehungen in den Ortsteilen Sythen, Lavesum und Lehmbraken. Die Hausbegehungen sind notwendig, um festzulegen wo die Leitungen auf dem Grundstück verlegt und ins Haus geführt werden. Im Rahmen der Hausbegehung wird es ein so genanntes Begehungsprotokoll geben. Das Begehungsprotokoll muss am Ende der Begehung von beiden Parteien unterzeichnet werden und ist bindend. Selbiges wird im Nachgang in der Regel per E-Mail zur Verfügung gestellt. Die Deutsche Glasfaser weist ausdrücklich darauf hin, dass ihre Mitarbeiter bzw. von den für den Ausbau beauftragten Unternehmen über Mitarbeiter-Ausweise verfügen und auch jederzeit gern bereit sind, diese auf Verlangen vorzuzeigen.„Sollte eine Person sich als Mitarbeiter der Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser ausgeben, sich jedoch nicht ausweisen können oder wollen, schließen Sie die Tür und informieren Sie notfalls die Polizei“, erklärt die Firma. Wenn die Hausbegeher niemanden antreffen, werden diese eine Karte zur Kontaktaufnahme im Briefkasten hinterlassen. Termine zur Hausbegehung können bei Bedarf auch über folgende Telefonnummer vereinbart werden: 02861 8133-471 Weitere Informationen gibt es unter: www.deutsche-glasfaser.de.

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Der Frühling bei Schwalvenberg

Geschrieben von Klaus Büttner am .

schwalvenberg frueh 2017 2Bei 8 Grad, aber gefühlten 5 Grad und wechselhaften Wetter, zwischen Regen und Sonne hinderten die Besucher zum "Tag der offenen Tür" , der Gärtnerei und Baumschulgarten Schwalvenberg in Hullern, Hauptstr. 26, am 22. - 23. April 2017, nicht daran, sich an der Blumenpracht zu ergötzen. Die großen Treibhäuser waren kuschelig warm und so kamen dann doch Frühlingsgefühle auf. Und wieder waren, wie jedes Jahr, neue Farben und Formen und Arten von blühenden Pflanzen und Sträuchern zu bewundern. Das Angebot bei den Schwalvenbergs lässt keine Wünsche offen, ganz im Gegenteil, der Gartenbesitzer bekommt durch diese Eindrücke immer wieder neue Ideen. "Woher kommen Sie", fragte ich eine Besucherin, "ich komme aus Bochum und immer wenn hier der Frühling bei Schwalvenberg beginnt, bin ich dabei!" Neben dem schlendern durch die Anlage, konnte auch eine Pause eingelegt werden. Bei Grillwurst, Kaffee oder einem Bierchen, kredenzt vom Spielmannszug Westfalenklang Hullern, stand einem Fachsimpeln mit dem Nachbarn nichts im Wege. Die kleinen Besucher amüsierten sich in der aufgebauten Hüpfburg. Es war wieder ein schönes buntes entspannendes Wochenende.

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Migrationshintergrund & Demenz – erste Ergebnisse aktueller Angehörigenbefragung

Geschrieben von Klaus Büttner am .

demenz altmannDemenz in Familien mit Migrationshintergrund wird zu einer großen sozialen Herausforderung. Die Beziehung zwischen Angehörigen und deutschen Institutionen ist bisher oft holperig und voller Missverständnisse. In der Mehrzahl der Fälle wird die Sorge für Betroffene von Familienangehörigen wahrgenommen. Wenig überraschend sind es meistens die Frauen, die diese Aufgabe übernehmen. Der Blick auf die Demenz und ihre Ursachen steht manchmal in Spannung zu schulmedizinischen Diagnosen. Daraus ergibt sich bisweilen ein anderer Blick auf Demenz, Belastungen und den Schmerz. Das sind Ergebnisse einer von der Robert Bosch Stiftung geförderten Studie, die von der bundesweiten Initiative Aktion Demenz e.V. mit Unterstützung des Instituts für Soziologie der Universität Giessen durchgeführt wurde.

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Immer mehr Rentner müssen Steuern zahlen

Geschrieben von Klaus Büttner am .

people 1394377 640Immer mehr Senioren zahlen Steuern und müssen zum Beispiel wegen ihrer Rente eine Einkommensteuererklärung abgeben. Grund ist die so genannte nachgelagerte Besteuerung. Danach bleibt nur noch ein Teil der Rente steuerfrei. Das bedeutet: Je später man in Rente geht, desto geringer wird der steuerfreie Anteil. Senioren, die im Jahr 2005 oder früher in Rente gegangen sind, können noch mehr als 1.500 Euro pro Monat im Jahr steuerfrei einstreichen. Wer im vergangenen Jahr Rentner wurde, kann nur noch rund 1.220 Euro im Monat steuerfrei erhalten. Der BdSt-Tipp: Jetzt heißt es auch für immer mehr Senioren: Belege sammeln. Damit lässt sich die Steuerlast bei der Einkommensteuererklärung womöglich senken. Und was kann sich steuersparend auswirken? Zum Beispiel Ausgaben für die Gesundheit oder Ausgaben für Handwerker oder eine Haushaltshilfe.Wer als lediger Senior die nachfolgenden Beträge mit seiner gesetzlichen Rente überschreitet, sollte sich um seine Einkommensteuererklärung kümmern. Kommen weitere Einnahmen etwa aus privaten Versicherungen oder Vermietungen hinzu, muss neu gerechnet werden. Dafür gelten dann andere steuerrechtliche Regelungen.Bis spätestens Montag, 1. Juni 2015, muss die Erklärung für das Jahr 2014 beim Finanzamt abgegeben werden. Wer seine Erklärung bei einem Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein anfertigen lässt, hat bis zum Jahresende Zeit. Zu diesem Thema können Sie sich hier die Broschüre "Senioren und Steuern" bestellen.

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