Kontakte so weit wie möglich einschränken
Bürgermeister Andreas Stegemannn äußert sich zum ersten Corona-Toten in Haltern am See: „Ich bin sehr traurig, dass wir nun auch in Haltern am See den ersten Toten beklagen müssen, der mit oder an Corona verstorben ist. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen, die einen lieben Menschen verloren haben, der möglicherweise ohne diese Krankheit noch länger hätte leben können. Letztlich zeigt uns dies, wie gefährlich das Virus ist.

Ich erlebe immer wieder, dass der allergrößte Teil der Halterner Bürgerinnen und Bürger dieses Thema sehr ernst nimmt und sich an die Schutzbestimmungen hält. Wie wichtig das ist, zeigen uns ja gerade die Zahlen aus den letzten Tagen. Wir müssen leider feststellen, dass es immer mehr Infizierte gibt. Und die Erfahrung zeigt, dass niemand absehen kann, welchen Verlauf die Krankheit nehmen wird. Deshalb appelliere ich an alle, die Kontakte so weit wie möglich einzuschränken.
Bleiben Sie gesund!“


Da wohne ich nun weit weg von der Innenstadt in dieser Flächengemeinde Haltern am See und die einzige Verbindung zur City wäre der Bus, oder wenn zur Verfügung ein Auto, Fahrrad, Taxi oder ein freundlicher Nachbar der mich mal mitnimmt. Bisher war es so, das ich, wenn ich Bargeld benötigte in die örtliche Bankfiliale gegangen bin, dort an den Geldautomaten und bekam mein Geld ausbezahlt. Dies soll nun nicht mehr sein. Aber auf der anderen Seite frage ich mich, wofür brauche ich in meinem Ort Bargeld? Was soll ich mir dafür kaufen? Zwar gibt es hier einen Dorfladen, aber bei dem kann ich auch mit einer Kreditkarte kaufen. Auch meinen Bedarf für den Garten bekomme ich mit Kreditkarte bezahlt. Sogar in dem Bauernladen ist es möglich mit der Kreditkarte zu bezahlen.
Die Postfiliale wird an ihrem jetzigen Standort in Hullern geschlossen und zieht in den Dorfladen ein. Die drei Angestellten werden dann, nachdem sie mit viel Liebe und Engagement dafür gesorgt haben das es eine funktionierende Post in Hullern gibt, arbeitslos.