Mehrsprachiges Faltblatt erleichtert die Abfalltrennung

Geschrieben von Redaktion.

yellow sack 791401 640„Abfalltrennung?- Ganz einfach!“- Das ist der Titel eines Faltblattes, das in neun Sprachen und mit vielen Bildern aufzeigt, welcher Abfall wie entsorgt wird. Den Flyer, der sich insbesondere an Flüchtlinge richtet, haben neun Städte des Kreises Recklinghausen unter Federführung der Stadt Marl erarbeitet. Anlass für den Druck des Faltblattes waren die Anfragen von Flüchtlingsbetreuern, die sich eine einfache Sortierhilfe wünschten. Denn wenn Flüchtlinge aus den größeren Unterkünften in eigene Wohnungen umziehen, führt die Mülltrennung oft zu Problemen in den Hausgemeinschaften. Da in den meisten Herkunftsländern Abfälle nicht sortiert werden, wissen viele nicht, wie das Trennsystem in Deutschland funktioniert. Erklärungsversuche von Nachbarn scheitern in der Regel an der Sprachbarriere. So kann es schnell zu Unstimmigkeiten zwischen Hausgemeinschaften kommen. Deshalb soll der Flyer eine gute Hilfe sein. Das Infoblatt zeigt in vielen Bildern, welcher Abfall in welchen Behälter gehört und wie man mit Sperrmüll umgeht. Abgebildet sind typische Abfälle mit der dazugehörigen Tonne. Zusätzlich wird gekennzeichnet, was nicht in diesem Gefäß entsorgt werden darf. Stichwörter in neun Sprachen – deutsch, englisch, türkisch, serbisch, polnisch, russisch, albanisch, arabisch, farsi – runden die Sortierhilfe ab. Das Faltblatt ist aber nicht nur für die Flüchtlinge eine Hilfe, sondern wegen seines mehrsprachigen Aufbaus und der Bildersprache auch ideal für Neubürger, die aus anderen Ländern zu uns gezogen sind. Der Flyer ist ein Gemeinschaftsprojekt von neun Städten im Kreis Recklinghausen (Datteln, Dorsten, Gladbeck, Haltern am See, Herten, Marl, Oer-Erkenschwick, Recklinghausen und Waltrop). Die Abfallberatungen in den Städten haben die Informationen bewusst so strukturiert, dass sie im gesamten Kreis verwendet werden können. Die Sortierhilfe liegt ab sofort in vielen Stellen im Stadtgebiet aus und kann im Internet www.haltern.de (Stichwort Abfallbeseitigung, dann Link Flyer Abfalltrennung) heruntergeladen werden. Und hier im Downloadbereich

Goldener Meisterbrief für Bernhard Niehues

Geschrieben von Klaus Büttner.

meisterbrief 606Am 2. Mai 1966 bestand Bernhard Niehues in Flensburg die Meisterprüfung im Kraftfahrzeugmechaniker Handwerk. Weiter heißte es auf dem Goldenen Meisterbrief: "Aus diesem Anlass wird dieser Meisterbrief verliehen. Damit soll unser Dank für erfolgreiche Berufstätigkeit im Handwerk und jahrzehntelanger Treue zum Berufsstand sichtbaren Ausdruck finden."
Die Geschäftsführerin der Vestischen Innung des Kfz-Gewerbes Frau Frederike Tanzeglock überreichte den Brief und war überrascht das Herr Niehues noch in seinem Alter von 73 Jahren täglich in der Kfz-Werkstatt Wolters in Recklinghausen seiner Arbeit nach geht, denn das kommt bei der Überreichung eines Goldenen Meisterbriefs so nicht vor. Weiter

Warum ist ein Schlaganfall ein Notfall?

Geschrieben von Redaktion.

notfall time is brain 112Warum ist ein Schlaganfall ein Notfall?
Ein Schlaganfall entsteht, wenn ein Blutgefäß im Gehirn oder ein hirnversorgendes Gefäß im Halsbereich „verstopft“ ist oder „platzt“. Damit ist der Blutstrom in diesem Bereich unterbrochen. Die Gehirnzellen werden nicht ausreichend mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt und können absterben.

Rund um das betroffene Hirnareal befinden sich Zellen, die nicht sofort zerstört werden. Sie sind zunächst nur in ihrer Funktion gestört. Diese Zellen gilt es durch schnelles Handeln zu retten. Dadurch können die (geistigen und körperlichen) Folgen des Schlaganfalls begrenzt oder vermieden werden.

Verschiedene therapeutische Verfahren müssen schnellstmöglich nach dem Schlaganfall eingeleitet werden. So kann z.B. die so genannte Thrombolyse -ein medikamentöses Verfahren zur Auflösung eines Blutgerinnsels bei einem Hirninfarkt –nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen nur etwa bis zu viereinhalbStunden nach Auftreten der ersten Symptome durchgeführt werden. Aber: Vorher muss festgestellt werden, was der Grund des Schlaganfalls ist, denn bei einer Hirnblutung kommen andere Verfahren zum Zug als bei einem Hirninfarkt. Nicht alle Krankenhäuser haben die notwendigen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten. Die Betroffenen müssen daher zur Behandlung in ein spezialisiertes Zentrum gebracht bzw. verlegt werden. Daher gilt: Jeder Schlaganfall ist ein Notfall!

Wie kann man einen Schlaganfall erkennen und was ist beim Auftreten von Symptomen zu tun?
Ein Schlaganfall kann sich durch viele Symptome äußern, jedoch gibt es einige charakteristische. Da jeder Schlaganfall als Notfall zu betrachten ist, müssen auftretende Symptome sofort im Krankenhaus abgeklärt werden, also der Notruf über die Telefonnummer 112 (oder in den Bundesländern Bayern und Saarland über die örtliche Rufnummer 19222) alarmiert werden. Dies ist unabhängig davon, ob ein oder mehrere Zeichen beobachtet werden.Zu den Symptomen gehören:

  • Sehstörungen
  • Sprach-, Sprachverständnisstörung
  • Lähmung, Taubheitsgefühl
  • Schwindel mit Gangunsicherheit
  • Sehr starker Kopfschmerz

Bis der Rettungsdienst eintrifft, sollte man versuchen, den Betroffenen zu beruhigen und ggf. beengende Kleidung zu lockern. Man sollte ihm keine Getränke oder Medikamente geben: Eine durch den Schlaganfall ausgelöste Schluckstörung kann zu schwerem Verschlucken führen. Sollte der Betroffene bewusstlos sein, muss er in diestabile Seitenlage gebracht werden. Wenn Atmung und / oder Herzschlag aussetzen, muss sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen werden.

Die Symptome eines Schlaganfalls können auch Hinweis für eine vorübergehende Durchblutungsstörung sein, müssen aberimmer ernst genommen werden, da jede Minute entscheidend sein kann. Auf keinen Fall sollte gewartet werden, bis sie sich wieder gebessert haben.

Was passiert mit einem Schlaganfall-Betroffenen, nachdem der Rettungsdienst alarmiert wurde?
Durch den Eingang des Notrufs bei der Rettungsleitstelle wird der Notarzt bzw. der Rettungsdienst alarmiert. Dieser versorgt den Betroffenen vor Ort und bringt ihn idealerweise so schnell wie möglich in ein für Schlaganfall-Betroffene spezialisiertes Krankenhaus / in eine Klinik.Im Krankenhaus wird der Betroffene zunächst körperlich untersucht. Um schnellstmöglich mit einer Therapie beginnen zu können, wird mittels einer Computertomographie (CT) nach dem Hauptgrund für den Schlaganfall gesucht. In dieser Röntgenschichtaufnahme kann schon zu Beginn zwischen einer Hirnblutung oder einem Hirninfarkt unterschieden werden. Abhängig vom ermittelten Hauptgrund wird dann die weitere Therapie eingeleitet.

Die ersten Stunden und Tage nach einem Schlaganfall verbringt der Betroffene idealerweise auf einer speziellen Überwachungs-und Therapiestation, einer so genannten Stroke Unit („Schlaganfall-Einheit“).

Warum engagiert sich die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe im Bereich der Notfallversorgung?
Die Gleichung „Schlaganfall = Notfall“ ist bisher für viele eine unbekannte Gleichung. Verschiedene wissenschaftliche Studien der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass in Deutschland die Voraussetzungen für eine effektive Notfallbehandlung des Schlaganfalls noch nicht gegeben sind.

Konkret: Die Schlaganfall-Symptome sind sowohl in der Bevölkerung als auch bei den an der Rettungskette Beteiligten nicht ausreichend bekannt. Eine Befragung hatsogar ergeben, dass die Hälfte der Bevölkerung beim Auftreten von Symptomen nicht den Notruf tätigen würde. Dazu kommt das weit verbreitete Denken, dass der Schlaganfall eine nicht therapierbare Krankheit ist.Lediglich jeder vierte Betroffene erreicht innerhalb der ersten drei Stunden nach Einsetzen der Symptome das Krankenhaus. Insgesamt läuft die Therapie zu langsam an, da auch im Krankenhaus –in nicht spezialisierten Abteilungen –noch oft zu viel Zeit verloren wird.

Welche konkreten Ziele verfolgt die Stiftung in diesem Zusammenhang?
Ziel des Engagements der Stiftung in Bezug auf die Notfallversorgung von Schlaganfall-Betroffenen ist es:§das Symptomwissen in der Bevölkerung und bei den „Rettern“ sowie§das Wissen um die Gleichung: „Schlaganfall=Notfall=112“ zu erhöhen.Dadurch soll erreicht werden, dass:§beim Auftreten von Symptomen häufiger der Notruf getätigt wird und§die Einweisungszeiten insgesamt verkürzt werden.Durch diese Maßnahmen soll die Qualität der Behandlung insgesamt gesteigert werden. Weniger Betroffene würden langfristig unter schweren Einschränkungen leiden, die Kosten für die Sozialsysteme könnten gesenkt werden. Die Stiftung geht somit im Gleichschritt mit den aktuellen Zielen der Gesundheitspolitik: Kosteneinsparung durch Qualitäts-und Effektivitätssteigerung.

Quellen: Special Eurobarometer 414 (2014). Europäische Kommission; und: Stroke. April 2014

Ich sag mal so, eine Rentenerhöhung für die Katz.

Geschrieben von Oestersötebier.

oesterstebiertransMit der neuerlichen Rentenerhöhung, sowie auch schon in der vorhergegangenen Rentenerhöhung, holt sich Schäuble, da er ja gar nicht so richtig damit einverstanden war, über die Steuer alles wieder zum größten Teil zurück. Mehr als 160.000 Rentner werden dieses Jahr zusätzlich zum Finanzamt gebeten und überschreiten den steuerlichen Grundfreibetrag von 8652 Euro. Als die Rentensteuer im Jahr 2005 das erste mal erhoben wurde, gab es schon mal einen Aufschrei, da niemand verstehen konnte das für die Gelder der Rente, die ja schon mal versteuert waren, nochmal steuerpflichtig wurden. Also eine Doppelversteuerung. Da werden große Teile der soziale Mittel (Rente) vom Fiskus wieder zurückgeholt, da mit der Rentner bloß kein Vermögen im Alter aufbauen kann, wenn er überhaupt dazu in der Lage ist. Der steuerliche Grundfreibetrag, herunter gerechnet auf einen Monat beträgt 721 Euro. Das nennt sich Armutsrente, denn davon kann keine Miete, kein Liter Milch, kein Brötchen und keine Butter bezahlt werden, aber dafür gibt es ja Suppenküchen und die Tafeln. Dafür haben die Rentner bis zu 50 Jahre im Beruf gestanden, der Gemeinschaft zu Wohlstand verholfen und gehofft in der kurzen Zeitspanne die noch übrig bleibt bis zum Tode noch einigermaßen zufrieden zu Leben und sich eventuell den einen oder anderen Luxus zu erlauben. Der Rentner hat keine Stimme, der Rentner kann sich nur ducken, still halten, sonst bekommt er zu hören:" He Alter, halt die Klappe, du hast nichts mehr zu melden!"

Wenn wenigstens bei den Rentenerhöhungen auch der Grundfreibetrag mit erhöht werden würde, sähe das ja gar nicht so schlimm aus und es kämen keine 4,4 Millionen steuerpflichtige Ruheständler zusammen. Da gibt es immer noch den Rentenausweis. Dieser Ausweis wurde damals mit eingeführt um zu bestimmten Anlässe dem Rentner nach Vorlage dieses Ausweises kleine Vorteile und Ermäßigungen einzuräumen. Auch dieses findet kaum noch statt. Immer häufiger finden sich auf Preislisten der Hinweis "Keine Ermäßigungen". Übrigens, da gibt es ja auch noch die Idee das Senioren ab eines bestimmten Alters ihren Führerschein abgeben sollen. Diese Bemühungen erübrigen sich, da der Senior sich mit seiner immer weniger werdenden Rente ein Auto nicht mehr leisten kann. Seine Mobilität wird immer mehr eingeschränkt, aber das ist ein anderes Thema. Wenn diese 4,4 Millionen Ruheständler sich mal zu einer lauten Stimme erheben würden, dann würden in Bonn bei den Ministerien und beim Kanzleramt die Rollläden heruntergelassen und das Licht ausgemacht. Aber viele dieser 4.4 Millionen Ruheständler sind mittlerweile so schwach das sie nicht aufschreien können.
In alter Freundschaft, euer Oestersötebier

Tag der offenen Tür bei Schwalvenberg

Geschrieben von Klaus Büttner.

Am 23. und 24. April 2016 war es mal wieder soweit. Wenn der Frühling sich zeigt, wie an diesem Wochenende, mit Regen, Schnee und Hagel bei einer Temperatur von 7 Grad, dann gibt es einen "Tag der offenen Tür" im Gärtnerei und Baumschulgarten Schwalvenberg. Ein Besucher sagte ganz klar:"Was stört mich das Wetter, hier unter Glas in den Treibhäusern ist es doch muckelig warm." Recht hat er, denn das zeigte der doch reichliche Besuch. Eine Hüpfburg für Klein und "Groß" sorgte am Rande der Blumenpracht für Spaß, und wer hungrig und durstig war konnte es sich in den Speisezelten gut sein lassen. The Streetworkers sorgten für die musikalische Untermalung. Auf über 10.000 qm wußten die Schwalvenbergs mal wieder ihr reichhaltiges Angebot an Pflanzen aller Art darzubieten. Für viele Garten- und Balkonbesitzer ist die Adresse Schwalvenberg in Hullern am See eine gute Adresse für garantierte Qualität.