Weiße Flecken werden verschwinden
Trotz des massiven Breitbandausbau durch „Deutsche Glasfaser“ bleiben leider auch noch in Haltern und den Ortsteilen sogenannte „weiße Flecken“ übrig. Dies bedeutet, dass in diesen Bereichen, meist aus wirtschaftlichen Gründen kein Breitbandausbau durchgeführt wird. Für die Betroffenen besteht zwar grundsätzlich die Möglichkeit sich zusammen zu schließen und einen Anschluss im Rahmen des derzeitigen Ausbaus durch Deutsche Glasfaser zu realisieren. Diese Vorgehensweise führt dann neben zu erbringender Eigenleistung auch zu individuellen Anschlusskosten, die schnell über 2.000 € liegen können, je nach Größe und Lage der Gebiete auch deutlich darüber. Diese Kosten schrecken die Betroffenen doch meistens davon ab. Nun besteht aber das hehre Ziel der Bundesregierung darin, Deutschland flächendeckend an das digitale Zeitalter anzuschließen. Dafür stehen Fördergelder zur Verfügung. Zusammen mit den kreisangehörigen Kommunen hat der Kreis Recklinghausen die notwendigen Verfahrensschritte für die Beantragung von Fördergeldern durchgeführt. Allein im Kreis Recklinghausen handelt es sich um ca. 11.000 Anschlüsse, davon ca. 1200 in Haltern am See, denen jetzt durch einen bewilligten Förderbescheid „Licht in das Dunkel“ gebracht werden kann. Es muss nun eine europaweite Ausschreibung durchgeführt werden. Danach werden die Auswahl und die Vertragsverhandlungen mit den sich beworbenen Telekommunikationsunternehmen durchgeführt. Auf Grund dieses gesetzlich vorgeschriebenen Verfahrens und der sehr umfangreichen Tiefbauarbeiten, müssen die Betroffenen wohl oder übel eine Wartezeit, bis zur voraussichtlichen Fertigstellung zum 2. Quartal 2019, in Kauf nehmen.


Die Stadtverwaltung verschickt ab sofort die Unterlagen für die Fortschreibung der Bürgerbefragung „Generation 55plus“. Insgesamt 1.450 (10%) Bürgerinnen und Bürger aus der Gruppe der über 55- jährigen wurden nach dem Zufallsprinzip ausgewählt. Damit den Befragten keine Kosten entstehen, ist ein Freiumschlag für die Rücksendung beigefügt. Die Befragung ist selbstverständlich anonym. Einsendeschluss für die Fragebögen ist der 15. Dezember 2017. Der Fragebogen enthält insgesamt 47 Fragen und soll u.a. umfassend Aufschluss geben über die Einkommens- und Wohnsituation, die Umzugsbereitschaft im Alter, das Freizeitverhalten und die Mobilität (z.B. ÖPNV). Wichtig ist der Verwaltung darüber hinaus die Meinung zu vorhandenen Angeboten im Freizeit-, Bildungs- und Kulturbereich wie auch die Rückmeldung zur Zufriedenheit im Bereich der örtlichen Nahversorgung (Geschäfte, Post, Banken, Ärzte etc.). „Der demographische Wandel erfordert auch in Haltern am See Anpassungen und Veränderungen im Bereich der Seniorenpolitik. Wir wollen zukunftsorientierte Handlungskonzepte entwickeln, um älteren Menschen möglichst lange ein selbständiges und selbstbestimmtes Leben in ihrer gewohnten Umgebung zu ermöglichen. Damit dies bedarfsgerecht geschieht, ist es nur vernünftig, die betroffene Personengruppe mit einzubinden“ erläutert Bürgermeister Bodo Klimpel den Hintergrund für die Bürgerbefragung. „Wichtig ist der Verwaltung auch, dass nicht nur die heutigen Senioren beteiligt werden“ ergänzt der Leiter des Fachbereichs „Ordnung und Soziales“ Helmut Lampe. „Der Fragebogen ist ganz bewusst schon an Menschen ab dem 55. Lebensjahr gerichtet, damit diese Personengruppe die eigenen Vorstellungen in die Konzepte von morgen mit einbringen kann.“ Bereits im Jahr 2007 hatte die Verwaltung vor diesem Hintergrund eine erste Bürgerbefragung durchgeführt. Dank der hohen Rücklaufquote konnten valide Erkenntnisse gewonnen werden, die unter anderem zu folgenden konkreten Ergebnissen geführt haben:
Nach den einleitenden Worte von Hans Kirschbaum vom Bürgerbusverein (Öffentlichkeitsarbeit, Marketing), wusste Bürgermeister Bodo Klimpel in seiner Festrede: "...das Innerhalb der letzten rund zweieinhalb Jahre den Fürsprechern gelungen ist, alle Hürden zu überwinden, so dann wir nun den Bürgerbus hier vor der Tür stehen haben, um starten zu können."
Thomas Kremer (Betriebsleiter Vestische Straßenbahnen GmbH) wusste in Sachen Fachkompetenz der ÖPNV (Öffentlicher Personen Nahverkehr) begleitend zur Einrichtung des Bürgerbusse einiges zu sagen
Der 1. Vorsitzender, Werner Mohr, des Bürgerbusvereins Haltern am See, konnte mit einem Rückblick zur Umsetzung des Bürgerbusses nocheinmal deutlich machen, das der Prozess von der Idee bis zum fahrenden Bus ein recht langwieriger und dornenreicher Weg sein kann.
Nicht zuletzt konnte auch Jürgen Chmielek, 2. Vorsitzenden Seniorenbeirat Haltern am See, in Vertretung von Otto K. Rohde 1. Vorsitzinder SBR,