Der Goldene Internetpreis 2017
Neun Initiativen aus ganz Deutschland für mehr digitale Kompetenzen im Alter werden in Berlin mit dem Goldenen Internetpreis 2017 ausgezeichnet. So unterschiedlich die Angebote auch sind, die Preisträgerinnen und Preisträger haben ein gemeinsames Ziel: Menschen über 60 Jahre an die digitale Technologie heranzuführen und sie im sicheren Umgang zu stärken.
„Der Goldene Internetpreis würdigt Initiativen, die älteren Menschen die digitalen Chancen praxisnah aufzeigen und Orientierung im sicheren Umgang mit dem Internet geben“, erklärte Dr. Thomas de Maizière, Schirmherr des Goldenen Internetpreises 2017. „Der Preis zeigt, welche großartigen Initiativen und Hilfsangebote wir in Deutschland haben, um ältere Menschen für das Netz stark zu machen. Das freut mich – bitte machen Sie weiter so“, ermunterte der Bundesminister des Innern die Preisträger. Insgesamt sind für den Goldenen Internetpreis 120 Bewerbungen aus ganz Deutschland eingegangen. Eine Jury aus vorjährigen Preisträgerinnen und Preisträgern sowie Vertreterinnen und Vertretern der Partnerorganisationen wählte von fünfzehn Nominierten die Gewinnerprojekte aus. Verliehen wurden Preise in drei Kategorien: In der Kategorie „Ältere unterstützen Ältere“ ehrt der Wettbewerb ein IT-Projekt in Mecklenburg-Vorpommern für ältere Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen, des Weiteren das Nachbarschaftsnetzwerk "Mein Dorf 55 plus" im Nassauer Land sowie eine Senioreninitiative des Märkischen Viertels in Berlin. Die Preisträger in der Kategorie „Jung und Alt gemeinsam“ sind das Projekt „Handyführerschein“ an der Kurt-Tucholsky-Schule Flensburg, die Initiative Smartphone-/PC-Partnerschaften aus Herrenberg in Baden-Württemberg sowie eine Smart-Home Ausstellung im Oberen Fuldatal. Hannover und Regensburg erhielten den Goldenen Internetpreis in der Kategorie „Kommunen für Ältere“ für ihre vorbildlichen digitalen Angebote. Mit dem Sonderpreis „Ideen wachsen“ unterstützt die Deutsche Telekom die Hamburger Initiative KULTURISTENHOCH2 langfristig durch inhaltliche Beratung, Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit. Zum Wettbewerb aufgerufen haben die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e. V. (BAGSO) , der Verein Deutschland sicher im Netz e.V. sowie die Initiative Wege aus der Einsamkeit e.V. mit Unterstützung der Unternehmen Google Deutschland, Deutschen Telekom und SAP.



Die Stadtverwaltung verschickt ab sofort die Unterlagen für die Fortschreibung der Bürgerbefragung „Generation 55plus“. Insgesamt 1.450 (10%) Bürgerinnen und Bürger aus der Gruppe der über 55- jährigen wurden nach dem Zufallsprinzip ausgewählt. Damit den Befragten keine Kosten entstehen, ist ein Freiumschlag für die Rücksendung beigefügt. Die Befragung ist selbstverständlich anonym. Einsendeschluss für die Fragebögen ist der 15. Dezember 2017. Der Fragebogen enthält insgesamt 47 Fragen und soll u.a. umfassend Aufschluss geben über die Einkommens- und Wohnsituation, die Umzugsbereitschaft im Alter, das Freizeitverhalten und die Mobilität (z.B. ÖPNV). Wichtig ist der Verwaltung darüber hinaus die Meinung zu vorhandenen Angeboten im Freizeit-, Bildungs- und Kulturbereich wie auch die Rückmeldung zur Zufriedenheit im Bereich der örtlichen Nahversorgung (Geschäfte, Post, Banken, Ärzte etc.). „Der demographische Wandel erfordert auch in Haltern am See Anpassungen und Veränderungen im Bereich der Seniorenpolitik. Wir wollen zukunftsorientierte Handlungskonzepte entwickeln, um älteren Menschen möglichst lange ein selbständiges und selbstbestimmtes Leben in ihrer gewohnten Umgebung zu ermöglichen. Damit dies bedarfsgerecht geschieht, ist es nur vernünftig, die betroffene Personengruppe mit einzubinden“ erläutert Bürgermeister Bodo Klimpel den Hintergrund für die Bürgerbefragung. „Wichtig ist der Verwaltung auch, dass nicht nur die heutigen Senioren beteiligt werden“ ergänzt der Leiter des Fachbereichs „Ordnung und Soziales“ Helmut Lampe. „Der Fragebogen ist ganz bewusst schon an Menschen ab dem 55. Lebensjahr gerichtet, damit diese Personengruppe die eigenen Vorstellungen in die Konzepte von morgen mit einbringen kann.“ Bereits im Jahr 2007 hatte die Verwaltung vor diesem Hintergrund eine erste Bürgerbefragung durchgeführt. Dank der hohen Rücklaufquote konnten valide Erkenntnisse gewonnen werden, die unter anderem zu folgenden konkreten Ergebnissen geführt haben:
Nach den einleitenden Worte von Hans Kirschbaum vom Bürgerbusverein (Öffentlichkeitsarbeit, Marketing), wusste Bürgermeister Bodo Klimpel in seiner Festrede: "...das Innerhalb der letzten rund zweieinhalb Jahre den Fürsprechern gelungen ist, alle Hürden zu überwinden, so dann wir nun den Bürgerbus hier vor der Tür stehen haben, um starten zu können."
Thomas Kremer (Betriebsleiter Vestische Straßenbahnen GmbH) wusste in Sachen Fachkompetenz der ÖPNV (Öffentlicher Personen Nahverkehr) begleitend zur Einrichtung des Bürgerbusse einiges zu sagen
Der 1. Vorsitzender, Werner Mohr, des Bürgerbusvereins Haltern am See, konnte mit einem Rückblick zur Umsetzung des Bürgerbusses nocheinmal deutlich machen, das der Prozess von der Idee bis zum fahrenden Bus ein recht langwieriger und dornenreicher Weg sein kann.
Nicht zuletzt konnte auch Jürgen Chmielek, 2. Vorsitzenden Seniorenbeirat Haltern am See, in Vertretung von Otto K. Rohde 1. Vorsitzinder SBR,