Schmutzfänger Smartphone? Ein Sechstel reinigt es nie

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displayreinigungDisplayreinigung / KI generiertOb in der Küche, unterwegs oder im Bad – Smartphones sind ständige Begleiter im Alltag und kommen entsprechend auch häufig mit Schmutz und Keimen in Kontakt. Dennoch machen viele Menschen in Deutschland ihr Smartphone nur selten bewusst mit Reinigungsmitteln oder Tüchern sauber. Rund jede und jeder Sechste (17 Prozent) der deutschen Smartphone-Nutzerinnen und Nutzer reinigt das Display nach eigenen Angaben nie. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung unter 1.004 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, darunter 921 Smartphone-Nutzerinnen und -Nutzer.

Neue Bouleanlage in Hullern ist fertig

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Boule hullernFoto:Stadt Haltern am SeeDer Ortsteil Hullern ist um eine Attraktivität reicher: Am Alten Postweg lädt eine neue Bouleanlage zum sportlichen Beisammensein ein. Dank der Kleinprojekteförderung der LEADER-Region „Hohe Mark“ konnte das Vorhaben erfolgreich von der Stadt umgesetzt werden. Der Wunsch nach einer Bouleanlage war im Rahmen des Ortsteilforums in Hullern mehrfach geäußert worden.
In enger Abstimmung mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern aus der Nachbarschaft erfolgte die Errichtung der Anlage. Die öffentlich zugängliche Bouleanlage soll das Miteinander im Dorf fördern und liegt an beliebten Themenrouten. Über rund eineinhalb Monate erstreckten sich die Bauarbeiten. Sie fanden zwischen November und Dezember 2025 statt. Für die Umsetzung der Bouleanlage inklusive Truhenbank fielen Kosten von knapp 13.812 Euro an, die zu großen Teilen durch die Kleinprojektförderung abgedeckt werden. Damit alle Bürgerinnen und Bürger die Anlage bequem erreichen können, hat die Stadt Haltern am See zusätzlich in einen neuen Verbindungsweg zwischen der Hauptstraße und dem Alten Postweg investiert. Mit der neuen Anlage gewinnt der Ortsteil einen attraktiven Treffpunkt.
Zeitraum für neue Förderanträge läuft gerade
Aktuell können solche kleinen Ideen mit großer Wirkung, wie die Bouleanlage, über die Förderung für Kleinprojekte wieder finanziell unterstützt werden. Bis zum 2. April 2026 besteht die Möglichkeit, Projektanträge einzureichen, die den ländlichen Raum als Lebens-, Arbeits- und Erholungsraum stärken. Projektträger können mit einem Zuschuss von bis zu 80 Prozent der förderfähigen Kosten rechnen. Die Gesamtkosten eines Projekts dürfen dabei maximal 20.000 Euro betragen. Wichtig für die Planung: Die bewilligten Projekte müssen bis Ende November 2026 abgeschlossen sein. Alle weiteren Informationen, Leitfäden und Details zum Aufruf finden Interessierte auf der Website der Region unter: Kleinprojekte 2026 | Leader Hohe Mark. Um die Hürden so niedrig wie möglich zu halten, erfolgt die Antragstellung rein digital. Im Onlineformular können Projektideen skizziert und notwendige Dokumente wie Angebote oder Lagepläne hochgeladen werden. 
Speziell für Antragstellende aus Haltern am See bietet zudem Gunther Albrecht vom Fachbereich Planen und Wirtschaftsförderung der Stadt Haltern am See Unterstützung bei der Antragstellung an. Er ist unter der Telefonnummer 933 308 oder gunther.albrecht@haltern.de zu erreichen.

Modernes Parken am Bahnhof: Grundsatzbeschluss für neues Fahrradparkhaus

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Moderne Fahrradparkhaus am späten NachmittagModerne Fahrradparkhaus am späten Nachmittag / Eine KI FantasieEin wichtiger Meilenstein für den Radverkehr in Haltern am See: Der Rat hat einstimmig den Grundsatzbeschluss für ein neues Fahrradparkhaus am Bahnhof gefasst. Die veraltete Radstation soll einem modernen Neubau weichen, der Platz für rund 1.000 Fahrräder bietet. Das Konzept setzt auf maximale Nutzungsfreundlichkeit: Das Parken soll größtenteils kostenfrei, barrierefrei und rund um die Uhr möglich sein. Neben einer hellen, sicheren Gestaltung sind moderne E-Bike-Ladestationen geplant, wobei die kurzen Wege zu den Bahnsteigen erhalten bleiben. Sobald die beantragten EFRE-Fördergelder gesichert sind, treibt die Verwaltung die Detailplanungen voran.

Lesung einer Buchpräsentation

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Foto: PrivatDie Gärnerei Schwalvenberg in Haltern am See - Hullern lädt zu einer Buchpräsentation ein. André Winkler, einer der größten Garteninfluencerbei Instagramm stellt sein Buch " Ganz einfach Stauden" in Form einer Lesung vor. Das Event wird am 20.04. 2026 in der Gärtnerei Schwalvenberg, Hauptstr. 26, 45721 Haltern am See - Hullern um 18.30 Uhr stattfinden. Der Eintritt beträgt 10 Euro inkl. eines Begrüßungsgetränks. Bei Interesse bitte melden: info@schwalvenberg.de

"-André Winkler ist großer Garten- und Staudenliebhaber. Der Autodidakt hat seinen vormals verwilderten Stadtgarten nach und nach in ein blühendes Paradies verwandelt und nimmt dabei jeden Monat Millionen Menschen auf seinem Instagramkanal @gartenlovers mit. Hier zeigt er seine vielfältigen Gartenprojekte auf authentische Art und Weise und gibt seiner Community wertvolle Tipps. Nebenher ist er als Krimiautor aktiv und hat u.a. für seinen Schrebergartenkrimi „Perfekte Freunde – jeder hat Geheimnisse“ den Deutschen Gartenbuchpreis 2025 im Bereich Gartenprosa bekommen.-"
Quelle: Verlag / vlb

Irrtümer rund ums Altglas

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altglasBild: KI generiertVerbreitete Mythen verhindern mehr Recycling
Noch immer landen zu viele Einweg-Glasverpackungen im Müll. Das zeigt die aktuelle Altglas-Recyclingquote für 2024, die die Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) und das Umweltbundesamt (UBA) Ende Januar 2026 veröffentlicht haben. Demnach wurden 82,9 Prozent der Glasverpackungen in Deutschland wiederverwertet, gesetzlich vorgeschrieben ist eine Quote von 90 Prozent. „Glasrecycling ist sehr sinnvoll, denn gegenüber der Neuproduktion spart der Einsatz von Altglas erhebliche Mengen an Energie und Rohstoffen. Alle können ganz leicht mitmachen und leere Behältnisse zum Container bringen“, erklärt Philip Heldt, Experte für Umwelt und Ressourcenschutz der Verbraucherzentrale NRW. Folgende gängige Irrtümer ranken sich ums Sortieren und Abgeben von Einwegglas:
Irrtum 1: Glas ist Glas – und alles darf in den Container
Das stimmt nicht! Das Glas für Vasen, Fensterscheiben, Trinkgläser oder Auflaufformen hat eine andere Zusammensetzung als das Glas, aus dem Getränkeflaschen und Konservengläser gefertigt werden. Die anderen Glasarten stören den Recyclingprozess und müssen daher in Anlagen, die Verpackungsglas verarbeiten, mühsam heraussortiert werden. Das gilt auch für Keramik- oder Porzellanscherben. Kaputte Gegenstände aus Glas, Keramik und Porzellan gehören in den Restmüll.
Irrtum 2: Das Trennen nach Farben ist überflüssig
Ein verbreiteter Irrtum! Das in verschiedene Container nach Farben sortierte Glas wird keinesfalls im Abholfahrzeug wieder zusammengeworfen, sondern die Fahrzeuge verfügen über mehrere Kammern, um die verschiedenen Glasfarben voneinander getrennt zu halten. Das ist insbesondere für die Neuproduktion von durchsichtigem Glas (Klarglas) wichtig. Dafür ist eine hohe Farbreinheit 99,7 Prozent bei einem Altglasanteil von 50 Prozent) erforderlich. Schon wenige grüne, blaue oder braune Scherben können Weißglas verfärben. Sollte der Farbton der zu entsorgenden Behältnisse nicht gut zu erkennen sein, gilt die einfache Regel: bei Grünglas einwerfen. Denn grünes Glas verträgt im Recyclingprozess am ehesten beigemischte Farben.
Irrtum 3: Die Glasbehältnisse müssen gründlich gespült sein
Stimmt nicht. Gründliches Spülen würde nur unnötig Wasser und Energie verbrauchen. Die Scherben werden im Recyclingprozess ohnehin gereinigt. Allerdings müssen Flaschen und Glasverpackungen entleert und „löffelrein“ sein, bevor sie in den Altglascontainer kommen. Verbliebene kleine Flüssigkeitsmengen können mit Küchenkrepp oder Zeitungspapier aufgenommen und in den Restmüll gegeben werden, größere Mengen entsorgt man am besten in verschließbaren Behältnissen. Flüssige Lebensmittelreste wie Säfte, Suppen oder Soßen in den Ausguss oder die Toilette zu kippen, ist keine gute Idee: Sie können für Verstopfungen sorgen und Ungeziefer anlocken.
Irrtum 4: Korken und Metallverschlüsse müssen unbedingt ab
Stimmt nicht ganz und ist im Alltag auch oft nicht praktikabel. Grundsätzlich sollten Metall- und Kunststoffdeckel zwar tatsächlich im gelben Sack entsorgt werden, der für Leichtverpackungen vorgesehen ist. Bleiben die Verschlüsse jedoch dran, um etwa ein Auslaufen beim Transport oder Geruchsbildung bei der Lagerung der leeren Behältnisse zu verhindern, ist das nicht weiter problematisch. In den Recyclinganlagen können sie leicht heraussortiert werden. Naturkorken aus Weinflaschen sind sogar eine wertvolle Rohstoffquelle und können zum Beispiel zu ökologischen Dämmplatten verarbeitet werden. Wer den Naturschutz unterstützen möchte, bringt die Korken zu speziellen Sammelboxen, die der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sowie der Naturschutzbund (Nabu) aufgestellt haben – etwa an Wertstoffhöfen sowie in Rathäusern, Weinhandlungen oder Büchereien. Den Erlös aus der Korksammlung verwenden die Organisationen für ihre Projekte.
Weiterführende Informationen:
www.verbraucherzentrale.nrw/muelltrennung