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Neues Smartphone - Vorsicht beim SIM-Stanzen!

Geschrieben von .Redaktion am .

tn Stanze 92929 uma jg EPasst die alte Mini-SIM nicht ins neue Smartphone mit Nano-SIM-Slot, hilft nur das Anfordern einer neuen SIM-Karte oder das Zuschneiden aufs richtige Maß. In den Betriebsanleitungen wird vor dem SIM-Stanzen häufig ausdrücklich gewarnt. Zurecht? Mini- und Mikro-SIM-Karten sind 0,76 mm dick, eine Nano-SIM nur 0,67 mm. Diese Abweichung kann dazu führen, dass die Karte im SIM-Schacht hängenbleibt oder die Kontakte beim Einlegen beschädigt. Außerdem haben ältere Karten oft großzügig bemessene Kontaktflächen, die nach dem Umstanzen bis zur Kante der Karte reichen. In metallenen SIM-Karten-Trägern kann das zu Kurzschlüssen führen. Gestanzte Karten müssen oft mit einem scharfen Messer oder einer Feile entgratet werden, dabei kann auch leicht ein kleiner Abstand zwischen Kontaktfläche und Träger entstehen. Bestellt man heute eine neue SIM-Karte, erhält man meist eine Triple-SIM im Format Mini, aus der sich bei Bedarf eine Mikro- oder Nano-Karte herausbrechen lässt. Benötigt man eine solche Karte wieder in einem größeren Format: Bitte keinesfalls versuchen, sie an der Stelle einzusetzen, wo man sie herausgebrochen hat. Die Karte wird bei erster Gelegenheit wieder herausfallen wird und sich im schlimmsten Fall im Gerät verkantet. Stattdessen einen passenden Adapter verwenden, der die Karte sicher fixiert. Diesen und über 8.000 weitere c't-Tipps finden Sie unter ct.de/hotline