Ü60 - Fahrtraining für Seniorinnen und Senioren

Geschrieben von Otto K. Rohde.

road 367543 640Im August des letzten Jahres organisierte der Halterner Seniorenbeirat (SBR) mit dem ADAC als Partner ein auf Senioren zugeschnittenes Gruppentraining auf dem Gelände des hiesigen Fahrsicherheitszentrums Westfalen, das bei den Beteiligten sehr gut ankam. Einen neuen Anstoß bekam das Thema „Fahrtraining für Senioren“ im Januar 2017 auf dem Verkehrsgerichtstag in Goslar. Dort forderte der Deutsche Anwaltsverein einen verbindlichen Test für Autofahrer über 75 Jahren. Diese plötzliche Aktualität war und ist für den SBR ein gegebener Anlass, dranzubleiben und den Schwerpunkt nun auf das individuelle Fahrtraining zu legen. Dieses begleitete Training, verbunden mit entsprechender Beratung, kann nur von einer Fahrschule durchgeführt werden. Der SBR hat daher Kontakt mit den Fahrlehrern unserer Stadt aufgenommen. Deren Aufgabe ist es, über technische Neuerungen und die Auswirkungen aufs Fahrverhalten zu informieren bzw. aktuelle verkehrsrechtliche Entwicklungen anzusprechen. Der begleitende Fahrlehrer erkennt Probleme oder Defizite beim Fahren und gibt Tipps, wie diese zu beheben sind. Ziel sollte es sein, automobile Beweglichkeit auf freiwilliger Basis zu schulen, statt auf gesetzlich verordnete Regelungen zu warten. Die beteiligten Fahrlehrer haben angeboten, interessierte Ü60-er im Rahmen eines Treffens Mitte Mai gezielt zu informieren. Aus organisatorischen Gründen bitten wir darum, sich zu dieser unverbindlichen Info-Veranstaltung anzumelden: Fahrschule Brüggemann, ( 0171 9954382, oder Fahrschule Heitermann, ( 0173 8999444, oder bei Siegfried Lindemann vom SBR, ( 02364 7417 oder siegfried.lindemann@seniorenbeirat-haltern.de.

Seniorensport in Haltern großgeschrieben

Geschrieben von Otto K. Rohde.

gesundimalterGemeinsam hatten sich der Kreissportbund Recklinghausen (in Kooperation mit dem Stadtsportverband Haltern am See) und der Seniorenbeirat auf die Durchführung des Projekts „Bewegt GESUND ÄLTER werden“ geeinigt (wir berichteten darüber). Das Projekt basiert auf einem Kooperationsvertrag zwischen dem Landesportbund NRW und der Landesseniorenvertretung NRW. Petra Völker, Geschäftsführerin des Kreissportbundes Recklinghausen und stellvertretende Vorsitzende des Stadtsportverbands Haltern am See, berichtete in der zuständigen Arbeitsgruppe des Seniorenbeirats über die daraus entstandenen Sportaktionen. Mit vielen Aktivitäten und Sportangeboten für die ältere Bevölkerung in Haltern am See tut sich insbesondere der ATV hervor. Hier werden viele verschiedene Sportkurse für Seniorinnen und Senioren angeboten, sogar ein eigener Seniorenflyer wurde erstellt. Außerdem arbeitet der ATV bei der Umsetzung des „Rollator-TÜVs“ sehr eng mit dem Seniorenbeirat zusammen; dazu wird u. a. auch ein spezielles Rollator-Training angeboten. Gemeinsam mit dem Caritasverband Haltern bietet der ATV darüber hinaus das sehr erfolgreiche Tanz-Café an. Eine weitere Kooperation läuft derzeit mit dem Seniorenwohnheim auf dem Annaberg. Aber auch die anderen Halterner Sportvereine sind aktiv im Seniorensport. „Wir hatten im letzten Jahr alle Vereine angeschrieben und gebeten, uns ihre Seniorenangebote zu nennen; leider erhielten wir kaum Rückmeldungen“, so Petra Völker. „Viele der Sportvereine nehmen ihre langjährigen Sportgruppen nicht als Seniorengruppen wahr und haben sie uns nicht zurückgemeldet. Dabei ist der Seniorensport auch für Vereine eine Investition in die Zukunft.“. In Kürze wird es eine neue Abfrage geben, so dass alle Vereine in Haltern am See die Möglichkeit haben, ihre Senioren-Angebote zu veröffentlichen. Darüber hinaus haben sich jetzt der Leiter des Projekts, Jürgen Chmielek und Petra Völker, darauf verständigt, die Zusammenarbeit im Rahmen des neu geplanten Sozialen Seniorennetzwerkes zu intensivieren. In dem in Kürze erscheinenden Flyer ‚Die schnelle Hilfe‘ bietet sich der Kreissportbund Recklinghausen in Kooperation mit dem Stadtsportverband Haltern an, die Koordination von Sportangeboten und deren Ansprechpartnern zu übernehmen. Jürgen Chmielek: „Wir wollen ein Netzwerk für Seniorinnen und Senioren in Haltern am See aufbauen, so dass Hausärzte, der Sozialdienst des Krankenhauses, aber auch Wohlfahrtsorganisationen einen schnellen Zugriff auf entsprechende Ansprechpartner haben, die dann in Kontakt mit den betroffenen älteren Menschen aufnehmen können“.

Das schnelle Internet bekommt seine Startpoints

Geschrieben von Stadt Haltern.

popDie ersten sichtbaren Zeichen für den Breitbandausbau in den Ortsteilen setzte die deutsche Glasfaser am Donnerstag. In Sythen (von-Galen-Straße) und Lavesum (Antoniusstraße) wurden die Verteilerkästen, auch POP genannt (Points of Present) aufgestellt. Im Beisein von Bürgermeister Bodo Klimpel und dem Halterner Vertriebspartner Oliver Entrop wurde in Lavesum das kleine Häuschen per Kran vom Sattelschlepper auf die vorbereitete Fläche gehoben. Dabei betonte Peter König seitens der Deutschen Glasfaser, dass auch in allen anderen Ausbaugebieten diese Verteilerkästen aufgestellt werden. Danach rechnet König, der bei dem Unternehmen den Netzausbau in Haltern am See leitet, damit, dass in den Ortsteilen Ende April mit den Hausbegehungen begonnen werden soll. Dabei werden die Glasfasermitarbeiter mit den jeweiligen Hausbesitzern, die einen Vertrag unterschrieben haben, klären, wo genau der Hausanschluss gelegt werden soll.„Daraus folgt, dass die ersten Tiefbauarbeiten im Mai starten können, vorher werden wir schon die Anbindung an unser Netz von Hausdülmen nach Sythen realisieren.“ Deshalb würden auch die Bürgerinnen und Bürger der nördlichen Ortsteile Sythen und Lavesum als erste über den schnellen Internetanschluss plus Telefon verfügen können. König kündigte an, dass sein Unternehmen rechtzeitig über die die konkreten Tiefbauarbeiten informieren werde. Er stellte in Aussicht, dass die ersten Sythener Anschlüsse in den Sommerferien freigeschaltet werden können. Gleichzeitig stellte er fest, dass es im Hinblick auf die Nachfragebündelung zum Glasfaserausbau in Haltern-Mitte noch „Luft nach oben“ gebe. Hier müssten sich bis zum Stichtag am 8. Mai noch zahlreiche Haushalte beteiligen, um die zukunftsfähige Telekommunikationsinfrastruktur auch in der Stadtmitte etablieren zu können.

Goldene Acht ist Schmetterling des Jahres 2017

Geschrieben von Super User.

csm goldene acht schmetterling 2017 4e5e570f44"Die Raupen der Goldenen Acht ernähren sich von Luzerne und Klee und brauchen naturnahe blütenreiche Wiesen, Weiden oder Ruderalflächen. Mit der Intensivierung der Landwirtschaft werden solche Lebensräume immer seltener. Luzerne und Klee werden auch kaum noch als Gründünger oder Viehfutter angebaut. Gedüngt wird heute stattdessen mit Gülle und Kunstdünger, und als Viehfutter dient Importsoja.Die ausgewachsen Schmetterlinge haben eine Flügelspannweite von etwa vier Zentimetern. Die Männchen sind gelb, die Weibchen grünlich-weiß gefärbt. Neben einer dunklen Randbinde und schwarzen und orange Flecken zeigen die Tiere einen achtförmigen rot umrandeten Fleck auf der Unterseite der Hinterflügel, der dem Schmetterling seinen Namen eingebracht hat.Die Goldene Acht ist in Mittel- und Osteuropa und den gemäßigten Zonen Asiens verbreitet, fehlt aber im Mittelmeerraum. Es sind typische Wanderfalter, die mehrere 100 Kilometer zurücklegen. Sie können auch in Regionen auftreten, in denen sie normalerweise nicht leben. Die Schmetterlinge bilden über das Jahr drei bis vier Generationen aus. Die Überwinterung erfolgt als Raupe.Der ausgewachsene Kleegelbling, wie die Goldenen Acht auch genannt werden, ist auch für Fachleute nicht von dem nahe verwandten Hufeisenklee-Gelbling zu unterscheiden. Eine Unterscheidung ist nur bei den älteren Raupen möglich.Die Goldene Acht ist bundesweit noch ungefährdet, in einigen Bundesländern gilt der Schmetterling jedoch nach der Roten Liste als gefährdet." Quelle: www.bund.net
Jeder der ein Fleckchen Erde hat kann mit dafür Sorge tragen das Schmetterlinge Nahrung und Heimstadt finden. Der "Bund" bietet dafür u.a. eine Samenmischung an die kostenlos angefordert werden kann.

Mit heiler Haut durch den Frühjahrsputz

Geschrieben von Klaus Büttner.

putzerIn vielen Haushalten steht jetzt der Frühjahrsputz an. Fenster werden gewienert, Fußböden auf Hochglanz gebracht. Oft passiert dies mit mehr oder weniger aggressiven Haushaltschemikalien, die versprechen, gleichzeitig Pilze, Viren, Fett und Kalk zu beseitigen. Die keimtötende Wirkung kann aber auch dem Menschen schaden und zu Atemwegsbeschwerden, Ekzemen oder Allergien führen. Dabei gibt es umwelt- und hautfreundliche Alternativen. Darauf weist die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH) hin.
Essig, Zitronensäure, Natron und Waschsoda, fertig. Die meisten Verschmutzungen lassen sich mit nur wenigen Mitteln beseitigen. Essig, Zitronensäure, Natron und Waschsoda sind, kombiniert mit Mikrofasertuch oder Putzschwamm, wahre Putzwunder. Meist sind sie auch kostengünstiger als herkömmliche Reiniger.
- Essig wirkt gegen Kalk. Mit Zitronen- oder Orangenschalen versetzt, entsteht eine wohlriechende Mischung, die sich für die Reinigung vieler Oberflächen eignet.
-   Zitronensäure wirkt ähnlich wie Essig, ist jedoch geruchsneutraler und weniger stark.
-    Säurebeständige Böden und Arbeitsoberflächen lassen sich mit Essig-Wasser (Mischverhältnis 1:1) und etwas Natron reinigen.
-  Möbel lassen sich gut mit einer selbst hergestellten Möbelpolitur aus Essig und Öl pflegen.
-    Wasser, dem etwas Natron zugefügt wird, macht Fenster wieder sauber; die Mischung lässt sich gut mit einer Sprühflasche verteilen. Das Fenster wird anschließend mit einem Tuch oder Zeitungspapier getrocknet.
-  Wasser mit Natron reinigt auch den Kühlschrank von Verschmutzungen. Dafür die Mischung auftragen, einige Minuten einwirken lassen und mit einem feuchten Tuch wegwischen.
-  Eine Waschsoda-Wasser-Mischung sorgt schnell und schonend für das Verschwinden hartnäckiger Fettflecken.

Auch beim Öko-Putzen immer Handschuhe tragen Haushaltshandschuhe gehören auch beim Putzen mit natürlichen Mitteln zur Grundausstattung. Denn auch Essig, Zitronensäure und Natron können, obwohl eine nachhaltige Alternative, bei Kontakt Haut und Schleimhäute reizen.