Alles rund ums Osterei

Geschrieben von .Redaktion.

egg 3506052 640Bei der Oster-Dekoration liegen in diesem Jahr natürliche Farben und Materialien im Trend. Damit die Auswahl der Farben und der Ostereier für zu Hause leicht fällt, gibt die Verbraucherzentrale NRW die wichtigsten Tipps. „Denn die Kennzeichnungspflicht ist bei rohen und gefärbten Eiern unterschiedlich“, erklärt Christiane Kunzel, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale NRW.  

  • Eier selbst kochen und färben:
    Wer auch bei Ostereiern Wert auf eine artgerechtere Tierhaltung legt, sollte eher selber färben. Denn der Erzeugercode auf jedem rohen Ei verrät, woher die Eier stammen und wie die Legehennen gehalten werden. Anpieksen sollte man die rohen Eier vor dem Kochen nicht, da sie dann nicht so lange haltbar sind. Auch sollte man die hartgekochten Eier nicht abschrecken, weil das die Haltbarkeit ebenfalls deutlich verkürzt. Für das Färben eignen sind handelsübliche Ostereierfarben, etwa in Form von Brausetabletten oder bunten Stiften. Diese sind in der Regel unbedenklich, da die Farbstoffe laut Lebensmittelgesetz zur Färbung von Lebensmitteln zugelassen sein müssen und auch in Süßigkeiten vorhanden sind. Bei bestimmten Allergien sollte man vorab in der Zutatenliste auf der Verpackung die Farbstoffe prüfen. Alternativ funktioniert auch das Färben mit Pflanzenteilen wie mit roten Zwiebelschalen, roter Beete oder Kurkuma-Pulver gut.
     
  • Ostereier gefärbt kaufen
    Wer fertig gefärbte Eier kauft, findet in Kartons oder Plastikschalen das Mindesthaltbarkeitsdatum, die verwendeten Farbstoffe und Name und Anschrift des Anbieters. Angaben zu Herkunft der Eier und Haltungsform sind hier im Gegensatz zu rohen Eiern keine Pflicht. Wer auf eine bestimmte Haltungsform der Legehennen Wert legt, etwa auf Freilandhaltung, findet diese Information mittlerweile aber häufig als freiwillige Zusatzinformation auf der Verpackung. Grundsätzlich ist es empfehlenswert, auf das Mindesthaltbarkeitsdatum zu achten und auf eine ausreichende „Restlaufzeit“. Bei bunten Eiern mit Rissen in der Schale ist Vorsicht angesagt. Denn durch die Risse können Erreger in die Eier gelangen, die die Haltbarkeit reduzieren. Grundsätzlich ist eine Aufbewahrung im Kühlschrank ratsam. Bei loser Ware auf Wochenmärkten oder im Einzelhandel muss kein Mindesthaltbarkeitsdatum angegeben sein, es reicht vielmehr, wenn auf einem Schild neben den bunten Eiern der Hinweis „mit Farbstoff“ angegeben ist. Bei solchen Eiern weiß man nicht, wann sie gefärbt wurden, welche Farbstoffe verwendet wurden, wie alt und wie lange sie noch haltbar sind – daher sind sie keine gute Wahl.
     
  • An die Brüder der Legehennen denken
    Bei aller Freude am Färben und Basteln bleibt ein Problem: In Deutschland ist es zwar seit Januar 2022 verboten, männliche Eintagsküken zu töten. Das bedeutet aber nicht, dass für alle deutschen Eier keine Eintagsküken mehr getötet werden. Denn das Tötungsverbot gilt nur für deutsche Brütereien. Brütereien in fast allen europäischen Ländern töten weiterhin die Bruderküken. Das bedeutet, dass Legehennenbetriebe in Deutschland Junghennen kaufen können, die in ausländischen Brütereien geschlüpft sind, die auch weiterhin männliche Eintagsküken töten. Die Eier dieser Legehennen können als deutsche Eier legal verkauft werden. Wer diese Eier nicht kaufen möchte, muss auf den Verpackungen der frischen oder bereits gefärbten Eier  auf die Logos „Ohne Kükentöten“ achten.
     
  • Wie lange halten sich selbstgefärbte Eier?
    Gekochte selbstgefärbte Eier halten sich etwa zwei bis vier Wochen. Am längsten halten sich nicht abgeschreckte Eier: Ist die Schale unversehrt, kann man sie auch nach mehr als vier Wochen noch essen. Abgeschreckte Eier müssen dagegen auch bei kühler Lagerung innerhalb von zwei Wochen verzehrt werden. Ist die Schale beschädigt, sollte man betroffene Eier sofort kühlen und schnell konsumieren.

Hullern bekommt ein neues Feuerwehrgerätehaus

Geschrieben von .Redaktion.

feuerwehr hullern sascha grosserFoto: Sascha GrosserIm Oktober 2021 hatte der Rat der Stadt bereits den Beschluss gefasst, in Sythen ein neues Feuerwehrgerätehaus zu errichten. Inzwischen ist es abgerissen und der Neubau ist geplant. Seit der gestrigen Ratssitzung besteht nun auch ein Grundsatzbeschluss für ein neues Feuerwehrgerätehaus im Ortsteil Hullern.

Gegenwärtig ist das Feuerwehrgerätehaus in Hullern in einem ähnlich schlechten Zustand, wie es das Gerätehaus in Sythen gewesen ist. Da inzwischen deutlich mehr Fläche benötigt wird, um die Fahrzeuge und Geräte der Feuerwehr unterbringen zu können, sollen nach und nach alle Feuerwehrgerätehäuser in Haltern am See erneuert werden. Der Flächenmehrbedarf resultiert unter anderem aus den geltenden Unfallverhütungsvorschriften, der Arbeitsstättenverordnung und den technischen Regeln für Arbeitsstätten.

Das Hauptgebäude in Hullern wurde Anfang der 60er-Jahre auf der Schulstraße direkt angrenzend an einen Luftschutzbunker errichtet. Anfang der 80er-Jahre musste es umgebaut und erweitert werden. Der Anbau einer Garage für einen Mannschaftstransportwagen kam 2004 hinzu.

Eine Instandsetzung der alten Gebäude stellt sich für die Verwaltung als unwirtschaftlich dar. Eine erneute Erweiterung der bestehenden Gebäude durch einen Anbau ist, wegen der unmittelbaren Angrenzung an dem Bunker aus dem 2. Weltkrieg, räumlich nicht umsetzbar. Der komplette Gebäudeabriss und insbesondere der dann ebenfalls erforderliche Abriss des alten Bunkers wäre mit einem sehr hohen finanziellen Aufwand verbunden. Die Verwaltung empfahl deshalb den Neubau des Feuerwehrgerätehauses auf dem Grundstück auf der Schulstraße neben dem Kindergarten St. Andreas und der B58 (Hullerner Straße). Das freie Gelände gehört der Kirchengemeinde. Mit ihr hat die Verwaltung bereits Einvernehmen hinsichtlich eines Erbbaurechtes über 99 Jahre erzielt.

Bis zur Fertigstellung des Neubaus soll die Löscheinheit Hullern am alten Standort bleiben. Die Einsatzfähigkeit bleibt somit gewährleistet.

Erste-Hilfe-Kurse der Malteser in Haltern am See

Geschrieben von .Redaktion.

erstehilfeFoto: MalteserDer Erste-Hilfe-Grundlehrgang in Haltern am See ist das Basisangebot für die Grundlagen der Ersten Hilfe, das Erkennen und Einschätzen von Gefahren und die Durchführung der richtigen Maßnahmen, wie zum Beispiel die Wiederbelebung. Die Kurse sind so gestaltet, dass das Lernen Spaß macht. Moderne Medien und eine entsprechende medizinische und pädagogische Qualifikation unserer Ausbilderinnen und Ausbilder garantieren, dass Sie im tatsächlichen Notfall schnell und sicher helfen können und auch mit den alltäglichen "kleinen" Katastrophen sicher umgehen können.
Teilnehmergruppe: alle Personen, die im Notfall helfen können wollen, Führerscheinbewerberinnen und -bewerber (alle Klassen), Jugendgruppenleiterinnen und -leiter, Betriebshelferinnen und -helfer, Übungsleiterinnen und -leiter, Medizinstudentinnen und -studenten, Lehrerinnen und Lehrer, Auszubildende mit Verpflichtung zur Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs.

Hier weitere Informationen.

Richtiger Umgang mit Grünabfällen bei kalten Temperaturen

Geschrieben von Stadt Haltern am See.

Foto: Stadt HalternDie Stadtverwaltung weist darauf hin, dass die Grünen Tonnen ab Ende Februar wieder geleert werden. Damit die Abfuhr zu den ersten Terminen im Jahr nicht durch festgefrorene Grünabfälle erschwert wird, gibt es einige Punkte zu beachten:

  • Feuchte Gartenabfälle bitte angetrocknet in die Grüne Tonne geben.
  • Die Grünabfälle nicht in die Grüne Tonne pressen; gepresste Abfälle fallen beim Schütten der Tonne meist nicht oder nur zum Teil heraus.
  • Kurz vor Entleerung der Grünen Tonne ggf. mit einem Spaten durch seitliches Herunterfahren an den Innenwänden der Tonne die Abfälle lösen. Vorsicht, bei starkem Frost wird der Kunststoff spröde und die Tonne kann dabei beschädigt werden.
  • Bitte keine Papier- oder Kunststoffbeutel benutzen. In die Grüne Tonne gehören lediglich Gartenabfälle wie Strauchschnitt, Rasenschnitt, Laub, verwelkte Blumen oder ähnliches.

Sollten Abfälle in der Tonne angefroren sein, besteht kein Anspruch auf nachträgliche Abfuhr dieser Abfälle. Dem Abfuhrunternehmen und dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kann nicht zugemutet werden, die Abfälle aufzulockern oder Anhaftungen zu lösen.

Jeder zehnte Online-Kauf wird zurückgeschickt

Geschrieben von .Redaktion.

  • Ein Viertel behält alle Online-Bestellungen
  • Jüngere retournieren am meisten 
  • „Gefällt nicht“ ist der häufigste Rücksendegrund 
onlineFoto: Gerd Altmann/PixabayZurück in den Karton, Retourenetikett drauf und ab zur nächsten Post – das passiert mit jedem zehnten Online-Einkauf. Ein Viertel der Online-Shopper (26 Prozent) spart sich hingegen den Weg und verzichtet komplett auf Retouren. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.024 Online-Käuferinnen und -Käufern ab 16 Jahren in Deutschland ergeben. Demnach senden Frauen mit durchschnittlich 12 Prozent einen größeren Anteil ihrer Online-Bestellungen zurück als Männer (8 Prozent). Auch die 16- bis 29-Jährigen retournieren mit 13 Prozent überdurchschnittlich viele ihrer Online-Käufe. Die Gruppe der über 60-Jährigen schickt dagegen mit 7 Prozent am wenigsten Waren zurück zum Versender.

„Im Sinne der Nachhaltigkeit müssen wir Retouren so weit wie möglich vermeiden. Digitale Lösungen wie virtuelle Anproben, datenbasierte Größenberatung und Rundum-Ansichten unterstützen bei der Produktauswahl und können so dazu beitragen, die Retourenquote zu senken“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Das bedeutet nicht nur eine höhere Kundenzufriedenheit und geringere Kosten auf Seiten der Händler, sondern auch weniger Ressourcenverbrauch in der Logistik.“

Passt nicht, kleiner Kratzer oder besseres Angebot - Kundinnen und Kunden, die im Netz bestellte Waren zurückgehen lassen, tun dies aus unterschiedlichsten Gründen. Am häufigsten werden Online-Käufe retourniert, da sie nicht gefallen. 54 Prozent nennen dies als Anlass einer früheren Rücksendung. 53 Prozent haben schon mal eine Retoure getätigt, weil das Produkt fehlerhaft oder beschädigt war, 42 Prozent, weil es nicht dem Bild oder der Beschreibung im Webshop entsprach und 38 Prozent, da es schlecht verarbeitet wirkte. 

Viele kalkulieren die Retouren auch von Anfang an mit ein: 37 Prozent haben schon einmal absichtlich mehr bestellt als sie eigentlich brauchen, zum Beispiel Kleidung in verschiedenen Größen. Bei 29 Prozent derjenigen, die Online-Käufe zurückschicken, wurde ein falscher Artikel geliefert, während 14 Prozent ein Fehler bei der Bestellung unterlaufen ist. Jede und jeder Zehnte (10 Prozent) hat schon einmal ein besseres Angebot entdeckt, und deshalb online bestellte Ware zurückgesendet.