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Alles gut – zwei Kinder und ihre Familien, die bei null anfangen

Geschrieben von .Redaktion am .

partnerschaft fuer demokratie logoRecklinghausen, 20. September 2017 – Einen mutigen und beeindruckend intimen Blick auf das Thema Integration sowie die damit verbundenen Mühen und Herausforderungen wirft der von Pia Lenz gedrehte Film „Alles gut“. Diesen zeigt das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Recklinghausen im Rahmen des Landesförderprogramms „KOMM-AN NRW“ am 25. September 2017 in der Cineworld Recklinghausen. Los geht es um 20:00 Uhr, der Eintritt ist frei. Eingeladen ist jeder, der sich für Integration interessiert. Anmeldungen bitte per E-Mail an pflege-integration@kreis-re.de.

„Begleitet werden zwei Kinder und ihre Familien. Zum einen ist da der achtjährige Djaner, der 2015 aus Mazedonien nach Deutschland gekommen ist. Er geht nun in Hamburg zur Schule, lernt Deutsch und möchte dazugehören. Seine Klassenlehrerin, die Mitschüler und ihre Eltern unterstützen ihn dabei. Doch dann soll seine Familie plötzlich abgeschoben werden. Das zweite Kind ist Ghofran, ein Mädchen aus Syrien. Sie ist erst vor kurzem mit ihrer Mutter und ihren drei Geschwistern ihrem Vater nach Deutschland gefolgt. Der Film zeigt, welche Herausforderungen einzelne Mitglieder der Familie zu bewältigen haben, um in ihrer neuen Heimat Fuß zu fassen und anzukommen,“ fasst Sabine Fischer vom Kommunalen Integrationszentrum die Handlung des Films zusammen. „Uns ist es wichtig, Menschen auf unterschiedlichste Art und Weise mit dem Thema Integration in Berührung zu bringen und sie dafür zu sensibilisieren. Deshalb unterstützen wir nicht nur Sport-, Musik- und Begegnungsprojekte, sondern veranstalten auch Filmvorführungen mit anschließender Diskussionsrunde.“

Über ein Jahr lang hat die Regisseurin Pia Lenz die beiden Familien in Hamburg mit der Kamera begleitet. Hauke Wendler und Carsten Rau haben den Film produziert. Von ihnen stammt auch einer der erfolgreichsten Dokumentarfilme des Jahres 2015 „Willkommen auf Deutsch“.

Einen Trailer zum Film „Alles gut“ finden Sie unter https://www.youtube.com/watch?v=wsgT299busA.

Da die Plätze begrenzt sind, wird vorab um Anmeldung per E-Mail an pflege-integration@kreis-re.de gebeten.

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Es geht los, Hullern!

Geschrieben von Klaus Büttner am .

glasfaser vergleichDie ersten Anrufe in Hullern werden z.Zt. von der Deutschen Glasfaser getätigt. Bei diesen Anrufen wird der Termin für die Hausgehung und der Festlegung des HÜPs vereinbart. Die Komponente 1 ist der Hausübergabepunkt (HÜP), der die Glasfaser im Gebäudeinneren aufnimmt. Der HÜP wird im Umkreis von drei Metern zur Hauseinführung platziert, die in der Regel im Keller oder im Hausanschlussraum realisiert wird.

Mit Fiber To The Home (FTTH), sprich mit Glasfaser auch auf den letzten Metern bis ins Haus, ist Ihre Internetverbindung perfekt. Hierfür wird vor dem Haus eine separate Glasfaserleitung vom Hauptstrang abgezweigt (bzw. bei Mehrfamilienhäusern mehrere, je nach Anzahl der Wohneinheiten). Die Zuleitung zum Haus wird meist über eine Tiefbohrung unter dem Vorgarten oder der Einfahrt gelegt, schnell und nahezu unmerklich für Anwohner. Denn ein kleiner Aushub und eine Minibohrung genügen oft.

25 Jahre Seniorenbeirat Haltern am See

Geschrieben von Klaus Büttner am .

schnellDer Seniorenbeirat der Stadt Haltern am See ist 25 Jahre alt geworden, nein er ist 25 Jahre jung geworden, jung im Einsatz für die Senioren, als Partner der Politik und Verwaltung der Stadt. Es war damals während der Gründungszeit kein leichtes Unterfangen gegenüber dem Rat der Stadt Haltern die Wichtigkeit eines solchen Gremiums zu verdeutlichen. Der Rat war immer der Auffassung eine Seniorenvertretung wird nicht gebrauch da er selber ja, der Rat, sich auch für die Belange der Senioren einsetzt. Doch schließlich hat die Vernunft gesiegt und am 13. Mai 1992 konnten sich 11 Bürger der Stadt als erster Seniorenbeirat präsentieren.
Nach dem Otto K. Rohde (2. Vorsitzender) die anwesenden Gäste begrüßt hatte, machte der erste Bürger der Stadt, Bürgermeister Bodo Klimpel, in seiner Rede deutlich wie wichtig der Seniorenbeirat mit seinen 13 gewählten Mitgliedern für die Stadt Haltern am See ist.

Die Vorsitzende der Landesseniorenvertretung in NRW, Frau Gaby Schnell, hob besonders die Aktivitäten des Seniorenbeirates hervor, die schon übergreifend für andere Kommunen als Vorlage angesehen werden. Ob es um den sicheren Rollator geht, Vierjahreszeitencafe, Gütesiegel für Geschäfte, Besuche der Senioreneinrichtungen, Einsatz des Bürgerbusses, Schulungen an modernem Gerät, Autosicherheitstraining, Schaffung eine sozialen Netzwerkes usw. Sie sagt mit großer Bestimmtheit, dass Seniorenbeiräte, da wo sie vorhanden sind in Verwaltung und Politik, bei den Kommunen nicht mehr wegzudenken sind.

Siegrid Geipel (1. Vorsitzende) verdeutlicht in ihrer Rede das gute Miteinander auf allen Ebenen und konnte auf viele Erfolge zurückblicken.

Mit seinem Festvortrag „ Mehr Demokratie wagen“ Heraus aus der Zuschauer-Demokratie: Der mündige Bürger als Souverän, machte Wilhelm Neurohr, Mitglied des Präsidiums im Institut für Wissenschaft, politische Bildung und gesellschaftliche Praxis (iWiPo), Haltern am See mit Zahlen deutlich die Verteilung der Senioren und besonders der 60+ Senioren mit ihrem großen Potenzial an Einflussnahme in ihrem demokratischen verhalten. Gerade jetzt wo wieder eine Bundestagswahl anliegt ist dem Slogan Folge zu leisten „Nur ein ausgefüllter Wahlzettel, kann Einfluss nehmen!“

Der Seniorenbeirat der Stadt Haltern am See hat seinen festen Platz in der Bevölkerung und der Kommunalen Selbstverwaltung. Die Sonderausgabe des Sprachrohrs steht hier zum Download bereit

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Hintergrundgeräusche im Fernsehen - muss das sein? - Aktion der BAGSO zum Internationalen Tag der älteren Menschen

Geschrieben von Klaus Büttner am .

hoerenDie BAGSO - Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. ist die Lobby der älteren Menschen in Deutschland. Unter ihrem Dach haben sich über 100 Verbände mit vielen Millionen älteren Menschen zusammengeschlossen. Bagso vertritt deren Interessen gegenüber Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, wobei sie die nachfolgenden Generationen immer im Blick hat. Darüber hinaus zeigt Bagso durch ihre Publikationen und Veranstaltungen Wege für ein möglichst gesundes und kompetentes Altern auf.
Seit Jahren erhält die BAGSO immer wieder Briefe, in denen sich ältere Menschen über die störende Musikuntermalung von Fernsehsendungen beklagen. Im Vorfeld des Internationalen Tages der älteren Menschen (1. Oktober 2017) ruft die BAGSO alle, die sich durch die Hintergrundgeräusche gestört fühlen, dazu auf, einen Brief an die ARD-Vorsitzende und/oder den ZDF-Intendanten zu senden. Machen Sie mit! Der Aufruf (pdf). Musterbrief ARD, Musterbrief ZDF

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Beauftragte fasste Beschlüsse allein

Geschrieben von Klaus Büttner am .

geldsack froschDr. Astrid Berlth, 34-jährige Dezernentin bei der Bezirksregierung Münster und dort im Bereich Finanzaufsicht, Stärkungspakt und Kommunalverfassungsrecht tätig, ersetzte am Mittwochnachmittag den 44-köpfigen Stadtrat, dessen Mitglieder größtenteils auf den Zuhörerplätzen saßen und zuschauten. Die Juristin beschloss als Beauftragte des Landes, dass im städtischen Haushalt 2017 laut Prognoserechnung für die Jahre 2019 und 2020 insgesamt knapp 2,4 Millionen Euro weniger als bisher geplant an Konsolidierungshilfe des Landes nach Haltern am See fließen werden. Der Streit zwischen der Stadt Haltern am See und der Landesregierung schwelte bereits seit November 2016, als das Düsseldorfer Ministerium erstmals seine neue Erkenntnis erklärte, dass die Stadtverwaltung die Haushaltskonsolidierungshilfen für 2019 und 2020 geringer einplanen müsste. Das lehnten Politik und Verwaltung ab, weil die Bezirksregierung als Aufsichtsbehörde seit 2013 diese Haushaltsansätze vier Mal in Folge genehmigt hatte und die Stadt auch ausdrücklich für die Konsolidierung gelobt hatte. Weil aber auch die Landesregierung bei ihrer Meinung blieb, schickte sie nun die Beauftragte, die in der fünfminütigen Ratssitzung die aus Sicht des Landes notwendigen Beschlüsse fasste. Konkret bedeutet dies, dass die Stadt für 2019 und 2020 geringere Finanzhilfen einplant als ursprünglich prognostiziert. Im Rahmen des anstehenden Haushaltsaufstellungsverfahrens 2018 wird geprüft, welche konkreten Auswirkungen das auf die Finanzplanung der Stadt haben wird. Weitere Steuererhöhungen schließt Bürgermeister Bodo Klimpel jedoch kategorisch aus. Er geht davon aus, dass die Bezirksregierung nun recht schnell den Halterner Etat 2017 genehmigen wird.

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