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Ein Senior, eine Seniorin ist.......!

Geschrieben von Klaus Büttner am .

seniors 653719 640Dazu weiß Wikipedia zu berichten:
"Übernommen wurde die Bezeichnung Senior bereits im 14. Jahrhundert aus dem Lateinischen senior für Ältere, Älteste, Altmeister, Vater (im Verhältnis zum Sohn), älterer oder alter Mensch und bezeichnete als Gegenwort zu Junior einen erwachsenen, reifen Mann von etwa 45 bis 60 Jahren. Er stellt einen Komparativ zu lat. senex (Gen. senis, senicis) ‚alt, bejahrt, das wiederum für der Alte, Greis, Mann über 60 Jahre‘ substantiviert wurde (vgl. Seneschall). Seit dem 18. Jahrhundert wurde Senior für das ‚Oberhaupt (der Familie), Altmeister‘ geläufig, in der Kaufmannssprache auch für ‚älterer Teilhaber, Geschäftspartner‘. Im Freizeit- und Leistungssport wird heute ein dem Jugendalter entwachsener ‘älterer Sportler’ als Senior bezeichnet."

Damit sollte eigentlich alles gesagt sein. Aber trotzdem tun sich sehr viele "älter Menschen" schwer mit dem Begiff ein Senior zu sein. Der Verein Fuss e.V. hat dazu auf seiner Webseite einige Artikel veröffentlicht aus dem das folgende Zitat stammt:
"Die reinen Altersdefinitionen sind sicher für statistische Aussagen notwendig, für die Einordnung des menschlichen „Alterungsprozesses“ allerdings problematisch. Und weil viele Menschen es auch nicht hören wollen, dass sie „alt“ sind, reagiert die Gesellschaft mit Verschönerungen wie z.B. „Best Agers“, „Golden Agers“, „reife Generation“ usw. oder mit Aufmunterungen wie z.B. der Bezeichnung „junge Alte: dynamisch und agil, spontan und mobil, konsumfreudig und neugierig.“ „Ältere Menschen definieren sich selbst nach Aspekten, die vorrangig den individuellen Biografien, psycho-physischen Kompetenzen und Lebenswelten entsprechen.“

Deutlich ist in der Welt der älteren Menschen ein Umbruch zu spüren in Hinblick, die Moderne auch zu nutzen und nicht mit der Ausrede: " Dafür bin ich zu alt." zu ignorieren. Das Problem ist nur, das gerade auf dem Gebiet der Technik, von den Entwicklern und Programmierern, die Bedienung nicht auf die Problematiken von älteren Menschen angepasst ist. Durch die Verwendung von englischen Begriffen, die auch eingedeutscht werden könnten, entstehen schon die ersten Schwierigkeiten , Begrifflichkeiten zu verstehen. Der ältere Mensch hatte in seinem bisherigen Leben nicht die Gelegenheit sich mit der englischen Sprache auseinander zu setzen. Es entsteht die erste verzweifelte Erkenntnis: "Das versteh ich nicht, ich bin zu alt dazu!" Ein Gerät ein und aus zu schalten ist ja kein Problem, aber ein Gerät zu " konfigurieren ", funktioniert überhaupt nicht. Der ältere Mensch "Senior" kommt an seine Grenzen, und wie ist seine Reaktion: " Ich bin zu alt dazu!"

Das was schon von der Jugend an gelernt wurde ist auch im Alter kein Problem, z.B. das Auto fahren, das ist Routine, kann aber auch eine gefährliche Routine sein ( siehe Falschfahrer ), oder das verminderte Vermögen Geschwindigkeiten einzuschätzen, Entfernungen zu deuten und die natürliche nachlassende Sehschärfe. In der Motorik kommt noch die steigende Unbeweglichkeit und nachlassende Empfindlichkeit (Fingerspitzen) dazu.

Im Großen und Ganzen wird der ältere Mensch langsamer im Denken und Handeln. Solange dies nicht von der Umwelt (Wirtschaft und Mitmenschen) erkannt wird, sind die älteren Menschen weiterhin außen vor. Da kann auch ein spezielle Konsumwerbung für ältere Menschen nicht erreichen. Das ist rausgeschmissenes Geld.

Fazit: es sollte viel mehr auf die Bedürfnisse von der derzeitigen Generation 50+ eingegangen werden. Es sollten diese Menschen beobachtet werden, wie sie mit der derzeitigen Umwelt zurechtkommen. "Geht nicht, gibt es nicht!" Es geht alles man, muss nur wollen.

 

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